Namibia in Kürze – ein Steckbrief: Daten und Fakten

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11 Minuten Lesezeit

Alle Fakten über Namibia in Kürze

Klima

Trockenes Klima; Regenzeit: Januar-März/April. Im Inland fällt der meiste Niederschlag von November bis April. Januar und Februar sind sehr heiß, teilweise mit Tagestemperaturen über 40 Grad Celsius. Die Nächte sind in der Regel kühl.

Lage

Namibia liegt im südwestlichen Afrika zwischen 17 und 29 Grad südlicher Breite und 12 und 25 Grad östlicher Länge.

Größe des Landes

824.292 Quadratkilometer


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Hauptstadt

Windhuk, ca. 320.000 Einwohner

Bevölkerung

Rund 2,3 Millionen Einwohner, Bevölkerungsdichte: rund 2,8 Einwohner pro Quadratkilometer, Bevölkerungswachstum 1,9 Prozent.
Namibia ist relativ dünn besiedelt.

Landessprachen

Amtssprache: Englisch; sonstige Sprachen: Afrikaans, Oshivambo, Otjiherero, Khoekhoegowab, Deutsch u.a.

Namibia: Familienausflug mit dem Eselgespann. Foto: Ingo Paszkowsky
Namibia: Familienausflug mit dem Eselgespann. Foto: Ingo Paszkowsky

Religion

ca. 87 Prozent Christen, davon rund 80 Prozent Protestanten und rund 20 Prozent Katholiken; Rest traditionelle afrikanische Religionen. In Namibia ist die Religionsfreiheit gesetzlich verbrieft.

Feiertage

1. Januar – Neujahrstag
21. März – Unabhängigkeitstag
Karfreitag, Ostersonntag, Ostermontag und Christi Himmelfahrt
1. Mai – Tag der Arbeit
4. Mai – Cassinga-Tag
25. Mai – Afrikatag
26. August – Heldengedenktag
27. August – öffentlicher Feiertag
28. September – Tag des Kindes
10. Dezember – Tag der namibischen Frau
25. Dezember – 1. Weihnachtsfeiertag
26. Dezember – 2.Weihnachtsfeiertag

Regierungsform

Präsidialdemokratie

Staatsoberhaupt und Regierungschef

Staatspräsident Dr. Hage Geingob (seit 21.03.2015)

Premierministerin

Saara Kuugongelwa-Amadhila (seit 23.03.2015)

Elefanten beim Trinken / Foto: Stefanie Gendera
Elefanten beim Trinken / Foto: Stefanie Gendera

Außenministerin

Netumbo Nandi-Ndaitwah (seit 04.12.2012)

Parlament

Nationalversammlung (National Assembly)

96 nach dem Verhältniswahlrecht gewählte Abgeordnete, acht durch den Staatspräsidenten ernannte Mitglieder, Präsident: Prof. Dr. Peter Katjavivi, letzte Wahlen am 28.11.2014.

Nationalrat (National Council)

Derzeit 42 Mitglieder. Jedes Regionalparlament der 14 politischen Regionen Namibias entsendet drei Abgeordnete. Präsidentin: Margaret Mensah-Williams

Regierungspartei

SWAPO of Namibia (South West Africa People’s Organization)

Opposition

DTA (Democratic Turnhalle Alliance); RDP (Rally for Democracy and Progress); CoD (Congress of Democrats); MAG (Monitor Action Group); UDF (United Democratic Front); NUDO (National Unity Democratic Organization)

Eine Gruppe verwilderte Hauspferde
Bei den Wüstenpferden Namibias oder auch Wilden Pferden der Namib handelt es sich um während des Ersten Weltkrieges entlaufenden verwilderte Pferde. Üblicherweise kommen sie nicht so weit östlich vor. Foto: Ingo Paszkowsky

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen

Vereinte Nationen und Sonderorganisationen; Commonwealth; Afrikanische Union (AU); Gruppe der afrikanischen, karibischen und pazifischen Staaten (AKP); Weltbank; Internationaler Währungsfonds (IWF); Southern African Development Community (SADC); Southern African Customs Union (SACU) u.a.

