Sydney: Tipps für die kosmopolitische Stadt mit ganz eigener Persönlichkeit – Fast Facts

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Was den Lebensstil betrifft, sind die Bewohner Sydneys bekannt für ihre freundliche Art und ihren Hang zu einem ungezwungenen Barbecue oder Bier. Sie mögen zwar für ihre gesunden Outdooraktivitäten wie Surfen berühmt sein, die „Sydneysider“ haben jedoch einen anspruchsvollen Geschmack entwickelt, und so explodiert die Innenstadt beinahe vor kulinarischen Neueröffnungen und trendigen Cocktailbars.

Es gibt viel zu sehen und zu erleben in der sich immer weiter entwickelnden Umgebung, von den goldenen Sandstränden der östlichen Vororte bis zur schicken urbanen Atmosphäre des inneren Westens.

Attraktionen

The Rocks

In The Rocks am nördlichen Ende der George Street kann man die koloniale Geschichte Australiens nachempfinden. Die kopfsteingepflasterten Nebenstraßen, die denkmalgeschützten Gebäude und charmanten Pubs sind voller Leben. Im Lord Nelson (http://www.lordnelsonbrewery.com/), Sydneys ältestem Pub mit eigener Boutique-Brauerei, trinkt man ein Bier und kann sich anschließend aufmachen zur Rocks Walking Tour (http://www.rockswalkingtours.com.au/).

Bridge Climb Sydney

Das geliebte Wahrzeichen der Stadt, zärtlich „Kleiderbügel“ genannt, bei Sonnenuntergang zu erklimmen ist wahrhaft beeindruckend. Die Bridge Climb (http://www.bridgeclimb.com/) ist mittlerweile eine der beliebtesten Touren der Stadt und sollte rechtzeitig gebucht werden. Die Preise pro Person beginnen bei 253 AU$ für einen Erwachsenen bzw. 173 AU$ für ein Kind.

Darling Harbour

Kinder und junge Familien lieben Darling Harbour. Man sollte das National Maritime Museum (http://www.anmm.gov.au/) und die Chinese Gardens besuchen oder sich am Kai der Cockle Bay oder King Street entspannen. Ganz in der Nähe befinden sich das Powerhouse Museum (https://maas.museum/), Wildlife Sydney (https://www.wildlifesydney.com.au/), Sea Life Sydney (https://www.sydneyaquarium.com.au/) und das quirlige Chinatown.

Taronga Zoo

Im Zoo von Sydney, der sich zum Hafen hin öffnet, schließt man Bekanntschaft mit den berühmten australischen Pelztierchen, den Koalas. Nicht nur Kinder lieben den Taronga Zoo (https://taronga.org.au/) – selbst die Anreise mit einer kurzen Fährfahrt vom Circular Quay bietet einen überwältigenden Blick auf die Wahrzeichen der Stadt. Dort gibt es Koalas und Kängurus, ein Schimpansengehege, regelmäßige Wildvogel-Shows und ein Nachttierhaus.

Museum of Contemporary Art Australia (MCA)

Das MCA (https://www.mca.com.au/) liegt am Rande des Hafens von Sydney am Circular Quay und zeigt australische und internationale Künstler in Einzel- und Gruppenausstellungen. Bei dem ständig wechselnden Ausstellungs- und Eventprogramm ist immer etwas Neues und Inspirierendes dabei.

Vivid Sydney 2015: Die Oper leuchtet. Foto: Destination NSW

Opernhaus Sydney

Das Sydney Opera House (https://www.sydneyoperahouse.com/) liegt an der östlichen Landzunge des Circular Quay und ist eines der schönsten Gebäude der Welt. Es bietet eine Vielfalt an kulturellen Aufführungen, Rundgängen und Restaurants.

Royal Botanic Gardens

Die Royal Botanic Gardens (https://www.rbgsyd.nsw.gov.au/) rund um Farm Cove am Rand des schönen Sydney Harbour sind eine 30 Hektar große Oase mitten in der Stadt. Die im Jahr 1816 angelegten Gärten sind die älteste wissenschaftliche Institution im Land. Sie sind geschichtsträchtig und die lebendige Verbindung zum Beginn der europäischen Besiedlung Ostaustraliens. Eine außergewöhnliche Sammlung australischer und ausländischer Pflanzen ist dort zu sehen.

Die Art Gallery of New South Wales im fernen Sydney kommt via Google ins Wohnzimmer. Foto: Google

Art Gallery of New South Wales

Die Art Gallery of New South Wales (https://www.artgallery.nsw.gov.au/) zeigt bedeutende Sammlungen australischer Arbeiten und alter europäischer Meister aus Kolonialzeiten und dem 19. Jahrhundert sowie zeitgenössische Kunst. Es gibt spezielle Galerien für asiatische, Aborigine- und Torres-Strait-Islander-Kunst. Jedes Jahr werden fast 40 Ausstellungen präsentiert, darunter wichtige wie Archibald Prize und ARTEXPRESS.

