Australien: Tipps für den Uluru, als das Wahrzeichen Australiens und wichtiges Besuchsziel


6 Minuten Lesezeit
Australien besuchen und dabei den Uluru – auch unter seinem ehemaligen Kolionalnamen Ayers Rock bekannt – außen vor lassen? Das geht gar nicht. Aber weil die Reisezeit ja meistens zu kurz ist, um wenigstes die wichtigsten Ziele in Down under zu besuchen, tun es zwei Tage auch für die diesen imposanten Inselberg. Der dazu noch im Laufe des Tages nahezu wie ein Chamäleon seine Farben ändert. Das Wunder des Weltkulturerbes Uluru und die umliegende Wüstengegend lassen sich auf vielfältige Art und Weise erkunden.

Nicht ohne Grund hat sich die australische Vogue für ihre September Ausgabe 2015 dafür entschieden, Nicole Kidman am Uluru (http://www.australia.com/en/places/red-centre/nt-uluru.html) abzulichten. Im Herzen des Red Centre (http://www.australia.com/en/places/red-centre.html) liegen traditionsreiche Wahrzeichen sowie das bekannteste Natursymbol Australiens. Verbringen Sie ein paar Tage in dieser Gegend und lassen Sie ihren besonderen Charme auf sich wirken.

Der Uluru oder Ayers Rock. Foto: Ingo Paszkowsky

Uluru in 48 Stunden – Tag 1, morgens

Frühstück unter der aufgehenden Sonne

Beginnen Sie Ihren ersten Tag im Red Centre damit, der Natur beim Erwachen zuzusehen. Schließen Sie sich einer geführten Desert Awakenings Tour (https://www.ayersrockresort.com.au/experiences/detail/desert-awakenings-tour) (ab 175 AUD) an und genießen Sie die wechselnden Farben des Uluru und der Kata Tjuta, auch die Olgas genannt, (http://www.australia.com/en/places/red-centre/kata-tjuta.html) bei einem herzhaften Frühstück in den Dünen. Nach dem Sonnenaufgangsspektakel machen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Guide auf den Weg zur Basis des Uluru. Unterwegs passieren Sie Sehenswürdigkeiten, wie das Mutitjulu Wasserloch (https://www.ayersrockresort.com.au/uluru-and-kata-tjuta/mutitjulu-foundation), historische Felsmalereien sowie das Kulturzentrum.

Die Kata Tjuta. Foto: Ingo Paszkowsky

Lernen Sie die Kultur der einheimischen Aborigines kennen

Lernen Sie mehr über die uralte Kultur und Geschichte des Landes von den einheimischen Anangu. Nehmen Sie an einem Maruku Arts Dot Painting Workshop (https://www.ayersrockresort.com.au/experiences/detail/maruku-dot-painting-workshop) (ab 69 AUD) teil und gestalten Sie sich Ihr persönliches Andenken selbst oder schließen Sie sich einer der täglich angebotenen Aborigines-Aktivitäten im Ayers Rock Resort an.

Uluru in 48 Stunden – Tag 1, nachmittags

Rundflug über Uluru

Nach den Erkundungen am Boden folgt ein Blick aus der Luft, um die schier endlose Weite des Uluru und Kata Tjuta begreifen zu können. Buchen Sie einen Rundflug (https://www.ayersrockresort.com.au/experiences/detail/ayers-rock-scenic-flights) – wahlweise mit einem Helikopter oder einem Leichtflugzeug  (ab 120 AUS) – und genießen Sie dabei die Sicht auf benachbarte Attraktionen wie den Lake Amadeus, den Kings Canyon (http://www.australia.com/en/places/red-centre/kings-canyon.html) und Glosses‘ Buff. Fensterplätze sind garantiert – halten Sie also Ihre Kamera bereit!


Tipp: Der Helikopter-Flug ist zwar teuer, aber unvergleichlich besser – man sieht viel mehr, auch weil der Hubschrauber tiefer fliegt und ein Heli-Flug macht eben auch mehr Spaß.

Tali Wiru

Verbringen Sie Ihre erste Nacht stillvoll im Red Centre, angefangen mit einem einmaligen Tali Wiru Abendessen (https://www.ayersrockresort.com.au/experiences/detail/tali-wiru) (ab 345 AUS). Ein unvergesslicher Abend unter dem Sternenhimmel und mit großartigem Blick auf Uluru wird von diesem Open-Air-Restaurant zwischen April und Oktober angeboten. Zuerst können Sie den Sonnenuntergang bei Sekt und Canapés genießen, bevor Ihnen ein vier-Sterne-Menü mit Gerichten wie Känguru-Carpaccio mit Akaziensamen und die besten Weinen Australiens (http://www.australia.com/en/articles/australian-wineries.html) serviert werden.

