Sitzplatzkonfiguration und Service der Lufthansa-Maschinen auf Lang- und Mittelstrecken

Wie sieht es mit der Sitzplatzkonfiguration in den Flugzeugen von Lufthansa auf der Lang- und Mittelstrecken aus? Wie ist der Sitzabstand in den einzelnen Klassen? Wie steht es um Ihre Beinfreiheit? Wie ist das Angebot bei Essen und Trinken? Wie sieht es mit dem Entertainment aus? Diese und weitere Fragen beantworten wir in unserem Beitrag.

(Dieser Beitrag wird ständig aktualisiert und ergänzt. Falls Sie einen Fehler finden oder eine Verbesserung haben, so senden Sie uns eine E-Mail an info@weltreisender.net oder hinterlassen Sie einen Kommentar)

Inhalt:

News: Lufthansa vereinfacht ihr Treueprogramm
Reduzierung der Modellvarianten
Über 180 Flugzeugbestellungen
Umfangreiches Streckennetz
Flugzeugtypen und Ausstattung
Lufthansa Airbus A350-900
Fotostrecke Lufthansa A350
Die Sitzplätze in den Lufthansa-Flugzeugen
Ausstattung der Klassen
Aufgabe- und Handgepäck
Kommunikation – WLAN und Internet
Neues Langstreckenangebot ab München und Frankfurt

News: Senator auf Lebenszeit – Lufthansa mit neuem Vielfliegerprogramm

Die Lufthansa Group vereinfacht ihr Statusprogramm und will ihren Kunden künftig ein verständliches und transparentes Sammelsystem für das Erreichen und Erhalten der Vielfliegerlevel Frequent Traveller, Senator und HON Circle bieten. Loyalität gegenüber den Airlines der Lufthansa Group werde dabei stärker belohnt als bisher. Für besonders langjährige Treue ernennen die Fluggesellschaften zudem ihre Gäste zukünftig zum Frequent Traveller und Senator auf Lebenszeit. Alle Neuerungen im Statusprogramm gelten für Flüge ab dem 1. Januar 2021.

Die wesentlichen Neuerungen ab 2021 im Überblick:

Punktesystem ersetzt Statusmeilen

Die heutige Vielfalt der unterschiedlich definierten so genannten Meilen werde deutlich reduziert, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. So erhalten Gäste ergänzend zu den Prämienmeilen für ihre Flugreise Punkte statt der heutigen Status- und HON Circle Meilen. Wie viele Punkte bei einem Flug gesammelt werden können, wird nur noch von zwei Kriterien abhängen: von der Reiseklasse und ob es sich um einen kontinentalen oder interkontinentalen Flug handelt. Das klingt wirklich einfacher.

Vielfliegerstatus für treue Kunden

Punkte können – wie bisher auch die Statusmeilen – bei allen Fluggesellschaften der Star Alliance gesammelt werden. Um das Vielfliegerlevel als Frequent Traveller oder Senator zu erreichen, ist künftig ein Anteil von Flügen mit Austrian Airlines, Lufthansa und SWISS oder den Miles & More Partnerfluggesellschaften Brussels Airlines, Eurowings, Adria Airways, Air Dolomiti, Croatia Airlines, LOT Polish Airlines oder Luxair erforderlich. So muss die Hälfte der jeweils erforderlichen Punkte mit diesen Fluggesellschaften erflogen werden.

Zum HON Circle Member qualifizieren sich Vielflieger wie bisher ausschließlich durch Flüge mit den genannten Airlines. Anders als bisher ist es auch mit Flügen in der Economy Class und der Premium Economy Class möglich, Punkte für die Qualifizierung als HON Circle Mitglied zu sammeln.

Frequent Traveller und Senator auf Lebenszeit

Langjährige Vielflieger werden künftig zum Frequent Traveller und Senator auf Lebenszeit ernannt. Basis hierfür ist die Summe aller gesammelten Punkte auf Flügen von Austrian Airlines, Lufthansa, SWISS und den Miles & More Airline-Partnern. Voraussetzung für den Senator auf Lebenszeit ist zudem, dass der Gast für zehn Kalenderjahre Senator oder HON Circle Member war.

