Frankreich: Alésia – wo die Gallier lebten und gegen die Römer kämpften

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Asterix und Obelix – wer kennt die beiden tapferen Gallier mit ihrem Zaubertrunk nicht. Die tollen Comics und Filme erheiterten ein Millionen-Publikum. Nur aus einem Land gab es nicht so großen Zuspruch: aus Italien.

Wen wunderts, kamen die Römer doch in den vielen Geschichten meist als Deppen daher. Wenn auch Gaius Julius Cäsar mit seinen zahlreichen Legionen am Ende der Sieger war, lehrten ihm doch einige Gallier-Stämme das Fürchten, insbesondere unter Führung des gallischen Feldherrn Vercingetorix.

Einkesselung der Gallier

Bereits sechs Jahre lang versuchte Julius Cäsar während des Gallischen Krieges die gallischen Gebiete zu erobern. Vercingetorix stand an der Spitze der gallischen Koalition und wollte den Vormarsch der Römer aufhalten. Nach einem misslungenen Angriff floh Vercingetorix mit seinen Mannen in das Oppidum Alésia, der Festung der Mandubier. (Als Oppidum – lateinisch für befestigte Landstadt – bezeichneten die Römer befestigte Siedlungen.)

Die Römer verfolgten die fliehenden Gallier und begannen mit der Belagerung der Festung. Sie errichteten ihre Lager auf den umgebenden Hügeln und bildeten zwei Befestigungslinien aus Mauern, Türmen und Fallen. Die erste Linie mit einer Länge von 15 Kilometern umringte das Oppidum und kesselt zugleich die Gallier ein. Die zweite Linie mit einer Länge von 21 Kilometern schützte die römischen Lager vor der nahenden Ankunft der gallischen Rettungsarmee.

MuséoParc Alésia: Das Gebäude besitzt eine Betonstruktur. Die gitterartige Holzverkleidung aus Lärchenholz soll ihm seine Identität verleihen. Rechts der Befestigungsring der Römer. Foto: Ingo Paszkowsky

Der Kriegsschauplatz

Alésia ist der Ort, an dem im Jahr 52 v. Chr. der berühmte Zusammenprall zwischen der römischen Armee unter Julius Caesar und dem gallischen Heer unter Vercingetorix stattfand. 80.000 Gallier und 50.000 römische Legionäre sollen sich hier gegenüber gestanden haben. Am Ende setzte sich die erprobte Römische Kriegsmaschine durch und Vercingetorix Truppen wurden geschlagen. Er geriet in Gefangenschaft und wurde nach Rom gebracht. Ein Jahr darauf, im Jahr 51 v. Chr., endete der Gallische Krieg. Der Ausgang der Schlacht ermöglichte es Julius Cäsar, ganz Gallien der römischen Herrschaft zu unterwerfen.

Fast zwei Tausend Jahre später erfuhr Napoleon III. (1808 – 1873) von der Schlacht und schickte Militärexperten los, um den genauen Ort zu identifizieren. Seine Fachleute wurden fündig. Erste Ausgrabungen waren erfolgreich.

Heute nun können wir in dem MuséoParc Alesia das Kriegsgeschehen nachvollziehen. In dem hochmodernen Museum und Interpretationszentrum taucht man förmlich in die Geschichte ein. Interaktive Stationen und ein Kino machen die Vergangenheit lebendig.

Weiteres Plus: Audio-Guides gibt es auch in deutscher Sprache. Die Erläuterungstexte auf den Tafeln sind neben Französisch und Englisch auch in Deutsch gehalten – das ist sehr lobenswert und bisher nicht gerade häufig in Frankreich.

Anhand der Figuren kann man erahnen, wie heftig die Schlacht zwischen Römern und Galliern tobte. Foto: Ingo Paszkowsky

Cäsars ausführliche Beschreibungen

Cäsars Berichte über das damalige Geschehen sind eine wahre Fundgrube. Dabei schildert der Feldherr und Autor in De Bello Gallico (Der gallische Krieg) seine eigene Sicht der Dinge. Er berichtet in der 3. Person, um seiner Darstellung Objektivität zu verleihen, neigt aber zu Unterlassungen und einer Dramatisierung der Handlung – sind sich die Historiker gewiss.