Auf dieser Seite der Botschaft sind weitere Mitgliedschaften gelistet:

http://www.namibia-botschaft.de/links.html

Verwaltungsgliederung

Namibia ist vierzehn Religionen eingeteilt, die jeweils von einem Regionalrat regiert werden.

Die acht größten Städte sind: Windhoek, Rundu, Walvis Bay, Swakopmund, Oshakati, Rehoboth, Katima Mulilo und Otjiwarongo.

Medien

Tageszeitungen

The Namibian; Die Republikein; Allgemeine Zeitung; New Era; Namibian Sun;

Wochenzeitungen

Windhoek Observer; Informanté; Southern Times (Regionalzeitung); Namibia Today; Namibia Economist; Confidente

Rundfunk

Namibian Broadcasting Corporation (NBC): staatlicher Hörfunk, sendet in zehn Sprachen, deutsches Programm 15 Stunden täglich, mehrere private Radiosender, darunter das deutsche Hitradio

Fernsehen

Namibian Broadcasting Corporation (NBC), Privatsender OneAfrica TV, ausländische Fernsehprogramme über Satellit


Fotostrecke Namibia

Blick über den Fish River Canyon.

Blick über den Fish River Canyon in Namibia, den zweitgrößten Canyon der Welt / Foto: Ingo Paszkowsky

Blick über den Fish River Canyon in Namibia, den zweitgrößten Canyon der Welt / Foto: Ingo Paszkowsky

Stimmungsvolle Landschaft im Namib Naukluft Park / Foto: Ingo Paszkowsky

Stimmungsvolle Landschaft im Namib Naukluft Park / Foto: Ingo Paszkowsky

Die vielen Dünen geben dem Namib Naukluft Park sein Gepräge.

Die vielen Dünen geben dem Namib Naukluft Park sein Gepräge.

Nichts für Raser, aber selbst 100 kmh sind für diese Sandpiste rechts riskant. Geschwindigkeitsbe-grenzung auf Sandpiste im Skeleton Coast National Park in Namibia.

Nichts für Raser, aber selbst 100 kmh sind für diese Sandpiste rechts riskant. Geschwindigkeitsbegrenzung auf Sandpiste im Skeleton Coast National Park in Namibia.

Der Skeleton Coast National Park in Namibia lässt sich am Besten mit einem 4WD-Camper erleben. Foto: Ingo Paszkowsky

Der Skeleton Coast National Park in Namibia lässt sich am Besten mit einem 4WD-Camper erleben. Foto: Ingo Paszkowsky

Robbenkolonie am Cape Cross mit bis zu 250.000 Robben. Dabei handelt es sich um den Südafrikanischen Seebär (Arctocephalus pusillus), eine Ohrenrobbenart. / Foto: Ingo Paszkowsky

Robbenkolonie am Cape Cross mit bis zu 250.000 Robben. Dabei handelt es sich um den Südafrikanischen Seebär (Arctocephalus pusillus), eine Ohrenrobbenart. / Foto: Ingo Paszkowsky

Robbenkolonie am Cape Cross - da ist jemand neugierig und posiert für die Kamera / Foto: Ingo Paszkowsky

Robbenkolonie am Cape Cross - da ist jemand neugierig und posiert für die Kamera / Foto: Ingo Paszkowsky

Die Jungtiere besitzen ein dunkles Fell. Sie schlafen häufig so fest, dass sie erst erwachen, wenn man sie aus nächster Nähe anspricht. Dann schrecken sie auf und flüchten mit Geschrei. / Foto: Ingo Paszkowsky

Die Jungtiere besitzen ein dunkles Fell. Sie schlafen häufig so fest, dass sie erst erwachen, wenn man sie aus nächster Nähe anspricht. Dann schrecken sie auf und flüchten mit Geschrei. / Foto: Ingo Paszkowsky

Souvenirshop im Damaraland. Copyright: Ingo Paszkowsky

Souvenirshop im Damaraland. Copyright: Ingo Paszkowsky

Zwei Klippschliefer halten Ausschau. In Namibia werden die Klippschliefer Rock Dassie (Dussy) genannt. Foto: Ingo Paszkowsky

