Sitzplatzkonfiguration und Service der Lufthansa-Maschinen auf Lang- und Mittelstrecken

Last updated on 17. Juni 2020

Wie sieht es mit der Sitzplatzkonfiguration in den Flugzeugen von Lufthansa auf der Lang- und Mittelstrecken aus? Wie ist der Sitzabstand in den einzelnen Klassen? Wie steht es um Ihre Beinfreiheit? Wie ist das Angebot bei Essen und Trinken? Wie sieht es mit dem Entertainment aus? Diese und weitere Fragen beantworten wir in unserem Beitrag.

(Dieser Beitrag wird ständig aktualisiert und ergänzt. Falls Sie einen Fehler finden oder eine Ergänzung haben, so senden Sie uns eine E-Mail an info@weltreisender.net oder hinterlassen Sie einen Kommentar)

Inhalt:

News: Lufthansa bietet Rückfluggarantie
News: Lufthansa Group verlängert gebührenfreien Umbuchungszeitraum
Lufthansa vereinfacht Treueprogramm
Reduzierung der Modellvarianten
Über 180 Flugzeugbestellungen
Umfangreiches Streckennetz
Flugzeugtypen und Ausstattung
Lufthansa Airbus A350-900
Fotostrecke Lufthansa A350
Die Sitzplätze in den Lufthansa-Flugzeugen
Ausstattung der Klassen
Aufgabe- und Handgepäck
Kommunikation – WLAN und Internet
Die Lufthansa Group setzt in den Heimatmärkten auf Grünstom

Lufthansa bietet Rückfluggarantie für alle Kunden

Noch ist nicht ausgemacht, ob die Lufthansa nicht doch in die Insolvenz gehen muss. Trotz dieser bangen Situation führt der Konzern einen neuen Service. Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines bieten ihren Fluggästen neben flexiblen Umbuchungsmöglichkeiten eine grundsätzliche Rückfluggarantie auf allen europäischen Strecken und damit zusätzliche Sicherheit an. Die Rückfluggarantie gilt unabhängig vom gebuchten Tarif für alle Kunden. Sie werden mit den Airlines der Lufthansa Group nach Deutschland, Österreich oder die Schweiz zurückgebracht – notfalls auch per Sonderflug.

Rundum-Sorglos-Paket für Economy Classic und Business Saver Tarife

Zusätzlich werden die Economy Classic und Business Saver Tarife auf europäischen Routen in Zusammenarbeit mit AXA Partners um weitere attraktive Garantiekomponenten zu einem „Rundum-Sorglos Paket“ ausgeweitet. Sollten Reisende beispielsweise wegen erhöhter Temperatur am Zielort nicht einreisen dürfen oder wird nach einem Coronavirustest eine Quarantäne am Zielort erforderlich, übernimmt die Versicherung die Kosten für die Quarantäne oder auch den medizinischen Rücktransport. Zudem bietet der Tarif in Zusammenarbeit mit der AXA die Chance, eine telefonische medizinische Beratung in Anspruch zu nehmen und mit einem deutschsprachigen Arzt per Videocall zu sprechen. Auch werden Hotel-Mehrkosten durch eine mögliche Quarantäne oder Transportkosten getragen, wenn der Rückflug beispielsweise von einem anderen Flughafen im Urlaubsland erfolgt. Sogar Ausfallkosten für nichtgenutzte Hotelaufenthalte und Ausflüge werden erstattet.

Schnellstmögliche Rückkehr für Economy Flex- und Business Flex-Tarife

Schließlich werden die Economy und Business Flex Tarife auf europäischen Strecken mit der „Bring me Home Now“ Option erweitert. Kunden von Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines erhalten die Garantie, mit den Fluggesellschaften der Lufthansa Group schnellstmöglich in die Heimat geflogen zu werden. Sie werden auf Wunsch auf dem nächsten buchbaren Lufthansa Group Flug befördert und nach Deutschland, Österreich oder in die Schweiz zurückgebracht. Die Umbuchung auf einen früheren Rückflug ist hierbei immer kostenfrei. Es fallen weder Umbuchungsgebühren noch eine Tarifdifferenz an.

„Wir haben in den letzten Wochen mit vielen Kunden gesprochen, um die Bedürfnisse aber auch Bedenken rund um das Reisen in Zeiten von Corona besser zu verstehen“, so Christina Foerster, Vorstand Customer & Corporate Responsibility. „Mit diesem neuen und bisher einzigartigen Angebot wollen wir dazu beitragen, dass unsere Gäste ihren Sommerurlaub in Europa so unbeschwert wie möglich verbringen können.“

Die Tariferweiterungen in den genannten Tarifen werden zum 25. Juni und bis Ende August in den Heimatmärkten der Lufthansa Group, Deutschland, Österreich und der Schweiz über die direkten Vertriebskanäle verfügbar sein. Abgesichert sind alle Reisen mit einem Rückflugdatum bis Ende Januar 2021. Die Tarife werden dabei nicht teurer, sondern um die genannten Leistungen für den Kunden kostenfrei erweitert.