Sammelzeitraum und Laufzeit

Die Statuslaufzeit beträgt zukünftig mindestens ein Jahr bis maximal 26 Monate. Der Zeitraum, um die benötigen Punkte zu sammeln, erstreckt sich für alle Vielfliegerlevel über ein Kalenderjahr.
Das Prämienprogramm von Miles & More bleibt in seiner bisherigen Form unverändert. Prämienmeilen sind Meilen, die im Alltag oder auf Reisen für Flüge, Mietwagen, Hotelaufenthalte und vieles mehr gesammelt und danach gegen Sachprämien oder Dienstleistungen eingelöst werden können.

Weiterführende Informationen und ein Punktekalkulator

Lufthansa wurde 2017 als einzige Airline in Europa mit einem fünften Stern ausgezeichnet. Neben der Lufthansa wurden von Skytrax übrigens auch ANA All Nippon Airways, Asiania Airlines (lesen Sie dazu auch unseren Bericht über das Reiseerlebnis mit A380 von Asiana Airlines), Cathay Pacific Airways, Etihad Airways, EVA Air, Garuda Indonesia, Hainan Airlines, Qatar Airways und Singapore Airlines als 5-Sterne-Airlines prämiert.

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Anzahl der betriebenen Flugzeugmuster wird weiter reduziert

Die Flotte der Lufthansa Group bestand zum Jahresende 2017 aus 728 Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 11,4 Jahren. Dies sind 111 Flugzeuge mehr als im Vorjahr. Dieser Zuwachs ist ausschließlich auf die Konsolidierung von Brussels Airlines sowie die Übernahme von Flugzeugen der Air Berlin-Gruppe zurückzuführen.

Der Großteil der Flotte besteht aus Flugzeugen von Airbus und Boeing. Auf Kurz- und Mittelstrecken werden auch Flugzeuge der Hersteller Bombardier und Embraer eingesetzt.

Flugzeuge der Hersteller Fokker und BAE Systems werden seit Ablauf des Jahres 2017 nicht mehr bei der Lufthansa Group eingesetzt. Die Anzahl der betriebenen Flugzeugmuster hat sich in den vergangenen Jahren durch eine entsprechende Flottenstrategie kontinuierlich reduziert und wird auch in den kommenden Jahren weiter zurückgehen.

 

Langstreckenflieger Lufthansa Boeing im neuen Design. Grafik: Lufthansa

Über 180 Flugzeugbestellungen für die nächsten Jahre

Ende 2017 standen 183 Flugzeuge auf der Bestellliste der Lufthansa Group für eine Auslieferung bis zum Jahr 2025.

Für Neuanschaffungen werden grundsätzlich immer neue und gebrauchte Flugzeuge gleichermaßen in Erwägung gezogen. So kann das Unternehmen flexibel auf Nachfrageschwankungen reagieren und das Angebot kurzfristig erhöhen beziehungsweise senken.

Lufthansa Konzernflotte, Bestand an Verkehrsfluzeugen und Bestellungen. Grafik: Lufthansa
Lufthansa Konzernflotte, Bestand an Verkehrsfluzeugen und Bestellungen. Grafik: Lufthansa

Lufthansa Group mit umfangreichesm Streckennetz

Im Rahmen der Multi-Hub-Strategie bieten die Network Airlines Lufthansa German Airlines, SWISS und Austrian Airlines über ihre Drehkreuze Frankfurt, München, Zürich und Wien ein umfangreiches Flugangebot. Dieses wird durch die komplementären Netze der Allianz- und Joint Venture-Partner mit umfangreichen Umsteigeverbindungen ergänzt. Insgesamt bedienten die Airlines der Lufthansa Group im Sommerflugplan 2017 ein Streckennetz von 308 Destinationen in 103 Ländern.

Flugzeugtypen und Ausstattung

Bei der Langstrecke setzt die Lufthansa bisher in erster Linie auf den Airbus A340 mit derzeit 42 Maschinen. Gefolgt von der Boeing 747 mit 32 Flugzeugen, dabei sind sowohl die älteren B747-400 mit 13 Maschinen noch im Einsatz, als auch die moderneren B747-8 mit 19 Stück an der Zahl. Dritter im Bunde sind die Airbus-Flieger A330-300 mit 19 Maschinen. Dann erst folgen der Airbus A380 mit insgesamt 14 Flugzeugen. Bei diesem Maschinentyp ist auch kein weiterer Zugang bis 2025 geplant. Das zahlenmäßige Schlusslicht bildet zurzeit noch der hypermoderne Airbus A350 mit sechs Flugzeugen. Dieses Modell soll konzernweit bis 2025 mindestens auf 19 Exemplare anwachsen, mit einer Option von 30 Maschinen. Der Airbus A350 könnte also bei der Lufthansa in naher Zukunft der bevorzugte Typ für die Langstrecke werden.