Zwei Klippschliefer halten Ausschau. In Namibia werden die Klippschliefer Rock Dassie (Dussy) genannt. Foto: Ingo Paszkowsky

Erfrischung im Etosha Nationalpark in Namibia. Dieser Nationalpark gehört nicht zum KAZA-Schutzgebiet. Foto: Ingo Paszkowsky

Erfrischung im Etosha Nationalpark in Namibia. Dieser Nationalpark gehört nicht zum KAZA-Schutzgebiet. Foto: Ingo Paszkowsky

Schau mir in die Augen, Kleiner. Ein Afrikanischer Elefant im Osten des Etosha National Park. Foto: Ingo Paszkowsky

Schau mir in die Augen, Kleiner. Ein Afrikanischer Elefant im Osten des Etosha National Park. Foto: Ingo Paszkowsky

Ein Afrikanischer Elefant im Osten des Etosha National Park erfrischt sich mit einer Dusche. Copyright: Ingo Paszkowsky

Ein Afrikanischer Elefant im Osten des Etosha National Park erfrischt sich mit einer Dusche. Copyright: Ingo Paszkowsky

Nächtliches Nashorntreffen am Moringa-Wasserloch in Halali im Etosha National Park in Namibia. Foto: Ingo Paszkowsky

Nächtliches Nashorntreffen am Moringa-Wasserloch in Halali im Etosha National Park in Namibia. Foto: Ingo Paszkowsky

Namibia: Giraffentrio in Aktion. Foto: Ingo Paszkowsky

Namibia: Giraffentrio in Aktion. Foto: Ingo Paszkowsky

Überall Dünen und wenig Vegetation im Namib Naukluft Park. Foto: Ingo Paszkowsky

Überall Dünen und wenig Vegetation im Namib Naukluft Park. Foto: Ingo Paszkowsky

Namibia: Familienausflug mit dem Eselgespann. Foto: Ingo Paszkowsky

Namibia: Familienausflug mit dem Eselgespann. Foto: Ingo Paszkowsky

Dickpense nutzen die Holzkreuze als Ruheplatz. Diese Tiere - eine Mischung aus Grille und Heuschrecke - sind in Namibia weit verbreitet. Foto: Ingo Paszkowsky

Dickpense nutzen die Holzkreuze als Ruheplatz. Diese Tiere - eine Mischung aus Grille und Heuschrecke - sind in Namibia weit verbreitet. Foto: Ingo Paszkowsky

Rostock gibt es nicht nur in Deutschland an der Ostsee, sondern auch in Namibia in der Nähe von Solitaire. Foto: Ingo Paszkowsky

Rostock gibt es nicht nur in Deutschland an der Ostsee, sondern auch in Namibia in der Nähe von Solitaire. Foto: Ingo Paszkowsky

Auf dem Weg nach Solitaire fährt man durch die Graslandschaft am Kuiseb Pass. Foto: Ingo Paszkowsky

Auf dem Weg nach Solitaire fährt man durch die Graslandschaft am Kuiseb Pass. Foto: Ingo Paszkowsky

Allerhand Skuriles findet sich in Solitaire, das zugleich Tankstelle, Hotel, Campingplatz und Raststätte ist. Foto: Ingo Paszkowsky

Allerhand Skuriles findet sich in Solitaire, das zugleich Tankstelle, Hotel, Campingplatz und Raststätte ist. Foto: Ingo Paszkowsky

Ausgestopfte Tierköpfe überall gehören zum Inventar des Ladens in Solitaire in Namibia. Foto: Ingo Paszkowsky

Ausgestopfte Tierköpfe überall gehören zum Inventar des Ladens in Solitaire in Namibia. Foto: Ingo Paszkowsky

Eine Herde Steppenzebras in der Nähe des Wasserlochs von Okaukuejo im Etosha National Park. Unter die Zebras mischen sich gelegentlich Gnus. Foto: Ingo Paszkowsky

Eine Herde Steppenzebras in der Nähe des Wasserlochs von Okaukuejo im Etosha National Park. Unter die Zebras mischen sich gelegentlich Gnus. Foto: Ingo Paszkowsky