Lufthansa Fraport und Bundespolizei setzen erweiterte Hygienestandards am Flughafen Frankfurt um

Die Maßnahmen entlang der Reisekette im Detail:

Vor dem Flug

Gäste können über die Website lufthansa.com stets Informationen zum aktuellen Flugplan, den flexiblen Möglichkeiten zur Reisegestaltung sowie zum angepassten Bordservice und den besonderen Hygienemaßnahmen abrufen. Lufthansa hat u.a. ein Video publiziert, dass dem Kunden die Hygienemaßnahmen während der gesamten Reisekette erläutert. Des Weiteren stellt Lufthansa ihren Kunden vor Reisebeginn ein Reise-Briefing via E-Mail zur Verfügung, sodass der Kunde sicher alle wichtigen Informationen für seine Reise im Überblick hat und optimal vorbereitet ist. Da sich die Einreise- und Quarantänebestimmungen der unterschiedlichen Länder auch kurzfristig dynamisch ändern können, sollten Kunden fortlaufend bei der Planung ihrer Reise die Regelungen der jeweiligen Destinationen prüfen.

Lufthansa empfiehlt ihren Kunden, sich selbst auf lufthansa.com oder über die Lufthansa-App für ihren Flug einzuchecken, um möglichst kontaktlos zu reisen.

HEPA-Filter im Einsatz. Außerdem ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes während des Einsteigens, an Bord und während des Aussteigens verpflichtend. Lufthansa Crew-Mitglieder tragen in der Kabine während des ganzen Fluges ebenfalls einen Mund-Nasen-Schutz. / Foto: Lufthansa
HEPA-Filter im Einsatz. Außerdem ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes während des Einsteigens, an Bord und während des Aussteigens verpflichtend. Lufthansa Crew-Mitglieder tragen in der Kabine während des ganzen Fluges ebenfalls einen Mund-Nasen-Schutz. / Foto: Lufthansa

Am Frankfurter Flughafen

Das Tragen eines Mundschutzes ist in den Terminalanlagen verpflichtend. In sämtlichen Wartebereichen sind Markierungen am Boden angebracht, damit der Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt wird. In den Aufenthaltsbereichen kann nur jeder zweite Sitz genutzt werden. Plakate, digitale Anzeigen und mehrsprachige Lautsprecherdurchsagen weisen zusätzlich auf die geltenden Abstandsregeln hin. Zudem ist geschultes Personal vor Ort im Einsatz, das – wo dies nötig werden sollte – auf den Mindestabstand aufmerksam macht. Bei Einkäufen in den Geschäften beim Flughafen werden Gäste gebeten, diese bargeldlos zu begleichen.

Am Check-In-Schalter, am Ticketcounter, etc.– kurz überall dort, wo es direkten Kontakt zwischen Fluggästen und Beschäftigten gibt, dienen Scheiben aus Plexiglas dem Gesundheitsschutz. Zusätzlich stehen zahlreiche Spender mit Handdesinfektionsmittel bereit. Oberflächen, die oft berührt werden, werden häufig und regelmäßig gereinigt und desinfiziert.

Am Frankfurter Flughafen können Lufthansa-Gäste sich zudem kontaktlos an entsprechenden Kiosken mit ihrem Smartphone einchecken und kontaktlos ihr Gepäck über den Fast Bag Drop in der Halle B aufgeben.

An der Sicherheitskontrolle

Um die Sicherheitskontrolle möglichst einfach und schnell zu gestalten, werden Gäste weiterhin gebeten nur, ein Handgepäckstück an Bord zu nehmen. Weitere Gepäckstücke und alle Flüssigkeiten über 100 Milliliter müssen vorab eingecheckt werden.

Sämtliche Inhalte aus Hosentaschen, Mobiltelefone und Armbanduhren sollten im Handgepäck verstaut werden.

Größere elektronische Geräte wie beispielsweise Laptops müssen Fluggäste vor der Kontrolle aus dem Handgepäck nehmen sowie den durchsichtigen 1-Liter-Beutel für Flüssigkeiten bis 100 Milliliter.

Die Kontrollstelle darf nur nach Aufforderung betreten werden und den Hinweise des Sicherheitspersonal ist Folge zu leisten.

Die Kunden werden dann gebeten, sämtliche Gegenstände (inklusive Jacken, Mänteln, o.ä.) in die Gepäckwanne zu legen. Nach dem Durchschreiten der Personenkontrolle wird dem Fluggast ein Kontrollplatz zugewiesen, an dem eine Kontrollperson den Fluggast seitlich oder rückwärts abtastet. Im Anschluss werden die Passagiere gebeten, die Gepäckwanne selbstständig zurück zu legen.

Am Frankfurter Flughafen ist hinter der Sicherheitskontrolle die Senatorlounge im Bereich A (mit eingeschränktem Service) wieder für alle Gäste geöffnet, die berechtigt sind, eine Lounge zu besuchen.

Beim Boarding

Am Gate weisen Ansagen darauf hin, während des Einsteigeprozesses den gewohnten Abstand zueinander zu wahren. Auch am Gate und in der Fluggastbrücke weisen Bodenmarkierungen auf den Mindestabstand von 1,5 Metern hin. Das Boarding erfolgt nach Gruppen und durch Quick-Boarding-Gates, an denen Fluggäste ihre Bordkarte selber auflegen können. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist während des Einsteigens, an Bord und während des Aussteigens verpflichtend.

An Bord

Lufthansa Crew-Mitglieder tragen in der Kabine während des ganzen Fluges ebenfalls einen Mund-Nasen-Schutz. Beim Eintreten in die Kabine bekommt jeder Gast ein persönliches Desinfektionstuch überreicht. Lufthansa hat alle Mehrweg- und nicht sicherheitsrelevanten Papierprodukte an Bord entfernt, um das sehr geringe Risiko einer Infektion noch weiter zu reduzieren. Gäste können sich weiterhin eJournals vor dem Abflug für ihre Reise herunterladen.

