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Portugal: Highlights und Geheimtipps im Surfparadies

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Mehr als 850 Kilometer lange Küstenstreifen, optimale Windverhältnisse, Rekordwellen und milde Temperaturen machen Portugal zu einem der wichtigsten Surfer-Paradiese weltweit. An den abwechslungsreichen Stränden der Urlaubsdestination am Atlantik finden nicht nur die wichtigsten internationalen Surfevents statt. Profis finden beim wagemutigen Ritt auf den längsten Riesenwellen Europas in Nazaré ideale Bedingungen. Aber auch Beginner finden ganzjährig bekannte und versteckte Ecken für einen bestmöglichen Einstieg in den Sport. Zahlreiche Schulen laden zum Surfen, Bodyboarden, Windsurfen oder Kitesurfen ein und trotz der vielen bekannten Spots gibt es für Wellenreiter in Portugal unzählige Geheimtipps als Surf-Reviere zu entdecken.

Abseits der Massen

Während diverse UNESCO-Weltkulturerbe und edle Weine Outdoorliebhaber in das grüne Hinterland Nordportugals locken, erwarten Wasserratten an den Küsten der nördlichsten Region unzählige, einsame und unberührte Strände fernab der Massen. So werfen sich Anfänger und Fortgeschrittene am Strand der Hafenstadt Matosinhos in die ganzjährig konstanten Fluten. Der weiße und wilde Strand Praia da Cabedelo der Kleinstadt Viana do Castelo erfreut sich auch bei Windsurfen größter Beliebtheit und zählt zu den besten Spots zum Kite- und Windsurfen in Europa. Und auch am acht Kilometer langen Strand von Espinho südlich von Porto genießen Wassersportler den für seine mystischen Wellen bekannten Spot, der auch als Austragungsort einiger Surfcontests dient.

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Surfen am Strand von Ericeira bei Lissabon / Credit Turismo Lisboa / Pedro Zenkl

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Surfen um die Hauptstadt

Die Strände in der Region Lissabon gehören mit unter zu den bekanntesten Surf-Plätzen des Landes. Die Surf-Reviere des idyllischen Fischerdörfchens Ericeira nördlich der Hauptstadt wurden von der nordamerikanischen Organisation „Save the Waves Coalition“ zum ersten Weltsurfreservat Europas und somit zum zweiten Weltsurfreservat der Welt erklärt. Das Gebiet umfasst auf einem vier Kilometer langen Abschnitt die Weltklasse-Strände Pedra Branca, Reef, Ribeira D’Ilhas, Cave, Crazy Left, Coxos und São Lourenço, die sich für Sportler verschiedener Anforderungsgrade eignen. Darüber hinaus herrschen in Guincho in der Nähe von Cascais im Juli und August optimale Bedingungen zum Windsurfen.

Auf den Spuren der Giganten

Zentralportugal ist vor allem bekannt für gigantische Riesenwellen. Am Lagido-Strand sowie auch am Praia do Medão in Peniche, der auch Supertubos-Strand genannt wird, erwarten Profisportler imposante Röhrenwellen. Dort wird auch die World Surf League Tour ausgerichtet. Und auch am Praia do Norte in Nazaré reiten Wagemutige auf bis zu 30 Meter hohen Monsterwellen und auch zum Zuschauen lohnt sich eine Reise. Trotzdem finden auch Anfänger in den zahlreichen Surfschulen und Camps in der Region ruhigere Strandabschnitte zum Lernen.


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Entlegene Alentejo-Küste

Von Troia im Norden bis zur Hafenstadt Sines finden Urlauber im Alentejo endlose, teils von Lagunen gesäumte Sandstrände sowie wildromantische Buchten im Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina. An diesen naturbelassenen Strandparadiesen toben sich Surfer beispielsweise an dem für seine starke Brandung geschätzten Strand Praia dos Aivados in Odemira aus. Dieser Strand ist ein echter Geheimtipp, denn er ist nur mit dem Auto über Schotterwege erreichbar. Einmal angekommen, haben Abenteurer dafür den Strand für sich. Umgeben von Steinklippen hingegen ist der Strand von Zambujeira im Süden Alentejos besonders windgeschützt und ein beliebtes Ziel für Surffreunde aller Surfniveaus.

