Padrão dos Descobrimentos - Denkmal der Entdeckungen. Foto: Ingo Paszkowsky

Diese Sehenswürdigkeiten in Lissabon solltest du unbedingt erlebt haben

Was sollte man unbedingt erlebt haben, wenn man Lissabon besucht? Natürlich ist bei jedem Besucher die Interessenlage anders. Aber einige Sehenswürdigkeiten in Lissabon solltest Du unbedingt sehen.

Unsere Hitliste:

Pastéis de Belém / Pastel de Nata

13 Sehenswürdigkeiten in Lissabon
Schlange stehen für Pastéis de Belém. Foto: Ingo Paszkowsky

Pastel de Nata ist ein Blätterteigtörtchen mit Pudding. Das Rezept sollen die Mönche des nahgelegenen Klosters Mosteiro dos Jerónimos (Hieronymus-Kloster) in Belém erfunden haben. In Bayern gibt es beispielsweise Bierhallen und hier gibt es die Entsprechung „Café-Hallen“.

Der berühmte Blätterteigtörtchen-Klassiker darf bei keinem Lissabon Besuch fehlen. Besonders in der Konditorei „Pastéis de Belém“ sind die köstlichen Törtchen ein absoluter Höhepunkt für Genießer. Hier werden sie immer noch nach einem geheimen Rezept aus dem 19. Jahrhundert serviert. Frisch aus dem Ofen schmecken sie am besten. Doch nicht nur in Belém kommen Besucher in den Genuss der Törtchen. Sie sind überall in der Stadt zu finden, heißen dann aber Pastéis de Nata.

Täglich von 8 bis 21 Uhr, von Juli bis September bis 22 Uhr geöffnet.

Rua de Belém 84-92
Offizielle Webseite: https://pasteisdebelem.pt/en/

Fado – Der Klang der portugiesischen Seele

Lies auch unseren Bericht über die Pastéis de Belem

Fado in Lissabon
Zur Weihnachtszeit treten auch die Fado-Interpreten häufiger auf. Foto: Ingo Paszkowsky

Fado ist weit mehr als nur Musik – er ist Teil des kulturellen Erbes Lissabons. Die Mouraria gilt als Geburtsort des Fados und in den Vierteln Alfama und Bairro Alto entfaltet der melancholische Gesang seine volle Wirkung in traditionellen Fado-Häusern. Erleben können Besucher den Fado in Lissabon überall – im Fado-Museum, im Museum von Amalia Rodrigues (Fundacao Amalia Rodrigues Casa Museu), in den zahlreichen Fado-Restaurants und Bars und sogar als Street Art in den Straßen und an den Fassaden der Stadt.

Lies unseren Bericht über den Fado

Alfama – Das Herzstück der Stadt erkunden

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Foto: Turismo de Lisboa / arturCABRAL

Alfama ist das älteste und authentischste Viertel Lissabons. Seine engen, verwinkelten Gassen, die von jahrhundertealten Gebäuden gesäumt sind, laden zu einem gemütlichen Spaziergang ein. Hier stößt man auf versteckte Fado-Häuser, kleine Handwerksläden und traditionelle Tavernen. Vom Castelo de São Jorge bietet sich ein atemberaubender Blick über die Stadt und den Tejo. In diesem charmanten Viertel spürt man das ursprüngliche Lissabon am deutlichsten.

Calçada Portuguesa / „Portugiesischer Gehweg“

Ein Denkmal für die Steinsetzer der Calçada Portuguesa, der „Portugiesischer Gehwege“. Foto: Ingo Paszkowsky
Ein Denkmal für die Steinsetzer der Calçada Portuguesa, der „Portugiesischen Gehwege“. Foto: Ingo Paszkowsky

Weniger spektakulär als die allgegenwärtigen schönen Fliesen Azulejos, aber genauso sehenswert – oder noch schöner – sind die mit kleinen Steinen sorgfältig gepflasterten und oft mit interessanten Mustern versehenen Gehwege. Die Pflastermosaike aus weißen und schwarzen bzw. dunkelblauen Steinen werden zu unterschiedlichsten Motiven zusammengesetzt. Die weißen Steine sind aus Kalkstein, die dunklen Gegenstücke aus vulkanischem Basalt. Die so genannten „Calceteiros“ schaffen die Kunstwerke in mühsamer Kleinarbeit.