Lufthansa ist bestrebt, auch in der jetzigen Situation den Gästen so viel Komfort wie möglich zu bieten und dabei die geltenden Hygiene- und Sicherheitsvorschriften sowie die lokalen Bestimmungen einzuhalten.

Die Bordprozesse und das Produktangebot wurden genauestens von Experten analysiert und die nötigen Anpassungen umgesetzt. Der Service wurde unter Berücksichtigung der Flugdauer neugestaltet, um gemäß behördlicher Empfehlungen die Interaktion zwischen Gästen und Besatzung zu minimieren und das Risiko einer Infektion an Bord zu verringern. Der Bordverkauf entfällt beispielsweise bis auf weiteres.

Auf Kurz- und Mittelstrecken wurde besonders der Service in der Economy Class überarbeitet. Gäste erhalten in dieser Reiseklasse bei einer Flugdauer ab 50 Minuten eine 0,5 Liter-Wasserflasche und ab 150 Minuten steht der gewohnte Getränkeservice zur Verfügung. Bei den Speisen wird ab 150 Minuten ein Snack angeboten und bei Flügen ab drei Stunden gibt es zusätzlich ein vegetarisches Gericht. In der Business Class sind der Getränkeservice und das gewohnte Essensangebot wieder verfügbar.

Auf der Langstrecke erhalten Gäste in allen Klassen wieder das übliche Getränkeangebot. In der First und Business Class haben Kunden wieder die Auswahl aus mehreren Speisen. In der Economy Class erhalten Kunden auf der Langstrecke ebenfalls weiterhin eine Mahlzeit.

Grundsätzlich ist das Risiko, sich während einer Flugreise mit dem Virus anzustecken, extrem gering, sagt die Lufthansa. Flugzeuge der Lufthansa Group Airlines sind mit Filtern ausgestattet, die die Kabinenluft reinigen. Die gesamte Rezirkulationsluft wird gefiltert und von Verunreinigungen wie Staub, Bakterien und Viren aus der Kabinenluft gesäubert. Dies betrifft zirka 40 Prozent – der Rest kommt als Frischluft von außen hinzu. Der Abscheidegrad dieser Filter entspricht dem Standard der Filter eines klinischen Operationssaals. Durch die Verwendung dieser speziellen Filter ist die Kabinenluft sauberer als die, die der Mensch auf der Erde einatmet. Darüber hinaus findet die Luftströmung in Flugzeugen von oben nach unten statt. Eine horizontale Luftströmung seitwärts oder in Längsrichtung findet nicht statt. Dass alle Sitze in einem Flugzeug nach vorne gerichtet sind, unterstützt zudem, dass Angesicht-zu-Angesicht-Interaktionen zwischen den Gästen limitiert sind. Die Rückenlehnen stellen zusätzliche eine solide Barriere zwischen den Sitzreihen dar. Allerdings sitzt man ja gerade in der Economy dicht an dicht. Sicherer, aber natürlich kostenintensiver, wäre das Freillassen des Nachbarsitzes.

Lufthansa betont, dass bei der Reinigung ihrer Flugzeuge stets die strengsten Hygienestandards eingehalten werden. Jedes Flugzeug werde vor dem nächsten Abflug grundsätzlich nach einem Standard-Reinigungsverfahren gereinigt. So werden beispielsweise Bereiche der Kabine eines Flugzeugs mehrmals täglich nach einem strengen Reinigungsverfahren gründlich gesäubert. Dabei werden unter anderem die Toiletten gereinigt, die Teppiche gesaugt und die Oberflächen am Sitz eines Passagiers sauber gewischt, zum Beispiel die Klapptische.

Bei Ankunft in Frankfurt

Lufthansa-Flüge werden in Frankfurt nur noch an Gebäudepositionen positioniert, um Bustransfers zu vermeiden. Wo dies nicht kurzfristig möglich ist, werden doppelt so viele Busse eingesetzt wie üblich. Beim Aussteigen achten die Mitarbeiter darauf, dass der Prozess geordnet abläuft und greifen wenn nötig in den Prozess ein, um eine Ansammlung von Passagieren zu vermeiden. Bei den Gepäckbändern sind ebenfalls Abstandsmarkierungen auf dem Boden angebracht und es stehen Desinfektionsmittelspender zur Verfügung.

Senator auf Lebenszeit – Lufthansa mit neuem Vielfliegerprogramm

Die Lufthansa Group vereinfacht ihr Statusprogramm und will ihren Kunden künftig ein verständliches und transparentes Sammelsystem für das Erreichen und Erhalten der Vielfliegerlevel Frequent Traveller, Senator und HON Circle bieten. Loyalität gegenüber den Airlines der Lufthansa Group werde dabei stärker belohnt als bisher. Für besonders langjährige Treue ernennen die Fluggesellschaften zudem ihre Gäste zukünftig zum Frequent Traveller und Senator auf Lebenszeit. Alle Neuerungen im Statusprogramm gelten für Flüge ab dem 1. Januar 2021.

Die wesentlichen Neuerungen ab 2021 im Überblick:

Punktesystem ersetzt Statusmeilen

Die heutige Vielfalt der unterschiedlich definierten so genannten Meilen werde deutlich reduziert, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. So erhalten Gäste ergänzend zu den Prämienmeilen für ihre Flugreise Punkte statt der heutigen Status- und HON Circle Meilen. Wie viele Punkte bei einem Flug gesammelt werden können, wird nur noch von zwei Kriterien abhängen: von der Reiseklasse und ob es sich um einen kontinentalen oder interkontinentalen Flug handelt. Das klingt wirklich einfacher.