Cäsar listet Zeitpunkte, Orte und Personen sowie Truppenstärke und -anzahl detailliert auf. Er beschreibt die wesentlichen Gefechtsbewegungen, die Aufstellung der Truppenverbände und die Geländebeschaffenheit.

Bei seinen Ausführungen über die Sitten und Gebräuche der Gallier sieht es so aus, als ob sich Cäsar von jemand anderem inspirieren ließ. Vermutlich von Poseidonios von Apameia, der Gallien gegen Ende des 2. Jh. v. Chr. bereiste.

Es sei unwahrscheinlich, so die Historiker des Alésia-Informationszentrums weiter, dass Caesar die tatsächlichen Ereignisse in seinen Niederschriften stark deformiert habe. Denn die zahlreichen Zeugen hätten seine Darstellungen nicht angefochten. Sein Text wurde zudem umgehend als ein Meisterwerk der lateinischen Sprache anerkannt.

Den Gallischen Krieg gab es nicht

Gallien entspricht nicht dem heutigen Frankreich, sondern erstreckte sich über ein größeres Gebiet. Die von den Römern als Gallier bezeichneten Menschen bildeten keine einheitliche Nation. Sie waren in verschiedene Volksstämme unterteilt. Jeder Stamm entschied selbst über seine Haltung zu Rom. Die Bündnisse änderten sich. Zudem entwickelten die Stämme keine gemeinsame Strategie.

Unter dem Begriff Gallischer Krieg werden die regionalen Kriege zusammengefasst. Auch wenn es viele heute immer noch glauben, es gab keinen „Zivilisationsschock“ zwischen den beiden Armeen. Es sind nicht etwa schlecht ausgestattete “Barbaren” auf überlegen ausgerüstete Römer getroffen.  Der Hauptunterschied bestand eher in der geostrategischen Ausrichtung: Das römische Heer konnte auf die Ressourcen eines Reiches zurückgreifen, während die gallischen Einheiten nur von ihrem eigenen Volk und dessen Verbündeten unterstützt wurden.

Der Krieg fand außerdem nicht ununterbrochen statt. Im Winter wurde nicht gekämpft: Cäsar ging in seine Provinzen, die Offiziere kehrten nach Rom zurück, die Truppen bezogen Quartier.

Waffen und Ausrüstungen von Römern und Galliern unterschieden sich nicht wesentlich voneinander, aber deren Kampftechnik. Foto: Ingo Paszkowsky

Die Ausrüstung der Truppen

Cäsar hebt in seiner Beschreibung die Waffenanzahl der Gallier hervor, liefert aber keine Einzelheiten zur Ausrüstung selbst. Andere literarische Quellen geben unbestimmt an, dass diese „der Größe der Männer entspricht“, heißt es in dem Informationszentrum weiter.

Archäologische Ausgrabungen geben jedoch Hinweise auf die Bewaffnung der Gallier in dieser Zeit. Die Ausrüstung eines Kriegers hing von seinem Stamm, den regionalen Traditionen, seinem Vermögen, seinem Stand in der Gesellschaft und von der Art des Kampfes ab.

Die klassische Ausrüstung eines Infanteristen bestand in der Regel aus Schwert, Schild, Lanze, Helm und manchmal Kettenhemd. Sie unterschied sich nur wenig von der eines römischen Soldaten.

Vielleicht machte Cäsar aus diesem Grund keine genauen Angaben darüber, vermuten die Historiker. Die Kämpfenden unterschieden sich vor allen Dingen durch ihre Bewegungen im Gefecht, ihre Strategie und Taktik. Das wird vor Ort in einer Animation anschaulich gezeigt.

Die gallische Kavallerie wird durchweg in älteren Schriften gelobt. Sie war die Elite des gallischen Heeres und unterteilte sich in leichte und schwere Kavallerie. Die leichte Kavallerie bildeten die Bogenschützen. Die Reiter verwendeten Sattel und Sporen, aber keine Steigbügel.

Symmetrie und Asymmetrie

Genug Geschichte an dieser Stelle – mehr erfahren Sie im Interpretationszentrum, das übrigens vom bekannten Architekten Bernard Tschumi konzipiert wurde. „Bei Alésia waren wir an der räumlichen Dimension des Schlachtfeldes, seiner Kreisförmigkeit und den dadurch gebildeten konzentrischen Kreisen mit dem Oppidum als Dreh- und Angelpunkt interessiert. Wir wollen außerdem den 360-Grad-Rundumblick bieten“, wird Stararchitekt Tschumi zitiert.