Selbst den meisten Portugiesen ist nicht bekannt, dass viele diese Ornamente das Zeichen ihres Schöpfers enthalten. Die traditionellen Handwerksbetriebe fügen in die Pflastermosaike ihr nur wenige Zentimeter großes Signet – beispielsweise einen Stierkopf oder einen Baum – ein. Also es lohnt sich die Mosaike mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Lies auch unseren Beitrag über die Calçada Portuguesa

Azulejos

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Azulejos-Mosaik am Miradouro de Santa Luzia in Lissabon

Überall in Portugal stößt man auf die Azulejos, auf bemalte und glasierte Keramikplatten, oder eben einfach Fliesen. Sie gibt es an historischen Orten wie Palästen, Kirchen, Klöstern oder Friedhöfen. Sie werden aber heute noch verbaut: in Rathäusern, U-Bahnstationen, Markthallen, Bahnhöfen oder Parkanlagen und auch in privaten Neubauten.

Lies auch unseren Beitrag über die kunstvollen Azulejos in Lissabon.

Mosteiro dos Jerónimos: Das prächtige Hieronymitenkloster

Mosteiro dos Jerónimos
Mosteiro dos Jerónimos im Februar. Ja, es ist noch Winterszeit. / Foto: Stefanie Gendera

Das Mosteiro dos Jerónimos im Stadtteil Belém gehört zu den bedeutendsten historischen Bauwerken Portugals. König Manuel I. ließ das Kloster zu Beginn des 16. Jahrhunderts errichten, nachdem Vasco da Gama von seiner ersten Indienreise zurückgekehrt war.

Das Bauwerk gilt als herausragendes Beispiel der sogenannten Manuelinik, einer portugiesischen Variante der Spätgotik. Besonders eindrucksvoll sind die reich verzierten Portale, die kunstvoll gestalteten Säulen und der weitläufige zweigeschossige Kreuzgang.

Im Kloster befinden sich die Grabstätten bedeutender Persönlichkeiten der portugiesischen Geschichte, darunter der Seefahrer Vasco da Gama und die Dichter Luís de Camões und Fernando Pessoa.

Seit 1983 gehört das Hieronymitenkloster gemeinsam mit der Torre de Belém zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise

Der Kreuzgang ist dienstags bis sonntags von 9.30 bis 17.30 Uhr geöffnet. Letzter Einlass ist um 17 Uhr. Montags ist das Kloster geschlossen.

Der reguläre Eintritt für den Kreuzgang beträgt 18 Euro. Für Jugendliche von 13 bis 24 Jahren und Senioren über 65 Jahre gibt es 50 Prozent Ermäßigung. Kinder bis einschließlich zwölf Jahre haben freien Eintritt.

Die Kirche kann kostenlos besichtigt werden. Sie ist dienstags bis samstags von 10.30 bis 17 Uhr geöffnet, sonntags und an religiösen Feiertagen von 14 bis 17 Uhr.

Da das Kloster zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Lissabons zählt, empfiehlt sich eine frühzeitige Buchung mit festem Einlasszeitfenster.

Adresse: Praça do Império, Belém.

Webseite: https://mosteirojeronimos.torrebelem.gov.pt/

Die alten Straßenbahnen der Linien 12,18, 24, 25 und 28 / Elétrico

Der Straßenbahnfahrer der Linie 25 stellt an der Endhaltestelle Cemitério dos Prazeres mit Hilfe eines "Hand-Spiegels" die Richtungsanzeige am Wagen manuell um. Foto: Ingo Paszkowsky
Der Straßenbahnfahrer der Linie 25 stellt an der Endhaltestelle Cemitério dos Prazeres mit Hilfe eines „Hand-Spiegels“ die Richtungsanzeige am Wagen manuell um. Foto: Ingo Paszkowsky

Eigentlich sollten sie aus dem Straßenbild verschwinden, diese alten Straßenbahnen, bestehend aus nur einem Triebwagen. Sie sind ineffizient und reparaturanfällig, aber sie sind die Lieblinge der Touristen. Zur touristischen Hochsaison ist es schon kompliziert, einen Fensterplatz zu ergattern. Die historische Straßenbahnlinie 28 ist eine der beliebtesten Attraktionen der Stadt.


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Weitere Fotos von WeltReisender Ingo Paszkowsky findest Du hinter diesem Link.


Elevador de Santa Justa: Historischer Aufzug

Elevador de Santa Justa. Foto: Ingo Paszkowsky
Elevador de Santa Justa. Foto: Ingo Paszkowsky

Der 45 Meter hohe Elevador de Santa Justa gehört zu den bekanntesten technischen Bauwerken Lissabons. Der reich verzierte Eisenaufzug wurde nach Plänen des Ingenieurs Raoul Mesnier du Ponsard errichtet und am 10. Juli 1902 eröffnet.