Nashorn in Etosha Nationalpark am Wasserloch. Copyright: Ingo Paszkowsky

Nashorn in Etosha Nationalpark am Wasserloch. Copyright: Ingo Paszkowsky

Ein Springbock (Antidorcas marsupialis) im Etosha National Park. Foto: Ingo Paszkowsky

Ein Springbock (Antidorcas marsupialis) im Etosha National Park. Foto: Ingo Paszkowsky

Tanz der Strauße im Etosha National Park. Copyright: Ingo Paszkowsky

Tanz der Strauße im Etosha National Park. Copyright: Ingo Paszkowsky

Noch trockener geht es kaum / Foto: Ingo Paszkowsky

Noch trockener geht es kaum / Foto: Ingo Paszkowsky

Die Gabelracke bzw. Gabelrake (Coracias caudatus) / Foto: Ingo Paszkowsky

Die Gabelracke bzw. Gabelrake (Coracias caudatus) / Foto: Ingo Paszkowsky

Der Etosha National Park in Namibia / Foto: Ingo Paszkowsky

Der Etosha National Park in Namibia / Foto: Ingo Paszkowsky

Diese Manguste will sich wohl den guten Froschgeschmack auf der Zunge zergehen lassen / Foto: Ingo Paszkowsky

Diese Manguste will sich wohl den guten Froschgeschmack auf der Zunge zergehen lassen / Foto: Ingo Paszkowsky

Ein Springbock ruht aus und sucht dabei Schutz vor der Sonne. Der Springbock (Antidorcas marsupialis) ist eine afrikanische Antilope aus der Gruppe der Gazellenartigen (Antilopinae). Das Habitat der Springböcke ist die offene Savanne. Etosha National Park / Foto: Ingo Paszkowsky

Ein Springbock ruht aus und sucht dabei Schutz vor der Sonne. Der Springbock (Antidorcas marsupialis) ist eine afrikanische Antilope aus der Gruppe der Gazellenartigen (Antilopinae). Das Habitat der Springböcke ist die offene Savanne. Etosha National Park / Foto: Ingo Paszkowsky

Im April verfügen die natürlichen Wasserlöcher im Etoscha-Nationalpark über genügend Wasser, so dass sogar größere Steppenzebra-Herden ihren Durst stillen können. Das Steppenzebra (Equus quagga) oder Pferdezebra ist ein Zebra aus der Familie der Pferde (Equidae) und gehört zur Ordnung der Unpaarhufer (Perissodactyla). / Foto: Ingo Paszkowsky

Im April verfügen die natürlichen Wasserlöcher im Etoscha-Nationalpark über genügend Wasser, so dass sogar größere Steppenzebra-Herden ihren Durst stillen können. Das Steppenzebra (Equus quagga) oder Pferdezebra ist ein Zebra aus der Familie der Pferde (Equidae) und gehört zur Ordnung der Unpaarhufer (Perissodactyla). / Foto: Ingo Paszkowsky

Steppenzebras gibt es reichlich im Etosha National Park in Namibia. Der Etosha Nationalpark gehört aber nicht zum KAZA-Schutzgebiet. Foto: Ingo Paszkowsky

Steppenzebras gibt es reichlich im Etosha National Park in Namibia. Der Etosha Nationalpark gehört aber nicht zum KAZA-Schutzgebiet. Foto: Ingo Paszkowsky

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Bruttoinlandsprodukt

Rund 12,69 Milliarden USD (2017)

Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt

Rund 5413 USD (2017)

Währung

Der Namibische Dollar ist die offizielle Währung und an den Südafrikanischen Rand 1:1 gekoppelt. Beide Währungen sind Zahlungsmittel in Namibia.

Umrechnungskurs (https://www.oanda.com/lang/de/currency/converter/): Für 1 Euro erhält man 15,49 Namibische Dollar (Stand: 14.7.2018)

Kredit- und Debit-Karten von MasterCard und Visa werden überwiegend akzeptiert. Reisende sollten darauf achten, dass die Karten für die Nutzung im südlichen Afrika freigeschaltet wurden.