Lufthansa Airbus A350-900: Mehr Reisekomfort an Bord

Das weltweit modernste Langstreckenflugzeug bietet Fluggästen in allen Reiseklassen mehr Komfort, ein großzügigeres Raumgefühl und lässt Passagiere ausgeruhter ankommen. Um den Aufenthalt an Bord der A350-900 noch angenehmer zu gestalten, wurden wesentliche Bestandteile der Kabinenausstattung verbessert.

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Self-Service-Bereich in der Business Class

Lufthansa bietet ihren Business-Class Kunden ein Angebot, das zwischen den Mahlzeiten jederzeit genutzt werden kann: In einem neu gestalteten Self-Service-Bereich können sich Fluggäste künftig individuell bedienen. Selbstverständlich kann der Gast die Getränke auch weiterhin bei der Crew bestellen.

Neue Sitze in der Economy Class

Die A350-900 bietet Gästen der Economy Class mehr Sitzkomfort. Die Sitze des Herstellers Zodiac Seats haben eine ergonomisch geformte Sitzpolsterung, darüber hinaus gibt es für das Verstauen persönlicher Gegenstände mehr Platz. Die Sitzreihen haben jetzt Blauschattierungen, die zur Mitte der Kabine heller werden.

Fotostrecke Lufthansa Airbus A350-900

Bordunterhaltung

Zukunftsweisend sind auf der A350-900 auch die Möglichkeiten der Bordunterhaltung. Erstmals hat der Gast bereits zuhause die Möglichkeit, aus dem Bordprogramm eine Auswahl zu treffen und seine Favoriten einer Playlist hinzuzufügen.

Dazu lädt der Passagier die „Lufthansa Companion App“ auf das eigene Tablet oder Mobiltelefon. Das Bordprogramm wird bis zu sechs Wochen im Voraus angezeigt. An Bord synchronisiert der Fluggast die persönliche Favoritenliste mit dem Bildschirm am Sitz, wobei das mobile Endgerät als zweiter Bildschirm verwendet werden kann. Während des Fluges hat der Gast die Möglichkeit, seine ausgewählten Favoriten anzusehen, parallel dazu Fluginformationen abzurufen, soziale Netzwerke über FlyNet zu nutzen, im WorldShop einzukaufen oder sich über die jeweilige Destination zu informieren. Die App steht ab sofort im Google Play Store zum Download zur Verfügung und kann unter dem Suchbegriff „Lufthansa Companion App“ heruntergeladen werden. Auch im Apple iTunes Store ist die App demnächst erhältlich.
Zu den weiteren Annehmlichkeiten gehört, dass die A350-900 den Gästen größere Bildschirme in allen Reiseklassen bietet. Die Benutzeroberfläche in modernem Design steht Passagieren in zehn verschiedenen Sprachen zur Auswahl bereit.

Ausgeruhter ankommen: Angenehmer Kabinendruck und innovatives Lichtkonzept

Die Kabine des neuen Airbus bietet mit 5,60 Metern Breite mehr Platz als vergleichbare Flugzeugtypen. Bei den Passagieren sorgt dieses für ein großzügiges Raumgefühl.

Durch die besondere bauliche Konstruktion der A350-900 ist der Kabinendruck während des Reiseflugs angenehmer, so dass die Fluggäste ihr Ziel ausgeruhter erreichen. Dieser ähnelt dem Luftdruck in einer Höhe von 1.800 Metern, im Vergleich zu 2.400 Metern Höhe bei anderen Flugzeugen.

Der Effekt wird zusätzlich verstärkt durch ein neuartiges LED-Lichtsystem. Als weltweit erste Fluggesellschaft wird Lufthansa an Bord der A350-900 verschiedene Lichtstimmungen einsetzen, um den Tag- und Nachtrhythmus ihrer Fluggäste zu unterstützen.