Deswegen ist das Betongebäude als Kreis konzipiert, der symbolisch an die Rolle der Belagerer und der Belagerten erinnert. Die Asymmetrie der Säulen im Atrium weist auf das Chaos des Krieges hin, aus dem die Stabilität einer neuen gallisch-römischen Zivilisation entstehen wird. Die gitterartige Holzverkleidung verleiht dem Bauwerk seine Identität.

Der imposante Bau verfügt über einen Durchmesser von 52 Metern, eine Höhe von 16 Metern und besitzt über alle Etagen eine Gesamtfläche von 6650 Quadratmetern. Das Restaurant bietet bis zu 100 Plätze.

Das Gebäude in Alésia ist kreisförmig angelegt und damit den Belagerungsringen nachempfunden. Foto: Ingo Paszkowsky

80.000 bis 90.000 Besucher zählt das Museum jedes Jahr – das ist nicht viel für diese äußerst sehenswerte Stätte. Mit lediglich rund 2.500 Besuchern im Jahr bilden Deutsche dennoch die größte ausländische Besuchergruppe.

Ein Ausflugsziel für die gesamte Familie

Keine Sorge, die Kinder werden sich nicht langweilen. Dafür sorgen auch die (nachgestellten) Schaukämpfe der ehemaligen Kriegsparteien. Oder das Programm Junge Legionäre (für Kinder ab 8). Kleine Kinder können zudem in Obhut gegeben werden.

Die Reste der antiken Stadt und die Statue von Vercingétorix sind auch eine Besichtigung wert.

Preise

Die Preise finden Sie unter dieser Webseite, sie sind leider nur in französischer Sprache angegeben (http://www.alesia.com/infos-pratiques/tarifs_fr_000290.html). Abhängig von der Saison und dem was man besichtigen möchte, reichen die Preise für Erwachsene von 3,50 bis 12 Euro. Reduzierte Preise gehen von 3 bis 10 Euro und Kinder zahlen von 2 bis 7 Euro.

https://www.alesia.com/

Alésia – die Fotos

Alesia. Die Akteure bereiten sich auf den Show-Kampf vor.
Foto: Ingo Paszkowsky

Die Schlacht wird eindrucksvoll nachgestellt.
Foto: Ingo Paszkowsky

Die Waffen der Gallier.
Foto: Ingo Paszkowsky

Eine sehr sehenswerte Ausstellung.
Foto: Ingo Paszkowsky

Informationen zu Bewaffnung und Truppengröße.
Foto: Ingo Paszkowsky

Zum Informationszentrum gehört auch ein Kino.
Foto: Ingo Paszkowsky

Im Hintergrund die Nachbildung der Befestigungslinlien.
Foto: Ingo Paszkowsky

So sahen die römischen Befestigungsstellungen aus.
Foto: Ingo Paszkowsky

Bereit für "Schaukämpfe".
Foto: Ingo Paszkowsky

Das vom international renommierten Architekten Bernard Tschumi entworfene Gebäude des MuséoPark Alésia.
Foto: Ingo Paszkowsky

MuséoParc Alésia: Das Gebäude besitzt eine Betonstruktur. Die gitterartige Holzverkleidung aus Lärchenholz soll ihm seine Identität verleihen. Rechts der Befestigungsring der Römer.
Foto: Ingo Paszkowsky

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Autun ist ein Freilichtmuseum

Die römische Stadt Autun – um 15 v. Chr. von Augustus gegründet – ist ein wahres Freilichtmuseum. Die Häduer verließen einige Jahre nach Ende des Gallischen Krieges den „Mont Beuvray“, und siedelten sich unter Kaiser Augustus in dieser neuen Hauptstadt, an einem Verkehrsknotenpunkt, an. Zahlreiche eindrucksvolle Überreste aus der Antike sind erhalten. Das römische Theater wurde um 70 nach J. C. erbaut. Mit 148 Metern im Durchmesser und Platz für 20.000 Zuschauer, war es das zweitgrößte im ganzen Römerreich. Die römische, rund sechs Kilomter lange Stadtmauer von Augustodunum mit zwei prächtigen Toren umringt noch fast komplett zehn Meter hoch die Altstadt. Der Janustempel ist sehenswert, auch wenn man bis heute nicht weiß, welche Gottheit dort wirklich verehrt wurde. Weiterhin ein außergewöhnliches Grabdenkmal „Pierre de Couhard“ und dann die reichen Sammlungen des Museum Rolin. Besonders die Ausgrabungsfunde aus gallo-römischer Zeit lohnen einen Museumsbesuch. Dazu zählen Funde vom Tempel des Janus und aus dem Grabmal von Couhard, Götterstatuen, Mosaiken, Grabmäler und Alltagsgegenstände.