Essen & Wein

Die Stadt ist Tag und Nacht lebendig und die durchgehend geöffneten Pubs, die schicken Tanzclubs und Gay-Kneipen an der hippen Oxford Street pulsieren bis zum Morgengrauen. Abendessen spät in der Nacht oder ein allerletzter Kaffee sind kein Problem in Sydney. Die Stadt ist eine der vielseitigsten Restaurantmetropolen der Welt. Durch ihre frischen Produkte, ihre kreativen Küchenchefs und das multikulturelle Flair ist die Stadt zu einem kulinarischen Paradies geworden.

City

Wer die George, Pitt, Elizabeth und Castlereagh Street und den Martin Place entlangspaziert, entdeckt seine zukünftigen Lieblingscafés, -Restaurants oder nette Bars. Im Lauf der Jahre sind in Sydneys Gassen und Straßen viele kleine Bars entstanden. Man entdeckt versteckte, lebhafte Cocktailbars wie das von den 1920er Jahren inspirierte Baxter Inn (http://thebaxterinn.com/) oder Grasshopper (http://thegrasshopper.com.au/) – beide in ehemals unbelebten Straßen.

Kings Cross, Darlinghurst und Surry Hills

Diese Gegend ist voller großartiger Restaurants, von modernen australischen bis zu französischen und italienischen, und bietet sich für ein Abendessen an. In der Crown und Riley Street in Surry Hills gibt es eine ausgeprägte Restaurant-, Café- und Pubszene, wie auch in der Victoria Street in Darlinghurst. Man sollte im Tropicana (http://www.tropicanacaffe.com/) vorbeischauen, einer echten Institution in Sydney und der Geburtsort von Tropfest, Sydneys geliebtem Kurzfilmfestival (http://tropfest.com/). In dieser Gegend gibt es jede Menge Nachtleben, von kleinen Bars wie dem Shady Pines Saloon (http://shadypinessaloon.com/index.htm) und Sticky (http://tablefor20.blogspot.de/) bis zu Cocktailbars wie dem Eau de Vie (http://eaudevie.com.au/) und Pubs wie dem Beresford (http://merivale.com.au/theberesfordhotel/) und Carrington.

Potts Point und Woolloomooloo

In Potts Point findet man eine geglückte Mischung aus stilvollen Bars und Cafés. In dem modernen asiatischen Restaurant Ms G’s (http://merivale.com.au/msgs/) geht es nicht nur um’s Essen – die Bar im ersten Stock serviert ausgefallene Cocktails in Bubble-Tea-Plastikbechern, Wein, Bier und exzellenten Sake. Gleich um die Ecke in Woolloomooloo kann man im berühmten Harry’s Cafe de Wheels (http://www.harryscafedewheels.com.au/), einem Straßenimbiss, der seit Jahren Pie and Mash verkauft, einen Mitternachtsimbiss genießen. Ausgezeichnete Gerichte bieten auch die vielen Restaurants an der Woolloomooloo Finger Wharf an.

The Rocks, Circular Quay, Walsh Bay

Im Ambiente der guten alten Zeit gibt es in den kopfsteingepflasterten Straßen und historischen Gebäuden von The Rocks eine große Auswahl an tollen Pubs, Cafés und Gourmetrestaurants. Hier geht es um Sehen und Gesehen werden. Hierzu gehören auch die nahegelegenen Opera Quays, die entlang des East Circular Quay verlaufen, mit vielen Top-Restaurants und am Hafen gelegenen Kneipen. Auch der Theater- und Tanzdistrikt Walsh Bay nutzt seine Lage am Wasser und verfügt über gepflegte, schicke Restaurants.

Chinatown

Direkt oberhalb des Darling Harbour ist Chinatown, das Zentrum der chinesischen Community mit Restaurants und günstigen Imbissen, Shopping-Arkaden sowie Obst- und Gemüseläden. Man betritt die Fußgängerzone der Dixon Street durch die traditionellen roten Tore und ist schon umgeben von der Atmosphäre und den Düften der asiatischen Küche.

Shopping

Wenn man auf der Suche nach handgearbeitetem Kunsthandwerk, Souvenirs oder klassischem Schmuck ist, bieten die belebten Arkaden, Boutiquen, Galerien und großen Kaufhäuser qualitativ hochwertige australische Wollprodukte, Edelsteinschmuck, Keramik, Bilder, Aborigine-Kunsthandwerk und wunderschöne australische Opale und Südseeperlen. Mode-Designer aus Sydney werden immer beliebter, aber es bieten auch viele internationale Marken ihre Mode an.