Wer auf Langstreckenflügen über mehrere Zeitzonen reist, kennt das Phänomen: Die innere Uhr kommt aus dem Takt. Erstmals ist es mit der Einführung der Lufthansa A350-900 möglich, mit Hilfe des richtigen Lichts zur richtigen Zeit den Biorhythmus zu unterstützen.

Darüber hinaus wird das Licht ebenfalls genutzt, um während der Mahlzeiten an Bord eine angenehme Restaurantatmosphäre zu schaffen. „Das Wohlbefinden unserer Fluggäste ist uns besonders wichtig. Dass dieses jetzt auch mit einer innovativen Lichttechnik möglich ist, ist ein echter Meilenstein“, sagt Dr. Reinhold Huber, verantwortlich für die Weiterentwicklung des Themas Kundenerlebnis.

Insgesamt wird die LED-Technik der A350-900 für rund 24 Lichtvarianten genutzt. Nach der A350-900 rüstet Lufthansa die Boeing 747-800 um, die ebenfalls mit dem neuen Lichtkonzept fliegen wird.

Die A350-900 ist das weltweit modernste und umweltfreundlichstes Langstreckenflugzeug. Es verbraucht 25 Prozent weniger Kerosin und erzeugt 25 Prozent weniger Emissionen. Der Lärmteppich der A350-900 ist bis zu 50 Prozent kleiner als bei vergleichbaren Flugzeugtypen.

Die Sitzplätze in den Lufthansa-Flugzeugen

Die meisten der auf der Langstrecke eingesetzten Flugzeugtypen – Airbus A340-600, Airbus A350-900, Airbus A340-300 und Airbus A330-300 – verfügen über eine Kabine bzw. ein „Stockwerk“.


Fotostrecke über die Sitzplatzkonfiguration und wichtige Daten zu den „Eindecker“-Maschinen der Lufthansa


Die Maschinen mit zwei Decks und damit höheren Passagierzahlen sind bei Lufthansa mit insgesamt 46 ebenfalls gut vertreten.

Fotostrecke über die Sitzplatzkonfiguration und wichtige Daten der Lufthansa-Maschinen mit zwei Decks.


Die folgende Fotostrecke listet nach Klassen die Bestuhlung und technische Innenausstattung der einzelnen Flugzeugtypen auf.

Dabei werden Sitzhersteller, Sitzabstand, Sitzbreite, Neigungswinkel, Sitze pro Reihe aufgeführt. Außerdem Angaben zum Unterhaltungssystem gemacht.

Innenausstattung der Lufthansa-Maschinen / Fotos: Lufthansa / Dominik Mentzos

Ausstattung der Klassen

Die Lufthansa-Maschinen verfügen über vier Klassen: Economy, Premium Economy, Business Class und First Class. Lufthansa hatte im Schnitt rund eine Million Euro pro Tag in die Neuausstattung der Kabinen investiert.

Die Touristenklasse Economy steht für Reisen ohne Schnickschnack

Es geht noch weniger als Economy, nämlich Economy Light.

Lufthansa Group bietet „Economy Light Tarif“ jetzt auch auf Strecken nach Afrika, Asien, Nahost und Südamerika an.

Der „Economy Light Tarif“ ist ab 30. Oktober 2019 sukzessive für weitere interkontinentale Strecken von Austrian Airlines, Lufthansa und SWISS verfügbar (in Deutschland, Österreich und der Schweiz ab dem 6. November). Richtung Nordamerika gibt es das Angebot bereits seit Sommer 2018. Der Tarif richtet sich als günstigste Wahl an preisbewusste Passagiere, die nur mit Handgepäck reisen möchten und keine Ticketflexibilität benötigen.

Passagiere können bei Bedarf gegen Gebühr ein Gepäckstück individuell dazu buchen. Mahlzeiten und Getränke an Bord sind für die Passagiere weiterhin kostenlos.

Der neue Tarif ist exklusiv über austrian.com, lh.com und swiss.com sowie bei unseren Vertriebspartnern buchbar, für die die Tarife über die direkte Schnittstelle (Direct NDC API) verfügbar sind.

Lufthansa testete seit Oktober 2017 einen Light Tarif auf ausgewählten Strecken zwischen Skandinavien und Nordamerika. Passagiere können sich auf Flügen zwischen Schweden, Dänemark, Norwegen und ausgewählten Nordamerika Destinationen einen Basistarif mit Handgepäck kaufen.