Diese Feste in Autun sollten Sie besuchen

  • Römische Düfte, römischer Geschmack (für Familien), das Römerfest am 5. und 6. August
  • Das Ton- und Lichtschauspiel „Augustodunum“ am 26., 28., 29. Juli und 2., 4., 5. August

Bibracte – historische Gallier-Stadt

In Bibracte, auf dem Beuvray-Berg, geht die Reise ins 1. Jahrhundert vor Christus. Bibracte war die antike Hauptstadt des Gallierstammes der Haeduer, die bis zu 10.000 Einwohner zählte. Vercingétorix wurde dort zum Führer der gallischen Koalition ernannt. Im 1. Jahrhundert vor Christus entstand diese große befestigte Stadt auf dem Mont Beuvray. Aber nicht einmal 100 Jahre später begann der große Exodus. Die Einwohner verließen nach und nach Bibracte und zogen in das rund 25 Kilometer entfernte Autun um. Warum, ist noch nicht abschließend geklärt. Es könnten ökonomische Gründe gewesen sein oder eine freiwillige Integration in die römische Gesellschaft.

Die historische Stätte umfasst mehrere interessante Orte: den Berg mitten im Morvan, die archäologische Ausgrabungsstätte und das moderne Museum. Das sehr sehenswerte Museum informiert über die keltische Welt – die Gallier waren Kelten – mit den Fundstücken von Bibracte und internationalen Funden.

Vier Kilometer vom Museum entfernt befindet sich das Forschungs- und Dokumentationszentrum mit einer wichtigen, international anerkannten Bibliothek über die Kelten.

Das historische Gesamtmonument gehört zu den „Sites naturels et Grand Site de France“ (besonders herausragende Sehenswürdigkeiten Frankreichs).

Das ultramoderne Museum, das die keltische Welt zeigt, die Methoden der Archäologen und die Fundstücke von Bibracte. Foto: Ingo Paszkowsky

Im Sommer können Besucher im Restaurant „Au Chaudron“ (Der Kessel) auf originalgetreuem Geschirr mit Holzlöffel und Messer die original gallische Küche probieren. Inspirationsquelle
sind die Entdeckungen der Archäologen. Beim Essen wird man an Asterix und Obelix erinnert.

Das sollten Sie nicht verpassen

  • Museumsbesuche mit Aperitif
  • Die Nacht des archäologischen Films am 9. August im Freien.
  • Ein besonderes Picknick am 24. September.
Bibracte: Sehr modernes Museum über die keltische Welt. Foto: Ingo Paszkowsky

Preise:

Gallischer Tag

= Führung durch die Ausgrabungsstätte + Besuch des Museums mit Audio-Guide (in deutscher Sprache) + Tour durch die temporäre Ausstellung „An African Iron Age“ + gallische Mahlzeit im Restaurant Le Chaudron = Gesamtpreis 27 Euro (anstelle 37,50 Euro für alle einzelnen Aktivitäten)

Reduzierter Preis = 25 Euro für Kinder von 12 bis 18 Jahre; 12,50 Euro für Kinder unter 12 Jahre.

Vorherige Buchung unter +33 (0) 385 8652 40 wird empfohlen.