Die Zahl der Fälle von Kreditkartenbetrug, bei denen Touristen bevorzugte Opfer sind, nimmt rapide zu, teilt das Auswärtige Amt auf seiner Seite mit:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/namibia-node/namibiasicherheit/208314

Zeitzone

Namibia verwendet ganzjährig die Uhrzeit UTC+2 und hat damit die gleiche Uhrzeit wie Südafrika.

Beste Reisezeit

Im südlichen Afrika sind die Jahreszeiten entgegengesetzt zu unseren. Namibia kann im Prinzip ganzjährig bereist werden. Wem es im Sommer zu warm sein sollte, wählt die kalten Wintermonate Juni und Juli. Mai bis September ist die trockenste Jahreszeit. Das ist auch die beste Zeit für Tierbeobachtungen, weil die Wasserstellen gut besucht sind und das Gras noch niedrig ist.

Im Oktober beginnt der Frühling, die Tage werden länger und es wird wärmer. Dezember bis März ist die Niederschlagsmenge am größten. Meist regnet es aber nur kurz gegen Abend.

Hauptsaison sind Juni bis Oktober und Mitte Dezember bis Mitte Januar.

Kraftpaket / Foto: Stefanie Gendera

Elektrischer Strom

Das Stromnetz ist auf 220/240 Volt Wechselstrom ausgelegt. Es werden meist 3-polige Stecker benutzt. Die entsprechenden Adapter können im Land in jedem größeren Supermarkt oder an vielen Tankstellen gekauft werden. Am besten man kauft den Adapter noch hier in Deutschland.

In größeren Hotels oder Lodges sind oft auch Steckdosen nach Euronorm vorhanden. Abgelegene Gästefarmen und Lodges sind manchmal nicht ans öffentliche Stromnetz angeschlossen und produzieren ihren Strom über Generatoren selbst, der dann nicht rund um die Uhr zur Verfügung steht. Also rechtzeitig die Akkus für Handys, Kameras etc. aufladen.

Verkehr

In Namibia herrscht Linksverkehr. Wer noch nie in einem Land mit Linksverkehr unterwegs war, muss sich trotzdem keine Sorgen machen. Es ist recht einfach, man gewöhnt sich schnell daran. Aber man sollte immer im Hinterkopf haben, dass man auf der linken Seite unterwegs ist. Beispielsweise nach einer langen Tour auf einer engen Straße/Piste auf der man natürlich meist in der Mitte fährt, kommt plötzlich ein Fahrzeug entgegen – und jetzt bitte nicht nach rechts ausweichen.

Führerschein

Touristen dürfen in Namibia mit ihrem nationalen deutschen Führerschein fahren. Es wird jedoch ein Internationaler Führerschein empfohlen.

Camping

Eigentlich ist es die schönste Art und Weise, Namibia auch in seinen entlegensten Ecken kennenzulernen: das Reisen mit einem Camping-Mobil. Ein 4WD, also ein Allrad-Fahrzeug, sollte schon es sein, damit man auch die Schotterwege befahren kann. Es gibt eine Reihe von Campingplätzen – in den Nationalparks, privat geführte, bei Gästefarmen oder Campgrounds der Kommunen. Die Plätze sind meist gut in Schuss. Die Kosten für eine Übernachtung halten sich in Grenzen.

Es wird empfohlen, die Reservierung des Fahrzeugs bereits in Deutschland vorzunehmen, die Vertragsunterlagen genauestens zu studieren und ggf. eine Konkretisierung bzw. Änderung zu verlangen. So gibt es bei den Versicherungsbedingungen- und Leistungen, insbesondere bei Anwendung der Vollkasko, erhebliche Unterschiede zwischen Deutschland und Namibia.

Blick über den Fish River Canyon in Namibia, den zweitgrößten Canyon der Welt / Foto: Ingo Paszkowsky
Blick über den Fish River Canyon in Namibia, den zweitgrößten Canyon der Welt / Foto: Ingo Paszkowsky

Dass man das Mietfahrzeug bei Übernahme einem genauen Check unterzieht, versteht sich von selbst. Es sollte natürlich betriebssicher sein, die Reifen sollten ebenfalls in einem guten Zustand sein. Wer viel im Outback unterwegs sein wird, für den sind zwei Reserve-Reifen die bessere Wahl. Werkzeug und Wagenheber müssen ebenfalls an Bord sein, sonst nützen auch die Ersatzräder nichts.