Die Lufthansa Group Airlines haben 2015 einen Light Tarif auf ihren Europastrecken eingeführt. Die verschiedenen Tarifoptionen unterscheiden sich vor allem bei Freigepäck, Sitzplatz-Reservierung sowie Umbuchungs- und Stornierungsmöglichkeiten. Standardmäßig beinhalten alle den Flug, ein Handgepäcksstück bis 8 kg, einen Snack und Getränke an Bord, eine feste Sitzplatzvergabe beim Check-in sowie Prämien- und Statusmeilen.

Für Abwechslung sorgt das Inflight Entertainment: mehr als 120 Filme und Serien und CNN, Euronews sowie Sport24 als Live-Fernsehen, zudem zahlreiche Audio-Titel. Es lassen sich persönliche Playlists erstellen.

Wer sehen will, was auf seinem Flug läuft, kann online hier nachschauen: http://www.lufthansa-inflightentertainment.com/de

Mehr zur Bordunterhaltung:

http://www.lufthansa-inflightentertainment.com/de

Wie sieht das Angebot an Speisen und Getränken in der Economy aus? Es variiert nach Flugdauer und Flugziel, aber immer gehören dazu ein Getränkeangebot (alkoholisch und nicht alkoholisch) – Lufthansa nennt es Cocktailservice – ein 3-Gänge-Menü (es kann aus zwei Hauptmahlzeiten gewählt werden) und ein zweites Speisenangebot. Das alles ist im Ticketpreis enthalten.

https://www.lufthansa.com/de/de/Menues-in-der-Economy-Class

Auf ausgewählten internationalen Strecken wird landestypische Küche serviert: Derzeit handelt es sich um Flüge nach China, Japan, Indien, Südostasien und in vier amerikanische Regionen.

https://www.lufthansa.com/de/de/Landestypische-Kueche

Essen auf der Langstrecke in der Premium Economy. Foto: Lufthansa
Essen auf der Langstrecke in der Premium Economy. Foto: Lufthansa

In der Premium Economy Class gibt es mehr Platz, mehr Freigepäck (weitere Informationen unten) und mehr Service. Die speziellen Sitze sollen bis zu 50 Prozent mehr Platz nach allen Seiten bieten.

In der Premium Economy Class serviert Lufthansa die Speisen – wie in Business und First Class – auf Porzellan, außerdem gibt es einen Welcome Drink. In den drei Klassen kann man sich vor dem Abflug kulinarisch einstimmen. Auf der Webseite https://www.lufthansa.com/de/de/Menuekarten lässt sich durch Eingabe der Flugnummer und des Datum checken, welches Menü mich im Flieger erwartet.

Gegen Gebühr erhalten Premium Economy Class-Kunden Zugang zu ausgewählten Lufthansa Lounges. Außerdem gibt es eine „eigene“ Wasserflasche am Sitz.

Ein Economy-Ticket lässt sich jederzeit upgraden – auch noch an Bord, sofern entsprechende Plätze noch frei sind. Außerdem lassen sich Miles & More-Meilen für ein Upgrade nutzen.

Mehr zu Miles & More.

Es gibt auch die Möglichkeit über Lufthansa myOffer, ein Angebot für ein Upgrade von der Economy auf die Premium Economy Class abzugeben:

https://www.lufthansa.com/de/de/Upgrade-gegen-Gebot. Vielleicht erhält man so kostengünstig ein Upgrade.

Die Business Class – so reist man richtig

Wer schon mal auf der Langstrecke Business Class geflogen ist, hat keine Lust mehr auf Economy. Das beginnt schon mit dem Aufenthalt vor dem Flug in den Business Lounges. Der Service an Bord ist einfach Spitze. Die Auswahl an Essen und Getränken ist vorbildlich. Platz und Beinfreiheit gibt es genug, so lässt sich reisen.

Nach dem langen Flug kommt man auch wirklich entspannt am Ziel an. Es sei dann, man hat die meiste Zeit vor dem Bildschirm zugebracht. Der neue Lufthansa Business Class-Sitz lässt sich in ein fast zwei Meter langes Bett mit waagerechter Liegefläche verwandeln. Es gibt also keinen Grund mangels Schlafmöglichkeiten, die Nacht “durchzumachen”.

