Westaustralien Kimberley Region: Außergewöhnliche Guides präsentieren außergewöhnliche Touren

Westaustraliens Kimberley Region steht für weite Landschaften und unberührte Wildniss. Nun haben Touristen die Möglichkeit, mit außergewöhnlichen Guides diese außergewöhnliche Region zu erkunden. Die „Characters of the Kimbeley“ machen den Aufenthalt in der Region zu einem unvergesslichen Erlebnis.  (Hier geht es zu den Characters of Kimberley 2014)

Der Shell Beach ist ein etwa 40 km langer Küstenstreifen an der westaustralischen Shark Bay, der aus einer bis zu 10 Meter dicken Schicht von Herzmuscheln besteht. Ohne Schuhe ist der Strand nicht begehbar. Foto: Ingo Paszkowsky
Der Shell Beach ist ein etwa 40 km langer Küstenstreifen an der westaustralischen Shark Bay, der aus einer bis zu 10 Meter dicken Schicht von Herzmuscheln besteht. Ohne Schuhe ist der Strand für Sensible nicht begehbar. Foto: Ingo Paszkowsky

Was ist so besonders an den Botschaftern der Kimberley Region? Glen Chidlow, Direktor der westaustralischen Tourismusregion „Australia’s North West“: „Diese Leute bringen Leben in die Landschaft, ganz gleich, ob sie in der Kimberley Region geboren und aufgewachsen sind oder hier Fuß gefasst und beschlossen haben, nie wieder zu gehen. Sie haben große Freude daran, wissbegierige und abenteuerlustige Touristen an ihrem außergewöhnlichen Wissen über lokale Besonderheiten teilhaben zu lassen.“ Nach dem großen Erfolg der Kampagne im Jahr 2012, gibt es 2013 vier neue, westaustralische Originale, die Besuchern die Kimberley Region auf ihre ganz spezielle Weise schmackhaft machen.

Der Lake Argyle befindet sich etwa 70 Kilometer südlich von Kununarra in Westaustralien. Er entstand durch den Bau eines Staudamms am Fluss Ord River. Der See ist etwa 720 Quadratkilometer groß. Foto: Ingo Paszkowsky
Der Lake Argyle befindet sich etwa 70 Kilometer südlich von Kununarra in Westaustralien. Er entstand durch den Bau eines Staudamms am Fluss Ord River. Der See ist etwa 720 Quadratkilometer groß. Foto: Ingo Paszkowsky

Die „Characters of the Kimberley“ 2013

Brian Lee – Aborigine-Tourguide und legendärer Speerfischer aus Kooljaman

Als Brian zum ersten Mal ans Cape Leveque kam, den Geburtsort seiner Großeltern und Eltern, empfand er tiefe Bewunderung für sein Land, eine der letzten wirklich wilden Gegenden der Erde. Wenn er auf den Sanddünen steht, kann er die mehrere tausend Jahre alte Geschichte seiner Vorfahren spüren. Stolz weiht er Besucher in Geschichten und Erfahrungen ein, die sein Volk einst mit ihm teilte. Brian schätzt jeden Moment, den er auf seinem Land verbringt, vor allem wenn er raus ans Riff fährt oder im kristallklaren Wasser des Hunter’s Creek, der nach seinem Großvater benannt wurde, fischt. Mit seinem Speer oder einem Haken, der Mangrovenkrabben aus ihren Löchern holt, zeigt er, wie man den perfekten Fang macht.

 Charlie Sharpe – Pionier am Lake Argyle

Abenteurer Charlie verbrachte seine Kindheit an und auf den großen Wasserflächen des Lake Argyle, dem größten australischen Stausee. Heute hält Charlie sich besonders gerne bei Vollmond draußen auf dem See auf, um die Ruhe der Natur auf sich wirken zu lassen. Wenn er sich nicht gerade um den Ausbau des Lake Argyle Resort kümmert, kann man ihn mit seiner Familie und Hotelgästen draußen auf den Inseln, am Strand und in den Southern Wetlands finden. Hier kann man mit ihm angeln, schwimmen, tauchen, Wasserski fahren oder inmitten von Kranichen, Enten, Pelikanen, Jabirus, Krokodilen, Wildpferden und Wallabies die Landschaft genießen.

Ebony Muirson – Abenteurerin und Naturliebhaberin an der Kimberley Küste

Vor 21 Jahren, als Ebony acht Jahre alt war, erlag sie bei ihrer ersten Fahrt über Kununurra’s Rinderzuchtstation sofort dem Charme der wilden Kimberley-Landschaft. So vielfältig wie die Natur sind hier auch die Abenteuer: in kleinen Flüssen im Schatten Orchideen bewachsener Bäume angeln, auf einem Boot vor der beeindruckenden Küste schippern, neben rauschenden Wasserfällen campen oder vom Gipfel des Steep Head Island den Blick über den Admiralty Gulf genießen. Sehr gerne lässt Ebony die Gäste des Coastal Camp an ihren Lieblingsbeschäftigungen – Barramundi fischen, mit den Dingos Foxy und Harrison spielen oder einen Busch-Spaziergang zu alten Gyorn Gyorn Malereien unternehmen – teilhaben. Abends am Lagerfeuer kann man ihrer Ukulele lauschen.

Daryl Roberson – Sein Büro: Broome’s Cable Beach

Daryl verbringt den Tag unter einem Sonnenschirm am Strand. Viele sagen, er hat den besten Job der ganzen Kimberley-Region und da widerspricht der gebürtige Brisbaner mit Sicherheit nicht. Als Daryl 1991 zum ersten Mal in den Sanddünen von Broome unterwegs war und Cable Beach sah – dort, wo die Wüste auf den Ozean trifft – war es um ihn geschehen. Noch immer fühlt er sich wie im Paradies, wenn er morgens auf dem Weg zu seinem Arbeitsplatz über die Düne kommt. Und noch immer hält er kurz inne, um den Kontrast der roten Erde, des reinen weißen Sandes und des lebendigen türkisen Wassers begierig in sich aufzunehmen. Ein Tag mit Daryl am Strand heißt Delphine beobachten, Rochen im flachen Wasser schwimmen sehen oder nach Seeadlern und Milane Ausschau halten.

Titelfoto / Maschine über dem Cable Beach im Landeanflug auf Broome. / Foto: Ingo Paszkowsky

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