Ursprünglich wurde die Anlage mit Dampf betrieben, seit 1907 erfolgt der Antrieb elektrisch. Der Aufzug verbindet die tiefer gelegene Baixa mit dem Bereich des Largo do Carmo im Stadtviertel Chiado. Von der oberen Aussichtsplattform eröffnete sich Besuchern ein besonders schöner Blick über die Dächer der Innenstadt und zum Castelo de São Jorge.

Wichtiger Besucherhinweis (Stand Oktober 2026): Der Elevador de Santa Justa ist seit September 2025 außer Betrieb. Nach dem schweren Unglück mit der Standseilbahn Elevador da Glória wurden mehrere historische Aufzugs- und Standseilbahnanlagen Lissabons vorübergehend stillgelegt und sicherheitstechnisch überprüft. Auch die Aussichtsplattform des Santa-Justa-Aufzugs ist derzeit geschlossen. Ein verbindlicher Termin für die Wiedereröffnung steht bislang nicht fest.

Das imposante Eisenbauwerk lässt sich weiterhin von der Rua do Ouro aus betrachten und fotografieren. Wer zum Largo do Carmo gelangen möchte, kann den Weg über die Straßen des Chiado nehmen.

Convento do Carmo: Eine Kirche, deren Dach der Himmel ist

Beleuchtete gotische Steinbögen im dachlosen Kirchenschiff des Convento do Carmo in Lissabon bei Abenddämmerung.
Die gotischen Bögen des Convento do Carmo ragen in den Abendhimmel. Seit dem Erdbeben von 1755 besitzt die Kirche kein Dach mehr. Foto: © Museu Arqueológico do Carmo.

Mitten in der historischen Innenstadt von Lissabon steht eine der eindrucksvollsten Kirchenruinen Portugals. Das Convento do Carmo erinnert auf ungewöhnliche Weise an eine der größten Katastrophen der Stadtgeschichte: das verheerende Erdbeben vom 1. November 1755.

Die gotische Kirche wurde ab 1389 auf Initiative des portugiesischen Heerführers Nuno Álvares Pereira errichtet. Sie gehörte einst zu den bedeutendsten Gotteshäusern Lissabons. Als die Erde 1755 bebte und anschließend große Teile der Stadt in Flammen aufgingen, wurde auch das Kloster schwer beschädigt.

Zwar begann schon 1756 der Wiederaufbau, doch die Arbeiten wurden im 19. Jahrhundert aufgegeben. Statt die Kirche vollständig zu rekonstruieren, blieb die Ruine erhalten. Bis heute ragen die gewaltigen gotischen Steinbögen über dem dachlosen Kirchenschiff in den Himmel. Der Anblick ist ebenso ungewöhnlich wie beeindruckend.

In den erhaltenen Räumen des ehemaligen Klosters befindet sich seit 1864 das Museu Arqueológico do Carmo. Zu seiner Sammlung gehören unter anderem mittelalterliche Grabmäler, Skulpturen, archäologische Fundstücke und sogar Mumien aus Ägypten und Südamerika.

Wer das Convento do Carmo besucht, erlebt damit zugleich einen bedeutenden Erinnerungsort und eines der ungewöhnlichsten Museen Lissabons.

Besucherinformationen: Largo do Carmo, Chiado. Geöffnet Montag bis Samstag, von November bis April 10 bis 18 Uhr, von Mai bis Oktober 10 bis 19 Uhr. Regulärer Eintritt sieben Euro. Sonntags geschlossen.

Ausführliche Informationen zur Museumssammlung und den Besuchsmöglichkeiten findest du in unserem Beitrag „Tipps für Museumsbesuche in Lissabon 2026“.

Bahnhof Lissabon Rossio / Estação de Caminhos de Ferro do Rossio

Der Rossio, eigentlich Praça de D. Pedro IV, ist einer der wichtigsten Plätze in Lissabon. Foto: Ingo Paszkowsky
Der Rossio, eigentlich Praça de D. Pedro IV, ist einer der wichtigsten Plätze in Lissabon. Foto: Ingo Paszkowsky

Manche bezeichnen ihn als schönsten Bahnhof der Welt. Der palastartige Kopfbahnhof wurde aufwendig saniert. Am Bahnhof halten Vorortzüge, außerdem gibt es dort jetzt zusätzlich Restaurants und Büros.
Rua 1 de Dezembro, Baixa

Torre de Belém: Lissabons Wahrzeichen am Tejo

Markantes Wahrzeichen Lissabons, der Torre de Belém. Foto: Ingo Paszkowsky
Markantes Wahrzeichen Lissabons, der Torre de Belém. Foto: Ingo Paszkowsky

Der Torre de Belém gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen Lissabons und steht gemeinsam mit dem nahe gelegenen Mosteiro dos Jerónimos seit 1983 auf der UNESCO-Welterbeliste.