Vielfliegerstatus für treue Kunden

Punkte können – wie bisher auch die Statusmeilen – bei allen Fluggesellschaften der Star Alliance gesammelt werden. Um das Vielfliegerlevel als Frequent Traveller oder Senator zu erreichen, ist künftig ein Anteil von Flügen mit Austrian Airlines, Lufthansa und SWISS oder den Miles & More Partnerfluggesellschaften Brussels Airlines, Eurowings, Adria Airways, Air Dolomiti, Croatia Airlines, LOT Polish Airlines oder Luxair erforderlich. So muss die Hälfte der jeweils erforderlichen Punkte mit diesen Fluggesellschaften erflogen werden.

Zum HON Circle Member qualifizieren sich Vielflieger wie bisher ausschließlich durch Flüge mit den genannten Airlines. Anders als bisher ist es auch mit Flügen in der Economy Class und der Premium Economy Class möglich, Punkte für die Qualifizierung als HON Circle Mitglied zu sammeln.

Frequent Traveller und Senator auf Lebenszeit

Langjährige Vielflieger werden künftig zum Frequent Traveller und Senator auf Lebenszeit ernannt. Basis hierfür ist die Summe aller gesammelten Punkte auf Flügen von Austrian Airlines, Lufthansa, SWISS und den Miles & More Airline-Partnern. Voraussetzung für den Senator auf Lebenszeit ist zudem, dass der Gast für zehn Kalenderjahre Senator oder HON Circle Member war.

Sammelzeitraum und Laufzeit

Die Statuslaufzeit beträgt zukünftig mindestens ein Jahr bis maximal 26 Monate. Der Zeitraum, um die benötigen Punkte zu sammeln, erstreckt sich für alle Vielfliegerlevel über ein Kalenderjahr.
Das Prämienprogramm von Miles & More bleibt in seiner bisherigen Form unverändert. Prämienmeilen sind Meilen, die im Alltag oder auf Reisen für Flüge, Mietwagen, Hotelaufenthalte und vieles mehr gesammelt und danach gegen Sachprämien oder Dienstleistungen eingelöst werden können.

Weiterführende Informationen und ein Punktekalkulator

Lufthansa wurde 2017 als einzige Airline in Europa mit einem fünften Stern ausgezeichnet. Neben der Lufthansa wurden von Skytrax übrigens auch ANA All Nippon Airways, Asiania Airlines (lesen Sie dazu auch unseren Bericht über das Reiseerlebnis mit A380 von Asiana Airlines), Cathay Pacific Airways, Etihad Airways, EVA Air, Garuda Indonesia, Hainan Airlines, Qatar Airways und Singapore Airlines als 5-Sterne-Airlines prämiert.

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Anzahl der betriebenen Flugzeugmuster wird weiter reduziert

Die Flotte der Lufthansa Group bestand zum Jahresende 2017 aus 728 Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 11,4 Jahren. Dies sind 111 Flugzeuge mehr als im Vorjahr. Dieser Zuwachs ist ausschließlich auf die Konsolidierung von Brussels Airlines sowie die Übernahme von Flugzeugen der Air Berlin-Gruppe zurückzuführen.

Der Großteil der Flotte besteht aus Flugzeugen von Airbus und Boeing. Auf Kurz- und Mittelstrecken werden auch Flugzeuge der Hersteller Bombardier und Embraer eingesetzt.

Flugzeuge der Hersteller Fokker und BAE Systems werden seit Ablauf des Jahres 2017 nicht mehr bei der Lufthansa Group eingesetzt. Die Anzahl der betriebenen Flugzeugmuster hat sich in den vergangenen Jahren durch eine entsprechende Flottenstrategie kontinuierlich reduziert und wird auch in den kommenden Jahren weiter zurückgehen.

 

Langstreckenflieger Lufthansa Boeing im neuen Design. Grafik: Lufthansa

Über 180 Flugzeugbestellungen für die nächsten Jahre

Ende 2017 standen 183 Flugzeuge auf der Bestellliste der Lufthansa Group für eine Auslieferung bis zum Jahr 2025.

Für Neuanschaffungen werden grundsätzlich immer neue und gebrauchte Flugzeuge gleichermaßen in Erwägung gezogen. So kann das Unternehmen flexibel auf Nachfrageschwankungen reagieren und das Angebot kurzfristig erhöhen beziehungsweise senken.

Lufthansa Konzernflotte, Bestand an Verkehrsfluzeugen und Bestellungen. Grafik: Lufthansa
Lufthansa Konzernflotte, Bestand an Verkehrsfluzeugen und Bestellungen. Grafik: Lufthansa

Lufthansa Group mit umfangreichesm Streckennetz

Im Rahmen der Multi-Hub-Strategie bieten die Network Airlines Lufthansa German Airlines, SWISS und Austrian Airlines über ihre Drehkreuze Frankfurt, München, Zürich und Wien ein umfangreiches Flugangebot. Dieses wird durch die komplementären Netze der Allianz- und Joint Venture-Partner mit umfangreichen Umsteigeverbindungen ergänzt. Insgesamt bedienten die Airlines der Lufthansa Group im Sommerflugplan 2017 ein Streckennetz von 308 Destinationen in 103 Ländern.