Die Aborigines mögen es nicht, wenn der Ayers Rock von Touristen bestiegen wird, weil er ihnen heilig ist. Dennoch klettern täglich Besucher auf diesen zweitgrößten Monolithen der Welt. Der Uluru Kata Tjuta Nationalpark ist auch ohne Besteigung des heiligen Berges ein Erlebnis. Foto: Ingo Paszkowsky

Uluru in 48 Stunden – Tag 2, morgens

Kamelritt im Sonnenaufgang

Ein weiteres unvergessliches Erlebnis ist der einstündige Kamelritt im am frühen Morgen mit Uluru Camel Tours (http://www.ulurucameltours.com.au/) (ab 80 AUS). Werden Sie Zeuge des farbenprächtigen Sonnenaufgangs und genießen Sie anschließend frisch gebackenes Damper zu einer Tasse Kaffee oder Tee beim wohlverdienten Frühstück.

Schöne Aussichten. Zwischen der Kata Tjuta oder den Olgas kann man gut wandern, sofern es nicht zu heiß ist. Foto: Ingo Paszkowsky

Spaziergang durch Kata Tjuta

Auch wenn Ihr berühmter Nachbar Uluru die meiste Aufmerksamkeit bekommt, ist die etwa 50 Kilometer westlich gelegene Kata Tjuta mindestens genauso faszinierend. Machen Sie einen Spaziergang, erkunden Sie die 36 Berge dieser heiligen Stätte und schlendern Sie über den Walpa Gorge Walk. Wenn Sie Lust auf mehr Bewegung haben, können Sie auch eine vierstündige Wanderung über den Valley of the Winds Walk direkt in das Herz dieser atemberaubenden Landschaft unternehmen. Auch wenn manche Etappen anstrengend sind, die umwerfende Aussicht ist dies allemal wert!

Flug übers rote Zentrum. Foto: Ingo Paszkowsky

Mittagessen in der Bunya Bar

Gönnen Sie sich und ihren Füßen bei einem leichten Mittagessen im Freien in der Bunya Bar des Desert Garden Hotels (https://www.ayersrockresort.com.au/accommodation/desert-gardens-hotel) eine Pause. Danach haben sie die Möglichkeit im Mingkiri Kunst Laden zu stöbern oder durch das nahegelegene Wintjiri Arts and Museum zu schlendern, wo Sie den einheimischen Künstlern bei ihrer Arbeit zusehen und Sie mit dem Kauf von liebevoll mit der Hand gefertigten Souvenirs unterstützen können.

An vielen Stellen ist der Uluru ausgewaschen. Foto: Ingo Paszkowsky

Uluru in 48 Stunden – Tag 2, nachmittags

Besuch des Red Ochre Spa

Verbringen Sie nach diesem aktiven Morgen einen entspannten Nachmittag im Red Ochre Spa des Sails in the Desert Hotels (https://www.ayersrockresort.com.au/accommodation/sails-in-the-desert). Schwimmen Sie im Pool unter Gummibäumen und lassen Sie sich bei Wellnessanwendungen verwöhnen. Diese luxuriöse Oase mitten im Outback schenkt Ihnen neue Energie, sodass Sie sich vor Ihrem Abendessen bereit für einen Drink in der Walpa Lobby Bar fühlen werden.

Der Uluru von Nahem. Foto: Ingo Paszkowsky

Abendessen im Arnguli Grill

Entdecken Sie die kulinarische Vielfalt Australiens bei einem Dinner im Arnguli Grill des Desert Gardens Hotels. Genießen Sie typisch australische Gerichte, die mit einzigartigen, lokal produzierten Gewürzen, Körnern und Samen verfeinert werden. Das umfangreiche Menü umfasst eine charakteristische Vorspeisenplatte, ein saftiges Wagyu-Steak und eine erlesene Auswahl australischer Weine.

Bevor Sie sich für die Nacht ins fünf-Sterne Sails in the Desert Hotel zurückziehen, sollten Sie unbedingt eine Sterne-Tour (https://www.ayersrockresort.com.au/experiences/detail/outback-sky-journeys) (ab 48 AUS) machen. Hier wird Ihnen schnell bewusst, warum Zentralaustralien einer der bedeutendsten Orte zum Sterne-Deuten ist.

Tipp: Besonders die Hotelpreise sind in Australien sehr saftig und mithin auch die Restaurantpreise. Mit einem Camper sind Sie nicht nur mobil, sondern preiswerter unterwegs und ihr Essen können Sie kostengünstig selbst zubereiten.


Mit Material von Tourism Australia

Titelfoto / Die Kata Tjuta oder auch The Olgas genannt. Im Hintergrund der Ulura. Im Uluru-Kata-Tjuta-Nationalpark, früher Ayers-Rock-Nationalpark. Aufnahme aus dem Helikopter. / Foto: Ingo Paszkowsky


Weitere Beiträge über die Ureinwohner Australiens


Warten auf den Sonnenuntergang, um das Farbenspiel des Ayers Rock, in der Sprache der Aborigine Uluru genannt, und der Olgas, Kata Tjuta zu sehen. Foto: Ingo Paszkowsky

 

Auch interessant