In der Regel geben die Vermieter eine Service-Nummer an, wo man „rund um die Uhr“ Hilfe bei Problemen mit dem Fahrzeug erhalten soll. Nicht selten meldet sich dann im Fall der Fälle lediglich ein Mitarbeiter (in englischer Sprache) am anderen Ende der Leitung, der mit guten Tipps aus der Ferne das Fahrzeug wieder flottbekommen will. Seien Sie also darauf gefasst, dass es ggf. länger als einen Tag dauern kann, bis tatsächlich Hilfe vor Ort eintrifft. Haben Sie immer genug Wasser und auch Essen im Fahrzeug.

Telekommunikation

Die Mobilfunknetze sind in Namibia recht gut ausgebaut. Wenn Sie nur im Notfall telefonieren wollen, ist Ihre deutsche Handykarte ausreichend. Schalten Sie vor der Reise Ihre Mailbox ab, denn die sorgt für doppelte Kosten. Erst geht der Anruf nach Namibia, dann zurück auf die Mobilbox. Denken Sie daran, auch wenn Sie ein Gespräch annehmen, zahlen Sie Gebühren. Glücklicherweise ist dieser Umstand innerhalb der EU abgeschafft worden.

Auch das Datenroaming sollten Sie auf Ihrem Handy deaktivieren, damit keine Kosten entstehen. Zunehmend gibt es in Hotels und Cafés WLAN. Dort können Sie dann Ihre Nachrichten abrufen. Wollen Sie unterwegs (fast) immer Zugriff aufs Internet haben, dann kaufen Sie sich am besten eine entsprechende SIM-Karte vor Ort. Zudem gibt es Anbieter mit speziellen Prepaid-Karten fürs Ausland oder Geräten, die als WLAN-Hotspot fungieren.

Medizinische Versorgung und Gesundheit

In Namibia gibt es einige giftige Tiere (Schlangen, Spinnen, Skorpione…), deren Biss gefährliche Körperschäden bis hin zur Todesfolge verursachen kann. Deswegen sollte man nicht in unübersichtliche Stellen greifen (Erdlöcher, Felsspalten etc.) und zumindest im Gelände festes Schuhwerk tragen.

Um Durchfallerkrankungen und Cholera zu vermeiden, ist eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene erforderlich. Beispielsweise Flaschenwasser – auch unterwegs fürs Geschirrspülen und Zähneputzen verwenden – und kein Leitungswasser trinken.

In Windhuk und den größeren Städten gibt es eine ambulante und stationäre Versorgung, ähnlich wie in Deutschland. Auf dem Lande kann es schlechter aussehen.

Ärzte stehen im Telefonbuch vorn unter „Medical Practitioners“. Auf der Seite der Deutschen Botschaft findet sich etwas „versteckt“ eine Liste mit deutschsprachigen Ärzten:

https://windhuk.diplo.de/blob/912496/4b23b02fc5d8ae2260742ffdc177f739/aerzteliste-data.pdf

Es gibt keine verpflichtenden Impfungen von Reisenden aus Europa. Wenn Sie aus einem Land anreisen, in denen Gelbfieberimpfungen Pflicht sind, ist ein Nachweis der Immunisierung erforderlich. Treffen Sie die entsprechenden Maßnahmen: fragen Sie Ihren Arzt, ob Sie Ihre Impfungen gegen Polio, Diphterie und Tetanus auffrischen müssen. Es ist auch empfehlenswert Vorsichtsmaßnahmen gegen Hepatitis A und B zu treffen.

Wenn Sie in den Norden Namibias fahren, sollten Sie vor einer Malaria-Erkrankung schützen.