Flugzeugtypen und Ausstattung

Bei der Langstrecke setzt die Lufthansa bisher in erster Linie auf den Airbus A340 mit derzeit 42 Maschinen. Gefolgt von der Boeing 747 mit 32 Flugzeugen, dabei sind sowohl die älteren B747-400 mit 13 Maschinen noch im Einsatz, als auch die moderneren B747-8 mit 19 Stück an der Zahl. Dritter im Bunde sind die Airbus-Flieger A330-300 mit 19 Maschinen. Dann erst folgen der Airbus A380 mit insgesamt 14 Flugzeugen. Bei diesem Maschinentyp ist auch kein weiterer Zugang bis 2025 geplant. Das zahlenmäßige Schlusslicht bildet zurzeit noch der hypermoderne Airbus A350 mit sechs Flugzeugen. Dieses Modell soll konzernweit bis 2025 mindestens auf 19 Exemplare anwachsen, mit einer Option von 30 Maschinen. Der Airbus A350 könnte also bei der Lufthansa in naher Zukunft der bevorzugte Typ für die Langstrecke werden.

Lufthansa Airbus A350-900: Mehr Reisekomfort an Bord

Das weltweit modernste Langstreckenflugzeug bietet Fluggästen in allen Reiseklassen mehr Komfort, ein großzügigeres Raumgefühl und lässt Passagiere ausgeruhter ankommen. Um den Aufenthalt an Bord der A350-900 noch angenehmer zu gestalten, wurden wesentliche Bestandteile der Kabinenausstattung verbessert.

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Self-Service-Bereich in der Business Class

Lufthansa bietet ihren Business-Class Kunden ein Angebot, das zwischen den Mahlzeiten jederzeit genutzt werden kann: In einem neu gestalteten Self-Service-Bereich können sich Fluggäste künftig individuell bedienen. Selbstverständlich kann der Gast die Getränke auch weiterhin bei der Crew bestellen.

Neue Sitze in der Economy Class

Die A350-900 bietet Gästen der Economy Class mehr Sitzkomfort. Die Sitze des Herstellers Zodiac Seats haben eine ergonomisch geformte Sitzpolsterung, darüber hinaus gibt es für das Verstauen persönlicher Gegenstände mehr Platz. Die Sitzreihen haben jetzt Blauschattierungen, die zur Mitte der Kabine heller werden.

Fotostrecke Lufthansa Airbus A350-900

Bordunterhaltung

Zukunftsweisend sind auf der A350-900 auch die Möglichkeiten der Bordunterhaltung. Erstmals hat der Gast bereits zuhause die Möglichkeit, aus dem Bordprogramm eine Auswahl zu treffen und seine Favoriten einer Playlist hinzuzufügen.

Dazu lädt der Passagier die „Lufthansa Companion App“ auf das eigene Tablet oder Mobiltelefon. Das Bordprogramm wird bis zu sechs Wochen im Voraus angezeigt. An Bord synchronisiert der Fluggast die persönliche Favoritenliste mit dem Bildschirm am Sitz, wobei das mobile Endgerät als zweiter Bildschirm verwendet werden kann. Während des Fluges hat der Gast die Möglichkeit, seine ausgewählten Favoriten anzusehen, parallel dazu Fluginformationen abzurufen, soziale Netzwerke über FlyNet zu nutzen, im WorldShop einzukaufen oder sich über die jeweilige Destination zu informieren. Die App steht ab sofort im Google Play Store zum Download zur Verfügung und kann unter dem Suchbegriff „Lufthansa Companion App“ heruntergeladen werden. Auch im Apple iTunes Store ist die App demnächst erhältlich.
Zu den weiteren Annehmlichkeiten gehört, dass die A350-900 den Gästen größere Bildschirme in allen Reiseklassen bietet. Die Benutzeroberfläche in modernem Design steht Passagieren in zehn verschiedenen Sprachen zur Auswahl bereit.

Ausgeruhter ankommen: Angenehmer Kabinendruck und innovatives Lichtkonzept

Die Kabine des neuen Airbus bietet mit 5,60 Metern Breite mehr Platz als vergleichbare Flugzeugtypen. Bei den Passagieren sorgt dieses für ein großzügiges Raumgefühl.

Durch die besondere bauliche Konstruktion der A350-900 ist der Kabinendruck während des Reiseflugs angenehmer, so dass die Fluggäste ihr Ziel ausgeruhter erreichen. Dieser ähnelt dem Luftdruck in einer Höhe von 1.800 Metern, im Vergleich zu 2.400 Metern Höhe bei anderen Flugzeugen.

Der Effekt wird zusätzlich verstärkt durch ein neuartiges LED-Lichtsystem. Als weltweit erste Fluggesellschaft wird Lufthansa an Bord der A350-900 verschiedene Lichtstimmungen einsetzen, um den Tag- und Nachtrhythmus ihrer Fluggäste zu unterstützen.

Wer auf Langstreckenflügen über mehrere Zeitzonen reist, kennt das Phänomen: Die innere Uhr kommt aus dem Takt. Erstmals ist es mit der Einführung der Lufthansa A350-900 möglich, mit Hilfe des richtigen Lichts zur richtigen Zeit den Biorhythmus zu unterstützen.

Darüber hinaus wird das Licht ebenfalls genutzt, um während der Mahlzeiten an Bord eine angenehme Restaurantatmosphäre zu schaffen. „Das Wohlbefinden unserer Fluggäste ist uns besonders wichtig. Dass dieses jetzt auch mit einer innovativen Lichttechnik möglich ist, ist ein echter Meilenstein“, sagt Dr. Reinhold Huber, verantwortlich für die Weiterentwicklung des Themas Kundenerlebnis.