Die First Class ist die Königsklasse

Wer First Class fliegen will, muss dafür anständig bezahlen, nicht selten den sechs- bis zehnfachen Preises eines Economy-Tickets. Generell sind die Passagierzahlen in der First Class weltweit im Sinken begriffen. Viele Fluggesellschaften, auch die Lufthansa, reduzieren ihr Angebot in der Königsklasse. Wer First Class bucht, erhält nicht nur erstklassigen Service während des Fluges, sondern auch davor und danach.

Was Lufthansa seinen First Class-Passagieren bietet, erfahren Sie hier.

Wem das Standard-Essensangebot nicht reicht, der kann auch auf Langstreckenflügen, die in Frankfurt oder München starten, aus einer Auswahl von sieben verschiedenen Menüs à la Carte gegen Aufpreis bestellen. Das mindestens 24 Stunden vorher bestellbare Gericht ersetzt den ersten regulären Mahlzeitenservice.

Weitere Infos:

https://www.lufthansa.com/de/de/a-la-carte

An Bord aller Langstreckenflüge und auf ausgewählten Europa-Flügen werden auch spezielle Menüs für Kinder angeboten.

Der Lufthansa Airbus A380 fliegt von München u.a. nach Los Angeles, Peking und Hongkong. Foto: Lufthansa / Alex Tino Friedel - ATF Pictures
Der Lufthansa Airbus A380 fliegt von München u.a. nach Los Angeles, Peking und Hongkong. Foto: Lufthansa / Alex Tino Friedel – ATF Pictures

Aufgabe- und Handgepäck

Handgepäck:

Als Handgepäck können ein Gepäckstück wie ein Trolley oder ein faltbarer Kleidersack ohne zusätzliche Kosten in die Kabine mitgenommen werden, bei Business und die First Class sind es zwei.

Die erlaubten Maße für Handgepäck betragen maximal 55 x 40 x 23 cm und maximal 8 kg Gewicht, für faltbare Kleidersäcke max. 57 x 54 x 15 cm

Zusätzlich kann man noch ein weiteres kleines Gepäckstück in die Kabine mitnehmen, beispielsweise Handtasche oder Laptop mit dem maximalen Abmessungen 40 x 30 x 10 cm. Für Kinder entweder einen Babytragekorb, Kindersitz oder faltbaren Kinderwagen. Außerdem können Mobilitätshilfen wie Rollstühle oder orthopädische Hilfsmittel kostenlos mit in die Kabine genommen werden.

Weitere Informationen zum Handgepäck bei Lufthansa:

https://www.lufthansa.com/de/de/Handgepaeck

Die erlaubte Freigepäckmenge ist auf dem Flugschein/Passenger Receipt angegeben. Sie richtet sich nach der gebuchten Reiseklasse und dem gebuchten Tarif sowie nach dem Passagierstatus.

Aufgabegepäck:

Allgemein können bei interkontinentalen Flügen in der Economy ein Gepäckstück bis 23 kg aufgegeben werden. In der Premium Economy und der Business Class sind es jeweils zwei Gepäckstücke zu 32kg, in der First Class sogar drei Stück.

Für Flüge innerhalb Europas sind in der Economy Light ein Handgepäckstück bis zu 8 kg inklusive, in den Economy Classic & Flex-Tarifen ein Handgepäckstück bis 8 kg und ein Aufgabegepäckstück mit bis zu 23 kg – in der Business Class jeweils das Doppelte.

Ein Gepäckstück darf die Größe von 158 cm in der Summe von Höhe, Breite und Tiefe nicht überschreiten. Größere, schwerere oder weitere Gepäckstücke werden kostenpflichtig als Übergepäck befördert.

Weitere Informationen:

https://www.lufthansa.com/de/de/Pauschalpreise-fuer-Uebergepaeck

Kommunikation – WLAN und Internet

Mit dem Lufthansa FlyNet-Service, das die Airline in Zusammenarbeit mit der Telekom anbietet, werden nicht nur die Langstreckenjets mit dem Internet verbunden, sondern zunehmend auch die Kurz- und Mittelstrecken-Flugzeuge.

So verbinden Sie Ihre Geräte mit dem FlyNet-WLAN in den Lufthansa-Maschinen:

Schalten Sie Ihr Notebook oder Ihr mobiles Endgerät ein, aktivieren Sie, falls noch nicht geschehen,  WLAN und verbinden Sie sich mit dem Telekom FlyNet® Netzwerk.