Queen Victoria Building

Das wunderschön restaurierte Queen Victoria Building oder QVB (http://www.qvb.com.au/), wie es vor Ort genannt wird, befindet sich auf der George Street zwischen der Market- und Park Street. Auf vier Einkaufsetagen bieten Einzelhändler etwa Mode, Schmuck und Haushaltswaren sowie frische Blumen und Konditoreien.

Pitt Street Mall

Dies ist einer der wichtigsten Shoppingbezirke der Stadt. Von hier gelangt man ganz einfach in die großen Kaufhäuser Myer (http://www.qvb.com.au/) und David Jones (http://shop.davidjones.com.au/djs/en/davidjones) wie auch in die ausgedehnte Westfield Shoppingmall. Architektonisch dem QVB ähnlich, ist das Strand Arcade (http://www.strandarcade.com.au/) aus dem 19. Jahrhundert neben der Pitt Street Mall, ein Paradies für alle, die begehrte australische Modelabels und Importe wie auch Schmuck suchen.

Vivid Sydney 2016. Credit: Destination NSW / KM

Castlereagh Street

Sydneys Variante der New Bond Street oder der Fifth Avenue ist die Castlereagh Street ab der Market Street. Hier befinden sich die großen internationalen Designermodelabels wie Chanel, Yves St Laurent, Hermes, Giorgio Armani, Fendi, Louis Vuitton, Gucci und Prada.

Paddington and Woollahra

Die Oxford Street in Paddington ist Sydneys Edelmeile voller Designerboutiquen. Wenn man bei der Glenmore Road von der Oxford Street abbiegt, kommt man in einen Bezirk, den Fashionistas „The intersection“ nennen, und findet dort exklusive australische Labels wie Scanlan and Theodore (https://us.scanlantheodore.com/), Shakuhachi (https://shakuhachi.net/), Ksubi (https://global.ksubi.com/) und Ginger and Smart (http://www.gingerandsmart.com/). Am Wochenende sollte man durch die vielen Stände des Paddington Markets (http://www.paddingtonmarkets.com.au/) bummeln. Oberhalb der Oxford Street liegt die Queen Street in Woollahra, die für ihre exquisiten Boutiquen und Galerien bekannt ist.

Newtown

Der Stil auf der King Street in Newtown wird als unkonventioneller, alternativer Hippie-Chic beschrieben. Die Studentenkultur hat diesen vielseitigen Stil beeinflusst, mit einer Mischung aus Retro, Recycling, New Age und unabhängigen Designern, Antiquitätenhändlern sowie lebhaften Souvenirgeschäften.

Außerhalb von Sydney

Blue Mountains

Die im Weltnaturerbe aufgeführten Blue Mountains (http://www.visitnsw.com/destinations/blue-mountains) sind eine zweistündige Auto- oder Bahnfahrt westlich von Sydney entfernt und das ideale Ziel für einen Kurzurlaub außerhalb der Stadt. Die Berge, die 2000 den Welterbe-Status erhielten, verdanken ihren Namen dem feinen Nebel, der durch das Wechselspiel zwischen hellem Sonnenschein und winzigen Öltropfen entsteht, die die Millionen von Eukalyptusbäumen in die Luft abgeben. Dies gibt der Landschaft eine wunderschöne rauchig-blaue Tönung.

Die berühmtesten Orte in den Bergen sind ein Trio von Sandsteinhügeln, das „The Three Sisters“ genannt wird und vom Echo Point in Katoomba zu sehen ist, sowie die Jenolan Caves, ein riesiges Netz aus Höhlen, Tunnels und Untergrundseen mit spektakulären Kalksteinformationen.

Port Stephens

Nelson Bay ist der Hauptort dessen, was gemeinhin Port Stephens genannt wird. Die riesige geschützte Bucht ist anderthalb Autostunden von Sydney entfernt und erstreckt sich über 20 Kilometer weit ins Inland. Man kann eine Bootstour machen, um Delfine zu sehen, an einem der vielen Strände baden oder einfach in einem Strandcafé relaxen.

Das Hunter Valley

Das Hunter Valley liegt ungefähr zwei Autostunden nördlich von Sydney und ist die älteste australische Weinregion mit über 80 Weingütern bzw mehr als 100 Weinkellern. In der Gegend bietet es sich an, ein Picknick oder Barbecue zu machen oder in einem der vielen Restaurants zu Abend zu essen. Die sanften Hügel und Weinberge können mit dem Rad, in einer Pferdekutsche oder vom Heißluftballon aus besichtigt werden.

Quelle: Tourism Australia

Titelfoto / Bridge Climb Sydney. Foto: Tourism Australia

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