Sie können sich auch in einer tropenmedizinischen Beratungsstelle, bei einem Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen lassen:

http://www.dtg.org/

https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html

https://www.frm-web.de/

Es wird geraten eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen, die auch eine Rückführung ins Heimatland abdeckt. Eine solche Versicherungen wird von Reiseveranstaltern und anderen Organisationen angeboten, wie zum Beispiel Kreditkartenfirmen oder Automobilverbänden. Wenn Sie die Versicherung unterschreiben, achten Sie darauf, dass die Kosten für Notfallflüge innerhalb Namibias abgedeckt sind und vorzugsweise direkt geregelt werden. Je nach Strecke kann ein Rettungsdienst durch die Luft schnell mehrere Tausend Namibische Dollar kosten, die Sie unter Umständen sofort Bar oder per Kreditkarte bezahlen müssen.

Die vielen Dünen geben dem Namib Naukluft Park sein Gepräge. Foto: Ingo Paszkowsky
Die vielen Dünen geben dem Namib Naukluft Park sein Gepräge. Foto: Ingo Paszkowsky

Einreise

Deutsche Staatsangehörige benötigen einen Reisepass oder vorläufigen Reisepass, Kinder einen Kinderreisepass zur Einreise. Die Reisedokumente müssen mindestens sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein und noch mindestens zwei freie Seiten enthalten. Außerdem dürfen die Reisedokumente nicht beschädigt sein. Personen unter 18 Jahren müssen neben dem Reisepass eine Geburtsurkunde vorweisen können, in der die Eltern aufgeführt sind.

Deutsche können als Touristen für bis zu 90 Tage im Jahr visafrei ohne Gebühren einreisen. Es soll darauf geachtet werden, dass auch die benötigte Aufenthaltsdauer beim “Vistors Entry Permit” (Einreisestempel) eingetragen wird. In der jüngsten Vergangenheit gab es Fälle, in denen die Einreisebehörden die Gültigkeit willkürlich festlegten.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Homosexuelle Handlungen können strafrechtlich verfolgt werden. Dem Auswärtigen Amt sind aber keine Fälle bekannt, in denen eine solche strafrechtliche Verfolgung tatsächlich stattgefunden hat.

Liste deutschsprachiger Rechtsanwälte in Namibia und allgemeine Informationen zum Rechtssystem Namibias der Deutschen Botschaft in Windhuk

https://windhuk.diplo.de/blob/963360/5307c707ef600badd7ee102817490557/rechtsanwaltsliste-data.pdf

Zollvorschriften

Der Zoll bietet eine hilfreiche App an, mit der man leicht herausfinden kann, welche Waren bei der Einreise nach Deutschland erlaubt sind.

https://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Service/Apps_Rechner/Zoll-Reise-App/zoll-reise-app.html

Botschaften

Botschaft der Republik Namibia in Deutschland

Reichsstr. 17
14052 Berlin

Tel. +49 (0)30 254 095 0
Fax: +49 (0)30 254 095 55

E-Mail: info@namibia-botschaft.de, visaassist@namibia-botschaft.de
http://www.namibia-botschaft.de/

Botschaft der Republik Namibia in Österreich

Zuckerkandlgasse 2
1190 Wien

Tel. +43 (0) 1 / 40 29 37 1
Fax +43 (0) 1 / 40 29 37 0

nam.emb.vienna@speed.at
www.embnamibia.at

Deutsche Botschaft in Windhoek

Leiter: Christian-Matthias Schlaga, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter

Anschrift:
Sanlam Centre, 6. Etage, Independence Ave. 145, Windhoek.

Postanschrift:
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 231
Windhoek
Namibia

Telefon: +264 61 27 31 00, +264 61 27 31 33
Bereitschaftsdienst Handy: +264 81 124 3572
Fax: +264 61 22 29 81

E-Mail: info@windhuk.diplo.de
https://windhuk.diplo.de/

Der Skeleton Coast National Park in Namibia lässt sich am Besten mit einem 4WD-Camper erleben. Foto: Ingo Paszkowsky
Der Skeleton Coast National Park in Namibia lässt sich am Besten mit einem 4WD-Camper erleben. Foto: Ingo Paszkowsky

Mehr Informationen über Namibia:

Die offiziellen Seiten von Nambia Tourism

http://www.namibia-tourism.com/

Informationen in deutscher Sprache.

http://www.namibiatourism.com.na/

In englischer Sprache; mit Google-Übersetzung in verschiedenen Sprachen, auch in Deutsch, verfügbar.

