Portugal: Lissabon – Stadt der kunstvollen Steine


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Weniger spektakulär als die allgegenwärtigen schönen Fliesen Azulejos, aber genauso sehenswert sind die mit kleinen Steinen sorgfältig gepflasterten und oft mit interessanten Mustern versehenen Gehwege. Die Pflastermosaike aus weißen und schwarzen bzw. dunkelblauen Steinen werden zu unterschiedlichsten Motiven zusammengesetzt. Die weißen Steine sind aus Kalkstein, die dunklen Gegenstücke aus vulkanischem Basalt.

Die so genannten „Calceteiros“ schaffen die Kunstwerke in mühsamer Kleinarbeit. Selbst den meisten Portugiesen ist nicht bekannt, dass viele diese Ornamente das Zeichen ihres Schöpfers enthalten. Die traditionellen Handwerksbetriebe fügen in die Pflastermosaike ihr nur wenige Zentimeter großes Signet – beispielsweise einen Stierkopf oder einen Baum – ein. Lange Zeit sah es so aus, dass der Beruf des Steinsetzers vom Aussterben bedroht. In jüngster Zeit müssen jedoch Asphalt und Beton wieder dem schönen Pflaster weichen. So ist auch einer der größten Plätze Europas, der Lissaboner Praca de Comércio teilweise weider so hergerichtet worden.

Achtung bei Feutigkeit, dann können die schönen Steinchen ganz schön rutschig sein.

Ingo Paszkowsky

Titelfoto / Avenida da Liberdade. Jeder Handwerksbetrieb hat sein eigenes Erkennungszeichen, hier ist es ein Baum. / Foto: Ingo Paszkowsky


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Avenida da Liberdade. Jeder Handwerksbetrieb hat sein eigenes Erkennungszeichen, hier ist es ein Baum. Foto: Ingo Paszkowsky
Noch ein neues Muster in der Avenida da Liberdade. Foto: Ingo Paszkowsky
Avenida da Liberdade. Jeder Handwerksbetrieb hat sein eigenes Erkennungszeichen, hier ist es ein Stern. Foto: Ingo Paszkowsky
Zeichen eines unbekannten Meisters auf der Avenida da Liberdade. Foto: Ingo Paszkowsky
Rua Augusta am Tag. Foto: Ingo Paszkowsky
Weihnachtlicher Einkaufsbummel in der Rua Augusta. Foto: Ingo Paszkowsky
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