Öffnen Sie Ihren Internet-Browser. Wählen Sie den Telekom HotSpot Service im FlyNet-Portal aus und bestätigen Sie den Sicherheitscheck.

Wählen Sie die Bezahlmethode – per Kreditkarte, PayPal, Gutschein, Miles & More, Roaming oder Deutsche Telekom-Kundendaten. Beim Roaming wird die Internetnutzung gemäß der internationalen Roaming-Tarife des Service Providers abgerechnet. Kunden mit Telekom-Festnetztarif oder mit Telekom-Mobilfunktarif wird 1,49 € pro 10 Minuten für die Nutzung im Flugzeug berechnet.

Folgen Sie den einzelnen Login-Schritten und erstellen Sie Ihre persönlichen Anmeldedaten, so dass Sie sich diese für ein späteres Login oder einen weiteren Flug leicht merken können.

Die Kosten für den Internetzugang an Bord von Kurz- und Mittelstrecke

FlyNet Message: 3 Euro oder 1.000 Meilen

Geschwindigkeit bis 150 kBit/s; Für alle, die per Smartphone oder Tablet E-Mails schreiben oder chatten wollen.

FlyNet Surf: 7 Euro oder 2.300 Meilen

Geschwindigkeit bis 600 kBit/s; Wie bei „Message“ und zusätzlich auch Surfen im Internet oder Verbinden mit dem Firmen-VPN

FlyNet Surf: 12 Euro oder 4.000 Meilen

Geschwindigkeit bis 15 MBit/s; Wie bei „Surf“ und zusätzlich auch Streamen von Serien, Playlists und mehr

Die Kosten für den Internetzugang an Bord der Langstrecke

FlyNet Chat: 9 Euro oder 3.000 Meilen

Geschwindigkeit bis 64 kBit/s

1 Stunde FlyNet: 9 Euro oder 3.000 Meilen
4 Stunden FlyNet: 14 Euro oder 4.500 Meilen
Full Flight FlyNet: 17 Euro oder 5.500 Meilen

Die Tarife entsprechen dem sogenannten „Parkuhrprinzip“. Das bedeutet, der HotSpot Pass Sky hat eine feste Laufzeit, die mit dem erstmaligen Anmelden beginnt und durch zwischenzeitliches Abmelden vom Internet nicht verlängert werden kann. Der Chat-Tarif gilt ohne zeitliche Beschränkung.

Weitere Informationen zur Technik finden Sie hier und hier.

Lufthansa Group erweitert touristisches Langstreckenangebot ab München und Frankfurt im Sommerflugplan 2020

Die Lufthansa Group setzt den Ausbau ihres touristischen Langstreckenangebots aus ihren Drehkreuzen in München und Frankfurt weiter fort. Ab dem Sommerflugplan 2020 profitieren insbesondere Privatreisende von neuen Zielen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf nordamerikanischen Destinationen – hier erweitert die Lufthansa Group ab dem nächsten Sommer ihr Angebot mit den Zielen Las Vegas, Phoenix, Anchorage, Orlando, Seattle, Detroit.

Zusätzlich kommt in München mit Bangalore ein Ziel in Asien neu in den Flugplan hinzu. Ein Großteil der Flüge erfolgt dabei in Kooperation mit Eurowings, die dazu eine Teilflotte von Airbus A330-Flugzeugen mit 270 Sitzen einsetzt. Eurowings wird bereits ab dem Winterflugplan 19/20, der Ende Oktober startet, an Deutschlands größtem Drehkreuz in Frankfurt präsent sein und Flüge zu den beliebten Urlaubsinseln Barbados, Mauritius sowie nach Las Vegas und Windhoek anbieten. Ab München bietet Eurowings bereits seit Sommer 2018 Langstreckenverbindungen zu ausgewählten touristischen Destinationen an.

Die neuen Ziele ab München im Detail:

Seattle wird ab 1. Juni 2020 täglich außer donnerstags angeflogen. Der Flug startet um 15.30 Uhr in München und erreicht um 16:55 Uhr Ortszeit die nordamerikanische Stadt am Pazifik. Der Rückflug hebt um 18.45 Uhr in Seattle ab und ist um 13.50 Uhr in München.