Der Preis für den „Gallischen Tag“ gilt während der Öffnungszeit von „Le Chaudron“:
  • Vom 13. März bis 3. Juli: mittags an Sonn- und Feiertagen und während der Schulferien in Frankeich
  • Vom 4. Juli bis 31. August: jeden Mittag und am Mittwochabend
  • Vom 1. bis 18. September: jeden Mittag
  • Vom 19. September bis 12. November: mittags an Sonn- und Feiertagen und während der Schulferien

Besuch des Museums mit Audio-Guide (in deutscher Sprache)

= 10 Euro; reduzierter Preis von 7,50 Euro für Kinder und verschiedene andere Personengruppen; für Kinder unter 12 Jahre freier Eintritt, ebenso ab dem dritten Kind einer Familie

Führung durch die Ausgrabungsstätte (auch in deutscher Sprache möglich) + Besuch des Museums

= 12 Euro; reduzierte Preise für Kinder von 12 bis 18 Jahre, sowie für weitere Personengruppen; kostenloser Eintritt wie oben

Das Museum ist ab Mitte März bis Mitte November geöffnet. Die archäologische Stätte ist ganzjährig kostenlos geöffnet.

Bibracte – die Fotos

Das moderne Museum zeigt die keltische Welt, die Methoden der Archäologen und auch Fundstücke von Bibracte.
Foto: Ingo Paszkowsky

Bibracte: Viele Informationsangebote über die keltische Welt.
Foto: Ingo Paszkowsky

Museum mit zahlreichen Informationsangeboten über das Leben der Gallier und Kelten.
Foto: Ingo Paszkowsky

Die Führung beginnt im ersten Stock und wird dann im Erdgeschoss fortgesetzt.
Foto: Ingo Paszkowsky

Im 1. Jahrhundert v. Chr. entstand auf dem Mont Beuvray die große befestigte Stadt Bibracte.
Foto: Ingo Paszkowsky

Die Gallier sind Kelten. Vor 2000 Jahren sah es aber in ihrem Wohnräumen schon recht modern aus.
Foto: Ingo Paszkowsky

Sogar eine Art Manufakturen mit Arbeitsteilung gab es bereits.
Foto: Ingo Paszkowsky

Restaurant Le Chaudron in Bibracte mit keltischen Gerichten im Angebot.
Foto: Ingo Paszkowsky

Speisen wie die Gallier im Le Chaudron (Der Kessel) in Bibracte.
Foto: Ingo Paszkowsky

Der Museumsshop von Bibracte wartet mit zahlreichen gallischen Köstlichkeiten auf.
Foto: Ingo Paszkowsky

Bier, gebraut nach "keltischem Reinheitsgebot" im Museumsshop.
Foto: Ingo Paszkowsky

Wie sich die Gallier selbst sahen.
Foto: Ingo Paszkowsky

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Weitere Informationen über Bibracte:

http://www.bibracte.fr/en (in französischer und englischer Sprache)


Interpretationszentrum „Mirabellum“

Die Besichtigung des von Gräben und einer Mauer umgebenen, römischen Kastells Mirebeau, nahe Dijon, ist seit kurzem noch interessanter. „Mirabellum“ heißt das neue Interpretationszentrum in Mirebeau-sur-Bèze, in dem Besucher Geschichte spielerisch kennen lernen. Auch ein Audio-Guide-Rundgang mit erweiterter Realität wird angeboten. Im ersten Jahrhundert errichtete die Legio VIII Augusta ihr Hauptlager in Mirebeau. Zwanzig Jahre lang waren fast 8.500 römische Soldaten auf diesem Areal stationiert. An der wichtigen Römerstraße zwischen Langres und Besançon, waren die Einheiten bestens platziert, um die keltischen Stämme der Lingonen, Sequaner und Häduer zu überwachen.


Ein 120 Kilometer langer, thematischer Wanderweg verbindet Bibracte mit Alésia, Alise-Sainte-
Reine.

Auch in der Umgebung von Montbéliard finden sich bedeutende Spuren der Römerzeit. Mandeure hieß damals Epomanduodurum und hatte als Stadt eine überregionale Bedeutung. Die augenfälligsten Überreste von damals gehören zu einem der größten gallo-römischen Amphitheater aus dem 1. Jh. nach Christus. Ansonsten gab es Thermen und Wohnhäuser.


Weitere Infos über die touristische Region Region Bourgogne-Franche-Comté:

https://de.bourgognefranchecomte.com/

Ingo Paszkowsky
Titelbild / Das vom international renommierten Architekten Bernard Tschumi entworfene Gebäude des MuséoPark Alésia./ Foto: Ingo Paszkowsky


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Die Recherchereise für diesen Beitrag wurde zum Teil unterstützt von Veranstaltern, Hotels, Fluglinien, PR-Agenturen und bzw. oder Tourismus-Behörden.
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