Der zwischen 1514 und 1519 errichtete Turm sollte ursprünglich die Zufahrt zur portugiesischen Hauptstadt über den Tejo sichern. Das Bauwerk ist eines der eindrucksvollsten Beispiele des manuelinischen Baustils, der spätgotische Formen mit Motiven aus der Seefahrt und der portugiesischen Entdeckungsgeschichte verbindet.

Besonders sehenswert sind die reich verzierten Fassaden, die steinernen Balkone und die Zinnen. Das Gebäude wurde im Laufe seiner Geschichte nicht nur als Verteidigungsanlage, sondern zeitweise auch als Gefängnis genutzt. Von den oberen Bereichen bietet sich ein weiter Blick über den Tejo und den westlichen Teil Lissabons.

Nach umfangreicher Restaurierung wieder geöffnet

Am 27. Mai 2026 wurde die Torre de Belém nach einer mehr als einjährigen Schließung wieder für Besucher zugänglich. Die Restaurierung war die erste umfassende Maßnahme dieser Art seit 1998. Dabei wurden unter anderem die historischen Steinoberflächen konserviert und die Bedingungen für Sicherheit und Denkmalschutz verbessert.

Mit der Wiedereröffnung wurde ein neues Besuchssystem eingeführt: Der Zugang erfolgt über festgelegte Zeitfenster. Dadurch sollen Wartezeiten und die Belastung des empfindlichen historischen Bauwerks reduziert werden.

Besucherinformationen: Avenida Brasília, Belém. Geöffnet Dienstag bis Sonntag von 9.30 bis 17.30 Uhr, letzter Einlass 17 Uhr. Der reguläre Eintritt kostet 15 Euro. Eine vorherige Onlinebuchung mit festem Zeitfenster ist empfehlenswert.

Offizielle Webseite: https://mosteirojeronimos.torrebelem.gov.pt/


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Portugal – Licht, Weite, Geschichte

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Weitere Fotos von WeltReisender Ingo Paszkowsky findest Du hinter diesem Link.


Praça de Touros do Campo Pequeno / Stierkampfarena am kleinen Platz

Nichts für Tierschützer. Der Campo Pequeno ist eine der bekanntesten Stierkampfarenen Portugals. Noch heute finden hier während der Saison Stierkämpfe statt, allerdings nur an wenigen Terminen. Im Jahr 2026 waren es vier Veranstaltungen zwischen Juli und September. Darüber hinaus wird das markante Gebäude im neomaurischen Stil als multifunktionale Veranstaltungsarena genutzt, unter anderem für Konzerte, Shows und kulturelle Veranstaltungen.

Avenida Novas
Offizielle Webseite: https://www.sagrescampopequeno.pt/

Sieh auch unsere Tipps für Museumsbesuche in Lissabon

Castelo de São Jorge / Burg São Jorge

Rechts im Hintergrund das Castelo de São Jorge. Foto: Ingo Paszkowsky
Rechts im Hintergrund das Castelo de São Jorge. Foto: Ingo Paszkowsky

Die weitläufige Burganlage gehört zu den beliebtesten Aussichtspunkten Lissabons. Von ihren Mauern und Terrassen bietet sich ein beeindruckendes Panorama über die roten Dächer der Stadt, die historischen Viertel und den Tejo.

Neben den Festungsmauern lassen sich archäologische Überreste und die Camera Obscura entdecken. Letztere ermöglicht mithilfe eines optischen Systems ungewöhnliche Echtzeitansichten der Stadt. Der Besuch ist von den Wetterbedingungen abhängig und erfolgt im Rahmen einer Führung.

Aktueller Hinweis: Das Burgmuseum ist wegen baulicher Verbesserungsarbeiten vorübergehend geschlossen. Die Burganlage kann weiterhin besichtigt werden.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise

März bis Oktober: täglich 9 bis 21 Uhr, letzter Einlass 20.30 Uhr.