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Mehr als 850 Kilometer lange Küstenstreifen, optimale Windverhältnisse, Rekordwellen und milde Temperaturen machen Portugal zu einem der wichtigsten Surfer-Paradiese weltweit. / Foto: Visit Portugal

Algarve für jeden Geschmack

Zwischen der Kleinstadt Aljezur an der Westküste und der Hauptstadt der Algarve Faro im Süden wählen Wellenreiter zwischen zahlreichen Surf-Locations. So befindet sich auf einer Landzunge gelegen die Gemeinde Sagres. Die Kombination aus ruhigen Gewässern und dem stürmischen offenen Ozean machen Sagres zu einem Surf-Mekka für jedermann. Während Anfänger in den Sommermonaten auf ideale Bedingungen vorfinden, reiten Profis in der rauen See im Winter auf Riesenwellen, so wie an den Stränden von Tonel, Beliche oder Carrapateira mit dem langläufigen Strand Praia do Amado. Weiter südlich davon befindet sich der Strand Praia da Cordoama, der sich auch bestens für Einsteiger eignet. Und auch die Bucht von Arrifana ist ein beliebter Strand, wo sich Schnuppersurfer am von Felsen geschützten Randbereich ausprobieren und Fortgeschrittene die hohen Wellen um die Riffe genießen.

Surfen auf der Blumeninsel

Madeira hat gerade für Fortgeschrittene jede Menge anspruchsvolle Spots, besonders von Herbst bis Frühling. Ein großer Pluspunkt für die Blumeninsel ist, dass die Surfgegenden selten überlaufen sind. Gerade von Oktober bis Ostern gibt es die besten Wellen, da hier klimatisch bedingt der für Surfer wichtige „Swell“ hauptsächlich aus Nord bzw. Nordwest kommt. Die berühmteste Welle der Insel finden Kenner bei Jardim do Mar, der „Garten des Meeres“ im Südwesten. Beginner werden beispielsweise im kleinen Örtchen Porto da Cruz im Nordosten fündig, hier gibt es neben einem Surfcamp auch einen kleinen schwarzen Vulkansandstrand, der in geschützter Lage ideale Wellen für Einsteiger beheimatet.

Weltmeisterliche Bedingungen mitten im Atlantik

Ein Paradies bestehend aus neun Inseln, umgeben einzig von den Wellen des Atlantiks. Es erscheint logisch, dass die Azoren 365 Tage im Jahr ideale Bedingungen zum Surfen bieten. Die Höhe der Wellen beträgt hier im Sommer zwei und im Winter bis zu viereinhalb Meter. Und das Beste: Das Wasser hier ist warm – Sportler brauchen hier maximal einen kurzen Neoprenanzug. Hervorzuhebende Surfspots sind auf der größten Insel Sao Miguel der Santa Barbara Beach sowie auf Santa Maria der Praia Formosa Beach. Am Strand von Santa Barbara macht von August bis September die World Surf League Station.

Mehr Informationen über Surfen in Portugal

Quelle: Visit Portugal

Titelfoto / Surfen am Supertubos-Strand in Peniche / Credit: Ricardo Bravo

Reisehinweise für Portugal

Das milde Klima, 3.000 Sonnenstunden pro Jahr, 1.860 Kilometer Küstenlinie mit über 200 Surfspots, 850 Kilometer Strände an der Atlantikküste und 25 UNESCO-Welterbestätten machen Portugal fast ganzjährig zum idealen Reiseziel.

In dem Land mit den ältesten Grenzen Europas findest Du auf relativ kleinem Raum sehr abwechslungsreiche Landschaften, viele Freizeitmöglichkeiten und ein einzigartiges Kulturerbe, in dem Tradition und Moderne eine harmonische Verbindung eingehen. Die schmackhafte Küche, die guten Weine und die gastfreundlichen Menschen sind weitere Gründe, das Land zu besuchen.