Insgesamt wird die LED-Technik der A350-900 für rund 24 Lichtvarianten genutzt. Nach der A350-900 rüstet Lufthansa die Boeing 747-800 um, die ebenfalls mit dem neuen Lichtkonzept fliegen wird.

Die A350-900 ist das weltweit modernste und umweltfreundlichstes Langstreckenflugzeug. Es verbraucht 25 Prozent weniger Kerosin und erzeugt 25 Prozent weniger Emissionen. Der Lärmteppich der A350-900 ist bis zu 50 Prozent kleiner als bei vergleichbaren Flugzeugtypen.

Die Sitzplätze in den Lufthansa-Flugzeugen

Die meisten der auf der Langstrecke eingesetzten Flugzeugtypen – Airbus A340-600, Airbus A350-900, Airbus A340-300 und Airbus A330-300 – verfügen über eine Kabine bzw. ein „Stockwerk“.


Fotostrecke über die Sitzplatzkonfiguration und wichtige Daten zu den „Eindecker“-Maschinen der Lufthansa


Die Maschinen mit zwei Decks und damit höheren Passagierzahlen sind bei Lufthansa mit insgesamt 46 ebenfalls gut vertreten.

Fotostrecke über die Sitzplatzkonfiguration und wichtige Daten der Lufthansa-Maschinen mit zwei Decks.


Die folgende Fotostrecke listet nach Klassen die Bestuhlung und technische Innenausstattung der einzelnen Flugzeugtypen auf.

Dabei werden Sitzhersteller, Sitzabstand, Sitzbreite, Neigungswinkel, Sitze pro Reihe aufgeführt. Außerdem Angaben zum Unterhaltungssystem gemacht.

Innenausstattung der Lufthansa-Maschinen / Fotos: Lufthansa / Dominik Mentzos

Ausstattung der Klassen

Die Lufthansa-Maschinen verfügen über vier Klassen: Economy, Premium Economy, Business Class und First Class. Lufthansa hatte im Schnitt rund eine Million Euro pro Tag in die Neuausstattung der Kabinen investiert.

Die Touristenklasse Economy steht für Reisen ohne Schnickschnack

Es geht noch weniger als Economy, nämlich Economy Light.

Lufthansa Group bietet „Economy Light Tarif“ jetzt auch auf Strecken nach Afrika, Asien, Nahost und Südamerika an.

Der „Economy Light Tarif“ ist ab 30. Oktober 2019 sukzessive für weitere interkontinentale Strecken von Austrian Airlines, Lufthansa und SWISS verfügbar (in Deutschland, Österreich und der Schweiz ab dem 6. November). Richtung Nordamerika gibt es das Angebot bereits seit Sommer 2018. Der Tarif richtet sich als günstigste Wahl an preisbewusste Passagiere, die nur mit Handgepäck reisen möchten und keine Ticketflexibilität benötigen.

Passagiere können bei Bedarf gegen Gebühr ein Gepäckstück individuell dazu buchen. Mahlzeiten und Getränke an Bord sind für die Passagiere weiterhin kostenlos.

Der neue Tarif ist exklusiv über austrian.com, lh.com und swiss.com sowie bei unseren Vertriebspartnern buchbar, für die die Tarife über die direkte Schnittstelle (Direct NDC API) verfügbar sind.

Lufthansa testete seit Oktober 2017 einen Light Tarif auf ausgewählten Strecken zwischen Skandinavien und Nordamerika. Passagiere können sich auf Flügen zwischen Schweden, Dänemark, Norwegen und ausgewählten Nordamerika Destinationen einen Basistarif mit Handgepäck kaufen.

Die Lufthansa Group Airlines haben 2015 einen Light Tarif auf ihren Europastrecken eingeführt. Die verschiedenen Tarifoptionen unterscheiden sich vor allem bei Freigepäck, Sitzplatz-Reservierung sowie Umbuchungs- und Stornierungsmöglichkeiten. Standardmäßig beinhalten alle den Flug, ein Handgepäcksstück bis 8 kg, einen Snack und Getränke an Bord, eine feste Sitzplatzvergabe beim Check-in sowie Prämien- und Statusmeilen.

Für Abwechslung sorgt das Inflight Entertainment: mehr als 120 Filme und Serien und CNN, Euronews sowie Sport24 als Live-Fernsehen, zudem zahlreiche Audio-Titel. Es lassen sich persönliche Playlists erstellen.

Wer sehen will, was auf seinem Flug läuft, kann online hier nachschauen: http://www.lufthansa-inflightentertainment.com/de

Mehr zur Bordunterhaltung:

http://www.lufthansa-inflightentertainment.com/de

Wie sieht das Angebot an Speisen und Getränken in der Economy aus? Es variiert nach Flugdauer und Flugziel, aber immer gehören dazu ein Getränkeangebot (alkoholisch und nicht alkoholisch) – Lufthansa nennt es Cocktailservice – ein 3-Gänge-Menü (es kann aus zwei Hauptmahlzeiten gewählt werden) und ein zweites Speisenangebot. Das alles ist im Ticketpreis enthalten.

https://www.lufthansa.com/de/de/Menues-in-der-Economy-Class

Auf ausgewählten internationalen Strecken wird landestypische Küche serviert: Derzeit handelt es sich um Flüge nach China, Japan, Indien, Südostasien und in vier amerikanische Regionen.

https://www.lufthansa.com/de/de/Landestypische-Kueche

Essen auf der Langstrecke in der Premium Economy. Foto: Lufthansa
Essen auf der Langstrecke in der Premium Economy. Foto: Lufthansa

In der Premium Economy Class gibt es mehr Platz, mehr Freigepäck (weitere Informationen unten) und mehr Service. Die speziellen Sitze sollen bis zu 50 Prozent mehr Platz nach allen Seiten bieten.