November bis Februar: täglich 9 bis 18 Uhr, letzter Einlass 17.30 Uhr.

Geschlossen am 1. Januar, 1. Mai sowie am 24., 25. und 31. Dezember.

Der reguläre Eintritt beträgt 17 Euro. Jugendliche von 13 bis 25 Jahren zahlen 8,50 Euro, Senioren über 65 Jahre 14 Euro. Kinder unter zwölf Jahren haben freien Eintritt.

Adresse: Rua de Santa Cruz do Castelo, Lisboa.

Webseite: https://castelodesaojorge.pt/de/

Parque das Nações – Eine Mischung aus Moderne und Kultur

In den ehemaligen EXPO-Hallen befinden sich jetzt viele Restaurants / Foto: Ingo Paszkowsky
In den ehemaligen EXPO-Hallen befinden sich jetzt viele Restaurants / Foto: Ingo Paszkowsky

Der Parque das Nações in Lissabon verbindet moderne Architektur, Kultur und Freizeitmöglichkeiten in einem dynamischen Viertel am Ufer des Tejo. Reisende können das berühmte Ozeanarium erkunden, den futuristischen Bahnhof Oriente besuchen und entlang der Uferpromenade entspannen. Mit einer Mischung aus urbanem Flair und natürlicher Schönheit ist der Parque das Nações ein Muss für jede Reise nach Lissabon.

Estação do Oriente, auch Gare do Oriente / Ostbahnhof

Estação do Oriente, auch Gare do Oriente / Ostbahnhof. Foto: pixabay / ricardoadelaide
Estação do Oriente, auch Gare do Oriente / Ostbahnhof. Foto: pixabay / ricardoadelaide

Der Bahnhof Oriente in Lissabons Osten wurde zunächst als Knotenpunkt während der Expo’98 konzipiert. Jedoch mit der längerfristigen Zielsetzung, ihn zur wichtigsten Schnittstelle des städtischen Verkehrs mit U-Bahn-Station, Bahnhof, Busterminal und Parkplatz auszubauen. Mit dem Bahnhof schuf der spanische Architekt Calatrava einen Bau, der trotz seiner Größe Eleganz und Leichtigkeit ausstrahlt. Einige sehen in der Konstruktion einen Wald aus metallenen Bäumen, andere fühlen sich an die Säulen und Bögen einer gotischen Kathedrale erinnert.
Edifício Gare do Oriente, Piso 1 – Av. D. João II
https://www.cp.pt/passageiros/en/train-times/Stations/lisboa-oriente-station (in englischer Sprache)


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Oceanário de Lisboa: Eine faszinierende Unterwasserwelt

Oceanário de Lisboa - Ozeaneum von Lissabon. Foto: pixabay / ricardoadelaide
Oceanário de Lisboa – Ozeaneum von Lissabon. Foto: pixabay / ricardoadelaide

Rund 8.000 Meerestiere und Pflanzen aus etwa 500 Arten leben im Oceanário de Lisboa, einem der größten Aquarien Europas. Herzstück der Anlage ist ein gewaltiges Zentralbecken mit fünf Millionen Litern Salzwasser. Zusammen mit den weiteren Aquarien umfasst die Anlage nach älteren Betreiberangaben rund 7,5 Millionen Liter Wasser.

In vier großen Lebensräumen werden die unterschiedlichen Ökosysteme des Atlantiks, Pazifiks, Indischen Ozeans und Südlichen Ozeans nachgebildet. Besucher können Haie, Rochen, Mondfische und zahlreiche weitere Meeresbewohner beobachten. Die Ausstellung erstreckt sich über zwei Ebenen und ermöglicht sowohl Einblicke über als auch unter der Wasseroberfläche.

Das 1998 zur Weltausstellung eröffnete Oceanário gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Lissabons. Eine außergewöhnliche Attraktion ist das Übernachtungsprogramm „Dormindo com os Tubarões“ (Schlafen mit Haien). Dabei können Kinder und Erwachsene im Rahmen spezieller Gruppenprogramme eine Nacht vor dem riesigen Aquarium verbringen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise

Das Oceanário ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet, letzter Einlass um 19 Uhr.

Erwachsene zahlen je nach Besuchszeit zwischen 25,50 und 29,90 Euro. Kinder von drei bis zwölf Jahren zahlen zwischen 15,50 und 17,70 Euro. Für Kinder unter drei Jahren ist der Eintritt kostenlos.

Adresse: Esplanada D. Carlos I, Doca dos Olivais, Parque das Nações, Lissabon.

