Namibia: Kurzer Kultur-Tripp ins Land der Herero


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Die Herero mussten unter der deutschen Kolonialzeit besonders leiden. Die deutsche Besatzungsmacht verübte einen Völkermord an den Herero, bei dem etwa 80 Prozent des Herero-Volkes starben. (Quelle: Wikipedia.de) Eines von mehreren, sehr dunklen Kapiteln deutscher Geschichte.

Vermutlich hat der ein oder andere schon mal Herero-Frauen auf einem Foto gesehen. Sie tragen in Namibia häufig einen sehr typischen Kopfschmuck.

Wer mehr über das heutigen Leben der Hereros erfahren will, kann das Angebot der Waterberg Wilderness Lodge nutzen, die südlich des Etosha Nationalparks mitten im Land der Herero liegt. Sie organisiert Ausflüge auf eine Herero-Kleinfarm im nahegelegenen Ort Okakarara, bei der Gäste in den Alltag und die Traditionen des ehemaligen Hirtenvolkes eintauchen können.

Die Tour für Selbstfahrer wird von einem einheimischen Tourguide begleitet und dauert rund fünf Stunden. Auf der kleinen Farm leben und arbeiten die OvaHerero noch sehr traditionell. Neben dem Besuch der Farm wird der Ort Okakarara mit seinem Marktplatz und einer staatlichen Schule erkundet.

Foto: Waterberg Wilderness Herero Tour

Richtig traditionell wird es bei der Vorführung einer Frauengruppe, die in der typischen Kleidung der OvaHerero ihre Gesänge anstimmt und tanzt. Ein wichtiger Teil jeder Kultur und des Lebens ist auch das landestypische Essen. Auf dem Speiseplan der Herero stehen traditionell Maisbrei, Millipap genannt, Fleisch und Vetkoekies (Fettgebackenes), die die Besucher probieren können.

Die Tour kostet für zwei Personen 1.700 N$ (rund 115 Euro) und 170 N$ (rund 12 Euro) für jede weitere Person. Um eine Anmeldung am Vortag bis 13 Uhr wird gebeten.

Weitere Informationen:


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www.waterberg-wilderness.com

Titelfoto / Herero-Frauen tragen häfig diesen traditionellen Kopfschmuck. Auf der Straße C39 in Richtung Westen im Damaraland. / Foto: Ingo Paszkowsky

Reisehinweise Namibia - Covid-19

Aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens warnt das Auswärtige Amt weiterhin vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Namibia.

Touristen können aus Sicht der Regierung von Namibia in das Land einreisen, ohne dort in Quarantäne zu müssen. Die Einreise nach Namibia darf nur mit entsprechenden Reiseversicherungen erfolgen.

Wer nicht mit einem Reiseveranstalter fährt, muss 14 Tage vor Reiseantritt Reiseverlauf und Kopien von sowie Flugticket an die namibische Botschaft per E-Mail übermitteln, teilt Namibia Tourism auf seiner Webseite https://www.namibia-tourism.com/  mit.

Bei Einreise muss ein negativer PCR-Test vorliegen, der beim Boarding nicht älter als 72 Stunden ist. Das Testergebnis muss in englischer Sprache abgefasst sein.

Außerdem muss ein Gesundheitsfragebogen (Formular in englischer Sprache https://www.namibia-tourism.com/aktuelles/) vorgelegt werden sowie ein fest gebuchtes Reiseprogramm.

Am 5. Reisetag muss ein weiterer Test vorgenommen werden. Das Reiseprogramm muss entsprechend geplant werden. Am 7. Reisetag muss man erreichbar sein, um das Ergebnis zu erhalten.

Sollte das Ergebnis positiv ausfallen, werden Touristen auf eigene Kosten in eine staatliche Isolierung gebracht, die vom Ministerium für Gesundheit und Soziale Dienste nach den nationalen Richtlinien dafür die entsprechende Lizenz bekommen hat, teilt das Auswärtige Amt auf seiner Webseite mit: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/namibia-node/namibiasicherheit/208314

Weitere Einzelheiten dazu stellt der namibische Tourismusverband zur Verfügung.

Weiterhin gilt Maskenpflicht in der Öffentlichkeit, so das Auswärtige Amt. Geschäfte und Einkaufszentren, Restaurants sowie Friseure, Wäschereien, Fitnessstudios, Kinos, Theater u.a. dürfen unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsmaßnahmen öffnen. Öffentliche Veranstaltungen, Gottesdienste, Versammlungen, Konzerte, Konferenzen u.ä. mit nicht mehr als 50 Teilnehmern dürfen unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsvorschriften stattfinden.

Stand: 22.9.20


Weitere Reiseanregungen für Namibia:


 

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