Ein weiteres US-Ziel ab München ist Detroit. Ab dem 4. Mai 2020 fliegt Lufthansa fünfmal pro Woche – jeweils montags, mittwochs, donnerstags, freitags und samstags – in die Stadt im Bundesstaat Michigan. Abflug ist um 12.40 Uhr – die Landung erfolgt um 15.45 Uhr Ortszeit. Der Rückflug nach Deutschland startet um 17.35 Uhr Ortszeit, die Ankunft in München ist um 7.45 Uhr am nächsten Morgen.

Ab dem 31. März 2020 fliegt Lufthansa fünfmal pro Woche – jeweils dienstags, donnerstags, freitags, samstags und sonntags – in die indische Metropole Bangalore. Abflug in München ist um 11:55 Uhr – die Landung erfolgt um 0.05 Uhr Ortszeit am Folgetag. Der Rückflug nach Deutschland startet um 1:45 Uhr Ortszeit, die Ankunft in München ist für 7:30 Uhr geplant.

Diese Städte werden alle erstmals ab München mit dem hochmodernen und effizienten Airbus A350-900 angeflogen.

Eurowings fliegt mehrmals pro Woche nach Las Vegas. / CREDIT: Sam Morris/Las Vegas News Bureau

Darüber hinaus bietet die Lufthansa Group zwei weitere US-Ziele ab dem Lufthansa Drehkreuz München an: Ab dem Lufthansa-Drehkreuz München fliegt Eurowings ab dem 6. April 2020 zweimal die Woche – jeweils montags und freitags – nach Las Vegas. Die Flüge starten um 11.45 Uhr ab der bayerischen Landeshauptstadt und landen um 14.40 Uhr Ortszeit in Las Vegas. Der Rückflug hebt um 16.30 Uhr in Las Vegas ab und landet am nächsten Tag um 12.55 Uhr in München. Diese Verbindungen im Sommer ergänzen die ganzjährig angebotenen Verbindungen in die Glitzermetropole, die Lufthansa dreimal pro Woche ab Frankfurt anbietet.

Ein weiteres US-Ziel ab München ist Orlando. Ab dem 7. April 2020 fliegt Eurowings dreimal pro Woche – jeweils dienstags, donnerstags und sonntags – mit einem Airbus A330 in die Stadt im Sunshine State Florida. Abflug ist um 9.10 Uhr – die Landung erfolgt um 13.55 Uhr Ortszeit. Der Rückflug nach Deutschland startet um 15.45 Uhr Ortszeit, die Ankunft in München ist um 7.20 Uhr am nächsten Morgen.

Die neuen Ziele ab Frankfurt im Detail:

Von Deutschlands größtem Drehkreuz aus geht es ab dem 29. April 2020 fünfmal pro Woche – jeweils montags, dienstags, mittwochs, freitags und sonntags – mit Eurowings nach Phoenix/Arizona. Der Flug startet um 14.05 Uhr in Frankfurt und ist um 17.05 Uhr Ortszeit am Ziel. Der Rückflug hebt um 18.55 Uhr in Phoenix ab und ist am nächsten Tag um 15.05 Uhr in Frankfurt.

Neu im Sommerflugplan 2020 ab Frankfurt ist die Stadt Anchorage im US- Bundesstaat Alaska. Eurowings fliegt ab dem 1. Juni 2020 dreimal pro Woche – jeweils montags, donnerstags und samstags- dorthin. Der Hinflug hebt um 10.30 Uhr in Frankfurt ab und landet um 11.55 Ortszeit in Anchorage. Zurück geht es um 13.55 Uhr Ortszeit in Alaska, die Landung in Frankfurt erfolgt um 10.45 Uhr am nächsten Tag.

Darüber hinaus werden die bereits ab dem Winterflugplan 2019/2020 angebotenen Ziele Windhoek und Las Vegas auch im Sommer 2020 weitergeführt.

Ingo Paszkowsky

Quelle: Lufthansa, DLR, eigene Recherche

Titelfoto / Lufthansa Boeing 747-8 im neuen Look. / Foto: Lufthansa / © Photographer: Jens Görlich – © CGI: MO CGI


Weitere Informationen:

Lufthansa-Flüge buchen – über die Startseite oder über die Angebotsseite (Werbung)

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