Website: https://oceanario.pt/de/

Praça do Comércio / Platz des Handels

Der Triumphbogen der Rua Augusta ist seit August 2013 begehbar. Foto: Ingo Paszkowsky
Der Triumphbogen der Rua Augusta ist seit August 2013 begehbar. Foto: Ingo Paszkowsky

Einer der schönsten Plätze Europas, der zum Süden hin an der gewaltigen Flussmündung des Tejo offen ist, und sicher der bedeutendste Platz in Lissabon. Daneben gibt es noch den Rossio und den Praça da Figueira als große Plätze.
Im Zentrum des geometrischen Platzes befindet sich eine zum Fluss gewandte Statue, die König D. José I. auf seinem Pferd Gentil zeigt. Den Platz kann man gut vom Triumphbogen, dem Arco da Rua Augusta, überblicken. Der kostenpflichtige Eintritt für den Triumphbogen hält sich in Grenzen.

Der Triumphbogen ist täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet, letzter Einlass um 18:30 Uhr. Mit der Lisboa Card ist der Eintritt kostenlos.

LX Factory – Kreativszene und alternative Kultur

Das Szene-Viertel LX Factory liegt in der Nähe vom Aussichtspunkt Pilar 7. Foto: Ingo Paszkowsky
Das Szene-Viertel LX Factory liegt in der Nähe vom Aussichtspunkt Pilar 7. Foto: Ingo Paszkowsky

In einer ehemaligen Fabrikhalle im Viertel Alcântara hat sich die LX Factory als kreativer Hotspot etabliert. Kunstgalerien, Designerläden, Boutiquen, Buchläden, trendige Cafés und Restaurants prägen das alternative Gesicht Lissabons. Jeden Sonntag findet hier auch ein beliebter Markt statt. Die Straßenkunst und Graffiti an den Wänden verleihen dem Ort zusätzlich eine besondere Atmosphäre.

Lies unseren Beitrag über die LX Factory

Bootstour auf dem Tejo – Lissabon vom Wasser aus

Nicht der schiefe Turm von Pisa, sondern der schiefe Trum von Lissabon: Torre de Controlo do Tráfego Marítimo - Turm des Hafenkontrollzentrums Lissabon in Algés. Foto: Ingo Paszkowsky
Nicht der schiefe Turm von Pisa, sondern der schiefe Turm von Lissabon: Torre de Controlo do Tráfego Marítimo – Turm des Hafenkontrollzentrums Lissabon in Algés. Foto: Ingo Paszkowsky

Eine Bootstour auf dem Tejo ist eine entspannende Möglichkeit, die Stadt aus einer anderen Perspektive zu entdecken und die Schönheit der Stadt in vollen Zügen zu genießen. Viele Touren führen vorbei an der beeindruckenden Ponte 25 de Abril und dem Cristo Rei-Denkmal. Bei einer Bootstour zum Sonnenuntergang kann man Lissabon im warmen Licht des Abends erleben. . Das Schiffsterminal Sul Sueste am Ufer des Tejo ist heute der zentrale Punkt des maritimen Tourismus und beherbergt acht Bootsunternehmen, die unterschiedliche Fluss-Touren anbieten.

Lies auch unseren Beitrag Lissabon vom Wasser aus erleben

Miradouros – Die schönsten Aussichten genießen

Der Triumphbogen der Rua Augusta ist seit August 2013 begehbar. Foto: Ingo Paszkowsky
Der Triumphbogen der Rua Augusta ist begehbar. Foto: Ingo Paszkowsky

Lissabon ist bekannt für seine vielen Aussichtspunkte. Von den „Miradouros“ aus hat man beeindruckende Panoramablicke auf die Stadt und den Tejo. Besonders der Miradouro da Senhora do Monte und der Miradouro de Santa Catarina bieten weite Ausblicke und sind perfekte Orte, um den Sonnenuntergang über Lissabon zu erleben. Sie sind beliebte Treffpunkte für Einheimische und Touristen gleichermaßen.

Lies mehr über Lissabons Aussichten

Quellen: Eig. Recherche; Turismo de Lisboa; GCE

Titelfoto / Padrão dos Descobrimentos – Denkmal der Entdeckungen. Foto: Ingo Paszkowsky

(Der Beitrag wurde erstmals im April 2019 veröffentlicht. Wir haben ihn aktualisiert.)


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Weitere Fotos von WeltReisender Ingo Paszkowsky findest Du hinter diesem Link.


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