In der Premium Economy Class serviert Lufthansa die Speisen – wie in Business und First Class – auf Porzellan, außerdem gibt es einen Welcome Drink. In den drei Klassen kann man sich vor dem Abflug kulinarisch einstimmen. Auf der Webseite https://www.lufthansa.com/de/de/Menuekarten lässt sich durch Eingabe der Flugnummer und des Datum checken, welches Menü mich im Flieger erwartet.

Gegen Gebühr erhalten Premium Economy Class-Kunden Zugang zu ausgewählten Lufthansa Lounges. Außerdem gibt es eine „eigene“ Wasserflasche am Sitz.

Ein Economy-Ticket lässt sich jederzeit upgraden – auch noch an Bord, sofern entsprechende Plätze noch frei sind. Außerdem lassen sich Miles & More-Meilen für ein Upgrade nutzen.

Mehr zu Miles & More.

Es gibt auch die Möglichkeit über Lufthansa myOffer, ein Angebot für ein Upgrade von der Economy auf die Premium Economy Class abzugeben:

https://www.lufthansa.com/de/de/Upgrade-gegen-Gebot. Vielleicht erhält man so kostengünstig ein Upgrade.

Die Business Class – so reist man richtig

Wer schon mal auf der Langstrecke Business Class geflogen ist, hat keine Lust mehr auf Economy. Das beginnt schon mit dem Aufenthalt vor dem Flug in den Business Lounges. Der Service an Bord ist einfach Spitze. Die Auswahl an Essen und Getränken ist vorbildlich. Platz und Beinfreiheit gibt es genug, so lässt sich reisen.

Nach dem langen Flug kommt man auch wirklich entspannt am Ziel an. Es sei dann, man hat die meiste Zeit vor dem Bildschirm zugebracht. Der neue Lufthansa Business Class-Sitz lässt sich in ein fast zwei Meter langes Bett mit waagerechter Liegefläche verwandeln. Es gibt also keinen Grund mangels Schlafmöglichkeiten, die Nacht “durchzumachen”.

Die First Class ist die Königsklasse

Wer First Class fliegen will, muss dafür anständig bezahlen, nicht selten den sechs- bis zehnfachen Preises eines Economy-Tickets. Generell sind die Passagierzahlen in der First Class weltweit im Sinken begriffen. Viele Fluggesellschaften, auch die Lufthansa, reduzieren ihr Angebot in der Königsklasse. Wer First Class bucht, erhält nicht nur erstklassigen Service während des Fluges, sondern auch davor und danach.

Was Lufthansa seinen First Class-Passagieren bietet, erfahren Sie hier.

Wem das Standard-Essensangebot nicht reicht, der kann auch auf Langstreckenflügen, die in Frankfurt oder München starten, aus einer Auswahl von sieben verschiedenen Menüs à la Carte gegen Aufpreis bestellen. Das mindestens 24 Stunden vorher bestellbare Gericht ersetzt den ersten regulären Mahlzeitenservice.

Weitere Infos:

https://www.lufthansa.com/de/de/a-la-carte

An Bord aller Langstreckenflüge und auf ausgewählten Europa-Flügen werden auch spezielle Menüs für Kinder angeboten.

Der Lufthansa Airbus A380 fliegt von München u.a. nach Los Angeles, Peking und Hongkong. Foto: Lufthansa / Alex Tino Friedel - ATF Pictures
Der Lufthansa Airbus A380 fliegt von München u.a. nach Los Angeles, Peking und Hongkong. Foto: Lufthansa / Alex Tino Friedel – ATF Pictures

Aufgabe- und Handgepäck

Handgepäck:

Als Handgepäck können ein Gepäckstück wie ein Trolley oder ein faltbarer Kleidersack ohne zusätzliche Kosten in die Kabine mitgenommen werden, bei Business und die First Class sind es zwei.

Die erlaubten Maße für Handgepäck betragen maximal 55 x 40 x 23 cm und maximal 8 kg Gewicht, für faltbare Kleidersäcke max. 57 x 54 x 15 cm

Zusätzlich kann man noch ein weiteres kleines Gepäckstück in die Kabine mitnehmen, beispielsweise Handtasche oder Laptop mit dem maximalen Abmessungen 40 x 30 x 10 cm. Für Kinder entweder einen Babytragekorb, Kindersitz oder faltbaren Kinderwagen. Außerdem können Mobilitätshilfen wie Rollstühle oder orthopädische Hilfsmittel kostenlos mit in die Kabine genommen werden.

Weitere Informationen zum Handgepäck bei Lufthansa:

https://www.lufthansa.com/de/de/Handgepaeck

Die erlaubte Freigepäckmenge ist auf dem Flugschein/Passenger Receipt angegeben. Sie richtet sich nach der gebuchten Reiseklasse und dem gebuchten Tarif sowie nach dem Passagierstatus.

Aufgabegepäck:

Allgemein können bei interkontinentalen Flügen in der Economy ein Gepäckstück bis 23 kg aufgegeben werden. In der Premium Economy und der Business Class sind es jeweils zwei Gepäckstücke zu 32kg, in der First Class sogar drei Stück.

Für Flüge innerhalb Europas sind in der Economy Light ein Handgepäckstück bis zu 8 kg inklusive, in den Economy Classic & Flex-Tarifen ein Handgepäckstück bis 8 kg und ein Aufgabegepäckstück mit bis zu 23 kg – in der Business Class jeweils das Doppelte.