Youtube-Kanal von Namibia Tourism

https://www.youtube.com/user/NamibiaHorizons

Vimeo-Kanal Namibia

https://vimeo.com/takenotemedia

Namibia.de

Informative, deutsprachige Seite über Namibia; präsentiert die Angebote von DIAMIR Elebnisreisen

Info-Namibia.com

https://www.info-namibia.com/de/

Info-Namibia ist ein Online Reiseportal über Namibia mit Buchungsmöglichkeit. Mit vielen Informationen zu namibischen Unterkünften, Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten sowie Geheimtipps.

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts zu Namibia:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/namibiasicherheit/208314

https://www.auswaertiges-amt.de/de/app-sicher-reisen/350382

Die informative Reise-App des Auswärtigen Amtes „Sicher Reisen“ gibt es für Android-Smartphones und iPhones.

CIA World Factbook über Namibia:

https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/geos/wa.html

Apps über Namibia im Google Play Store

https://play.google.com/store/search?q=Namibia&hl=de


Reisehinweise Namibia - Covid-19

Aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens warnt das Auswärtige Amt weiterhin vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Namibia.

Touristen können aus Sicht der Regierung von Namibia in das Land einreisen, ohne dort in Quarantäne zu müssen. Die Einreise nach Namibia darf nur mit entsprechenden Reiseversicherungen erfolgen.

Wer nicht mit einem Reiseveranstalter fährt, muss 14 Tage vor Reiseantritt Reiseverlauf und Kopien von sowie Flugticket an die namibische Botschaft per E-Mail übermitteln, teilt Namibia Tourism auf seiner Webseite https://www.namibia-tourism.com/  mit.

Bei Einreise muss ein negativer PCR-Test vorliegen, der beim Boarding nicht älter als 72 Stunden ist. Das Testergebnis muss in englischer Sprache abgefasst sein.

Außerdem muss ein Gesundheitsfragebogen (Formular in englischer Sprache https://www.namibia-tourism.com/aktuelles/) vorgelegt werden sowie ein fest gebuchtes Reiseprogramm.

Am 5. Reisetag muss ein weiterer Test vorgenommen werden. Das Reiseprogramm muss entsprechend geplant werden. Am 7. Reisetag muss man erreichbar sein, um das Ergebnis zu erhalten.

Sollte das Ergebnis positiv ausfallen, werden Touristen auf eigene Kosten in eine staatliche Isolierung gebracht, die vom Ministerium für Gesundheit und Soziale Dienste nach den nationalen Richtlinien dafür die entsprechende Lizenz bekommen hat, teilt das Auswärtige Amt auf seiner Webseite mit: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/namibia-node/namibiasicherheit/208314

Weitere Einzelheiten dazu stellt der namibische Tourismusverband zur Verfügung.

Weiterhin gilt Maskenpflicht in der Öffentlichkeit, so das Auswärtige Amt. Geschäfte und Einkaufszentren, Restaurants sowie Friseure, Wäschereien, Fitnessstudios, Kinos, Theater u.a. dürfen unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsmaßnahmen öffnen. Öffentliche Veranstaltungen, Gottesdienste, Versammlungen, Konzerte, Konferenzen u.ä. mit nicht mehr als 50 Teilnehmern dürfen unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsvorschriften stattfinden.

Stand: 22.9.20


Titelfoto / In Wirklichkeit ist der Köcherbaum kein Baum sondern ein Aloe. Die Pflanzen werden bis zu 9 Meter hoch. Der Quivertree Forest ist natürlich gewachsen, kein Baum wurde geplanzt. Die ältesten Bäume sind bis zu 300 Jahre alt. / Foto: Ingo Paszkowsky

Quellen: Auswärtiges Amt; Namibia Tourism; eigene Recherchen


Weitere Reiseanregungen für Namibia


 


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