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Portugal / Bild: The World Factbook CIA / gemeinfrei

Portugal besteht aus fünf Regionen auf der iberischen Halbinsel: Porto und der Norden, Centro, Alentejo, Lissabon und Umgebung sowie Algarve. Außerdem gehören zu Portugal die Azoren und Madeira.

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Die portugiesische Flagge / Grafik: gemeinfrei

Währung

Portugal hat den Euro.

Internationaler Telefoncode

351, mit dem Telefon wählst Du entweder +351 oder 00351 und anschließend die Telefonnummer in Portugal mit regionaler Vorwahl

Notrufnummer

112

Wichtig zu wissen: EU-Bürger können mit ihrem Handy in der Regel in Portugal zu den gleichen Konditionen wie im Heimatland telefonieren. Es sei denn, sie haben einen Mobilfunktarif, der dies anders regelt.

Trinkgeld

Wenn eine Servicegebühr nicht in der Rechnung enthalten ist, dann gib rund 10 Prozent Trinkgeld. In ursprünglichen Restaurants ist es bei Barzahlung oft noch üblich, sich das Wechselgeld aushändigen zu lassen und das Trinkgeld beim Verlassen der Lokalität auf dem Tisch zurück zu lassen.

Souvenirs

Portugal produziert ausgezeichnete Weine, nicht nur den legendären Portwein. Wer Fan des nachhaltigen Naturrohstoffes Kork ist, kommt in Portugal voll auf seine Kosten. Es gibt sehr viele Produkte, die aus Kork hergestellt werden: Bekleidung, Taschen, Schirme, sogar Handwaschbecken…Auch handbemaltes Geschirr und Keramikfliesen sind bei Touristen gefragt.

Traditionelle Küche

Bacalhau – getrockneter und gesalzener Kabeljau, der normalerweise zuerst in Wasser oder Milch eingeweicht wird; dazu sind eine Vielzahl von Zutaten wie Kartoffeln, Karotten, Kohl oder Eiern möglich. Der Fisch kann gebacken, gekocht oder gebraten werden. In Portugal gibt es aber auch viele moderne Restaurants, die dieses Gericht nicht anbieten. Ansonsten stehen die Portugiesen auch auf süße Sachen, wie die legendären Törtchen Pastéis.

Anreise

Die Anreise aus Deutschland mit dem Zug ist zeitaufwändig und teuer. Auch mit dem Auto dauert die Anreise sehr lang und belastet die Urlaubskasse stark. Es sind ja nicht nur Kosten für die Abnutzung des Autos und den Kraftstoff, auch die Mautgebühren schlagen beispielsweise für die rund 2.800 Kilometer lange Strecke von Berlin nach Lissabon ins Kontor. Kommt also wirklich nur eine Flugreise infrage. Nach Portugal gibt es von Deutschland aus zahlreiche Direktverbindungen, beispielsweise mit TAP Air Portugal*, Lufthansa*, Eurowings*, easyJet oder Ryanair.

Was sonst noch zu beachten ist

In den Sommermonaten kommt es in Portugal – meist im Zentrum und im Norden – aufgrund der klimatischen Bedingungen immer wieder zu Busch- und Waldbränden. Auf Madeira kann es ganzjährig zu Stürmen, Starkregen und extremen Wetterwechseln kommen.

Die Promillegrenze für Verkehrsteilnehmer beträgt 0,5. Sie liegt bei 0,2 für Fahranfänger in den ersten zwei Jahren und Berufsfahrer.

Der deutsche Führerschein ist bei vorübergehenden Aufenthalten ausreichend.

Wichtige Links

visitPortugal

Reisehinweise des Auswärtigen Amts

Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen sich unabhängig vom Land und der Dauer des Auslandsaufenthalts in die Krisenvorsorgeliste “Elefand“ des Auswärtigen Amts einzutragen

Quellen: eigene Recherche / The World Facbook der CIA / Auswärtiges Amt

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