Ein Gepäckstück darf die Größe von 158 cm in der Summe von Höhe, Breite und Tiefe nicht überschreiten. Größere, schwerere oder weitere Gepäckstücke werden kostenpflichtig als Übergepäck befördert.

Weitere Informationen:

https://www.lufthansa.com/de/de/Pauschalpreise-fuer-Uebergepaeck

Kommunikation – WLAN und Internet

Mit dem Lufthansa FlyNet-Service, das die Airline in Zusammenarbeit mit der Telekom anbietet, werden nicht nur die Langstreckenjets mit dem Internet verbunden, sondern zunehmend auch die Kurz- und Mittelstrecken-Flugzeuge.

So verbinden Sie Ihre Geräte mit dem FlyNet-WLAN in den Lufthansa-Maschinen:

Schalten Sie Ihr Notebook oder Ihr mobiles Endgerät ein, aktivieren Sie, falls noch nicht geschehen,  WLAN und verbinden Sie sich mit dem Telekom FlyNet® Netzwerk.

Öffnen Sie Ihren Internet-Browser. Wählen Sie den Telekom HotSpot Service im FlyNet-Portal aus und bestätigen Sie den Sicherheitscheck.

Wählen Sie die Bezahlmethode – per Kreditkarte, PayPal, Gutschein, Miles & More, Roaming oder Deutsche Telekom-Kundendaten. Beim Roaming wird die Internetnutzung gemäß der internationalen Roaming-Tarife des Service Providers abgerechnet. Kunden mit Telekom-Festnetztarif oder mit Telekom-Mobilfunktarif wird 1,49 € pro 10 Minuten für die Nutzung im Flugzeug berechnet.

Folgen Sie den einzelnen Login-Schritten und erstellen Sie Ihre persönlichen Anmeldedaten, so dass Sie sich diese für ein späteres Login oder einen weiteren Flug leicht merken können.

Die Kosten für den Internetzugang an Bord von Kurz- und Mittelstrecke

FlyNet Message: 3 Euro oder 1.000 Meilen

Geschwindigkeit bis 150 kBit/s; Für alle, die per Smartphone oder Tablet E-Mails schreiben oder chatten wollen.

FlyNet Surf: 7 Euro oder 2.300 Meilen

Geschwindigkeit bis 600 kBit/s; Wie bei „Message“ und zusätzlich auch Surfen im Internet oder Verbinden mit dem Firmen-VPN

FlyNet Surf: 12 Euro oder 4.000 Meilen

Geschwindigkeit bis 15 MBit/s; Wie bei „Surf“ und zusätzlich auch Streamen von Serien, Playlists und mehr

Die Kosten für den Internetzugang an Bord der Langstrecke

FlyNet Chat: 9 Euro oder 3.000 Meilen

Geschwindigkeit bis 64 kBit/s

1 Stunde FlyNet: 9 Euro oder 3.000 Meilen
4 Stunden FlyNet: 14 Euro oder 4.500 Meilen
Full Flight FlyNet: 17 Euro oder 5.500 Meilen

Die Tarife entsprechen dem sogenannten „Parkuhrprinzip“. Das bedeutet, der HotSpot Pass Sky hat eine feste Laufzeit, die mit dem erstmaligen Anmelden beginnt und durch zwischenzeitliches Abmelden vom Internet nicht verlängert werden kann. Der Chat-Tarif gilt ohne zeitliche Beschränkung.

Weitere Informationen zur Technik finden Sie hier und hier.

Eurowings fliegt mehrmals pro Woche nach Las Vegas. / CREDIT: Sam Morris/Las Vegas News Bureau

Lufthansa Group bezieht in ihren Heimatmärkten jetzt zu 100 Prozent Grünstrom

Seit Jahresbeginn 2020 bezieht die Lufthansa Group in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien ausschließlich Grünstrom. Lufthansa erwarb hierzu Grünstromzertifikate, die eine Ökostrom-Produktion aus Neuanlagen garantieren, und leistet so einen Beitrag zum Ausbau erneuerbarer Energien.

Grünstrom bezeichnet man auch als Ökostrom oder Naturstrom.

Als weitere Maßnahme stellt der Konzern in seinen Heimatmärkten bis 2030 auf CO2-neutrale Mobilität am Boden um. Unter anderem investiert das Unternehmen in den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge und unterstützt damit seine Mitarbeiter bei der umweltfreundlichen Anreise zum Arbeitsplatz. Führungskräfte, die ein reines Elektrofahrzeug leasen, erhalten eine erhöhte Mobilitätszulage.

Auch bei der Planung, Sanierung und beim Bau von Gebäuden setzt die Lufthansa Group auf Energieeffizienz und Ressourcenschonung. Ein Leuchtturm im Niedrigenergiekonzept ist das Lufthansa Aviation Center am Flughafen Frankfurt: Bereits 2009 war es eines der ersten „Low Energy“-Gebäude in Deutschland und darf seitdem die Auszeichnung „Green Building“ tragen.

Fokus der Umweltstrategie der Lufthansa Group bleibt die nachhaltige Steigerung der ökologischen Effizienz im Flugbetrieb, insbesondere durch Milliardeninvestitionen in moderne und emissionsarme Flugzeuge, so das Unternehmen.

Ingo Paszkowsky

Quelle: Lufthansa, DLR, eigene Recherche

Titelfoto / Los geht die Reise. Lufthansa-Airbus A321neo D-AIED. Foto: Lufthansa / OLIVER ROESLER


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