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Uukwaluudhi Royal Homestead. Foto: Susanne Dopp.

Namibia: Marula-Festival in der Ovambo-Region

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Die Ovambo-Region nördlich der Etosha-Pfanne ist eines der am dichtesten besiedelten Gebiete des Landes. Etwa die Hälfte der Gesamtbevölkerung Namibias lebt hier. Die Landschaft ist geprägt von flachen, sandigen Ebenen, auf denen Makalani-Palmen, Mopane-Sträucher und Marula-Bäume wachsen.

Der Marula-Baum war schon immer Teil des Lebens der Einwohner des südlichen Afrikas und spielt auch bei den Ovambo eine besondere Rolle. Die mirabellengroßen, goldgelben Früchte werden zu Marmelade, Likör oder Schnaps verarbeitet; aus den Kernen wird das nussige Öl gepresst. Jedes Jahr ehren die Ovambo den König der afrikanischen Bäume daher mit einem eigenen Festival. Das sogenannte Omagongo (Marula) Festival wird im jährlichen Wechsel von den insgesamt acht Stammesgruppen der Region veranstaltet. Dazu gehören die Uukwaluudhi, Ongandjera, Uukolonkadhi, Ombalantu, Ombadja, Uukwambi, Uukwanyama und Ondonga. Dieses Jahr findet das Festival am 26. Mai 2018 im Uukwaluudhi Royal Homestead statt.

Das Marula Fest in der Ovambo-Region hat eine lange Tradition und gehört seit 2015 sogar zum immateriellen Weltkulturerbe der UNESCO. Anlass der Feierlichkeiten ist jedes Jahr das Ende der Marula-Ernte und der Beginn der neuen Vegetationsperiode. Zur Vorbereitung des Festes schnitzen die Männer hölzerne Trinkgefäße und Werkzeuge, mithilfe derer der Saft der Frucht gewonnen wird. Die Frauen stellen Tonkrüge her und sammeln die reifen Marula-Früchte, um daraus Omagongo, ein Getränk aus vergorenen Marula-Früchten, herzustellen. Dazu wird der Saft in Tonkrügen für zwei bis sieben Tage fermentiert. Sobald der Gärungsprozess abgeschlossen ist, beginnt das Festival. Bereits am Tag zuvor treffen sich die Stammesgruppen, um das Fest mit Gedichten und Gesängen einzuleiten. Am Hauptfeiertag (26. Mai 2018) wird der vergorene Omagongo dann ausgeschenkt. Dazu gibt es traditionelles Essen, Tanz, Gesang und Gedichtpräsentationen.

Titelfoto / Uukwaluudhi Royal Homestead. / Foto: Susanne Dopp


Reisehinweise Namibia

Seit dem 17. März 2022 wird bei Einreise nach Namibia von vollständig geimpften Personen kein PCR-Test mehr benötigt. Die Einreise ist grundsätzlich auf dem Luftweg über den Hosea Kutako International Airport in Windhuk und den Flughafen Walvis Bay möglich. Die Grenzübergänge zu den Nachbarländern sind geöffnet.

Ungeimpfte benötigen bei Einreise einen gültigen Covid-19-PCR-Test mit negativem Ergebnis der nicht älter 72 Stunden bei der Ankunft ist. Das Testergebnis muss in englischer Sprache vorliegen. Erkundige Dich bei Deiner Fluggesellschaft nach möglichen Änderungen. Der PCR-Test muss durch ein akkreditiertes Labor im Herkunftsland durchgeführt werden.

Kinder unter 12 Jahren sind von der Vorlagepflicht eines negativen PCR-Tests sowie anderer COVID-19-bedingter Nachweise ausgenommen.

Genesenenzertifikate werden zur Einreise nur akzeptiert, wenn sie nicht älter als 3 Monate sind.

Auf der Seite von Namibia Tourism findet sich ein PDF-Formular zu Covid-19, das alle Einreisenden ausfüllen sollen. Zudem gibt es eine Liste mit authorisierten Covid-Testlaboren und diesem Link.

In Namibia gilt das sogenannte Trusted Travel System (TT), teilt das Auswärtige Amt mit. Reisende, die für die Einreise ein negatives PCR-Testzertifikat in digitaler Form benötigen, müssen dieses zum Überprüfen auf der Webseite gemäß der Trusted Travel Initiative der Afrikanischen Union oder der Global Haven Plattform hochladen. Dafür müssen Reisende für einen PCR-Test ein von TT autorisiertes Labor aufsuchen. Einreisende mit Ergebnissen von nicht-gelisteten Laboren müssen ihr Testergebnis zum Überprüfen auf der Website des Global Haven Systems hochladen.

Es gibt keine Maskenpflicht in der Öffentlichkeit.

Übrigens befindet sich die staatliche Fluggesellschaft Air Namibia seit dem 11. Februar 2021 in Insolvenz. Obwohl die Webseite noch existiert und sich kein Hinweis auf die Insolvenz der Airline darauf findet, lässt sich keine neue Buchung mehr tätigen. Von der Einstellung des Flugbetriebs betroffene Passagiere können sich wegen Erstattungen an die E-Mail-Adressen refunds@airnamibia.aero oder callcentre@airnamibia.aero wenden.

Quellen: Auswärtiges Amt, eigene Recherche


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Nützliche Links:

Reisehinweise des Auswärtigen Amts zu Namibia

ELEFAND – Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts

Deutschsprache Seite von Namibia Tourism

Aktuelle Informationen zu den Straßen in Nambia

Webseite des Gesundheitsministeriums

Webseite der Deutschen Botschaft in Windhuk

HitRadio – deutschsprachiger Radiosender in Nambia

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Stand Reisehinweise: 21.8.22


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