Australien: Tipps für den Uluru, als das Wahrzeichen Australiens und wichtiges Besuchsziel

Last updated on 3. Mai 2021


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8 Minuten Lesezeit

Australien besuchen und dabei den Uluru – auch unter seinem ehemaligen Kolionalnamen Ayers Rock bekannt – außen vor lassen? Das geht gar nicht. Aber weil die Reisezeit ja meistens zu kurz ist, um wenigstes die wichtigsten Ziele in Down under zu besuchen, tun es zwei Tage auch für die diesen imposanten Inselberg. Der dazu noch im Laufe des Tages nahezu wie ein Chamäleon seine Farben ändert. Das Wunder des Weltkulturerbes Uluru (http://whc.unesco.org/en/documents/119879) und die umliegende Wüstengegend lassen sich auf vielfältige Art und Weise erkunden.

Nicht ohne Grund hat sich die australische Vogue für ihre September Ausgabe 2015 dafür entschieden, Nicole Kidman am Uluru (http://www.australia.com/en/places/red-centre/nt-uluru.html) abzulichten. Im Herzen des Red Centre (http://www.australia.com/en/places/red-centre.html) liegen traditionsreiche Wahrzeichen sowie das bekannteste Natursymbol Australiens. Verbringt ein paar Tage in dieser Gegend und lasst den besonderen Charme auf euch wirken.

Der Uluru oder Ayers Rock. Foto: Ingo Paszkowsky

Uluru in 48 Stunden – Tag 1, morgens

Frühstück unter der aufgehenden Sonne

Beginnt den ersten Tag im Red Centre damit, der Natur beim Erwachen zuzusehen. Macht eine geführte Desert Awakenings Tour (https://www.ayersrockresort.com.au/experiences/detail/desert-awakenings-tour) (ab 175 AUD) mit und genießt die wechselnden Farben des Uluru und der Kata Tjuta, auch die Olgas genannt, (http://www.australia.com/en/places/red-centre/kata-tjuta.html) bei einem herzhaften Frühstück in den Dünen. Nach dem Sonnenaufgangsspektakel macht ihr euch gemeinsam mit eurem Guide auf den Weg zur Basis des Uluru. Unterwegs passiert ihr Sehenswürdigkeiten, wie das Mutitjulu Wasserloch (https://www.ayersrockresort.com.au/uluru-and-kata-tjuta/mutitjulu-foundation), historische Felsmalereien sowie das Kulturzentrum.

Die Kata Tjuta. Foto: Ingo Paszkowsky

Lernt die Kultur der einheimischen Aborigines kennen

Lernt mehr über die uralte Kultur und Geschichte des Landes von den einheimischen Anangu. Nehmt an einem Maruku Arts Dot Painting Workshop (https://www.ayersrockresort.com.au/experiences/detail/maruku-dot-painting-workshop) (ab 69 AUD) teil und gestaltet euer persönliches Andenken selbst oder schließt euch einer der täglich angebotenen Aborigines-Aktivitäten im Ayers Rock Resort an.

Der angeblich größte Monolith der Welt: Uluru oder Ayers Rock. Das Astronautenfoto ISS049-E-10638 wurde am 23. September 2016 mit einer Nikon D4-Digitalkamera unter Verwendung eines 1600-Millimeter-Objektivs aufgenommen und wird von der ISS Crew Earth Observations Facility und der Einheit für Geowissenschaften und Fernerkundung, Johnson Space Center, zur Verfügung gestellt / Foto: NASA
Der angeblich größte Monolith der Welt: Uluru oder Ayers Rock. Das Astronautenfoto ISS049-E-10638 wurde am 23. September 2016 mit einer Nikon D4-Digitalkamera unter Verwendung eines 1600-Millimeter-Objektivs aufgenommen und wird von der ISS Crew Earth Observations Facility und der Einheit für Geowissenschaften und Fernerkundung, Johnson Space Center, zur Verfügung gestellt / Foto: NASA

Uluru in 48 Stunden – Tag 1, nachmittags

Rundflug über Uluru

Nach den Erkundungen am Boden folgt ein Blick aus der Luft, um die schier endlose Weite des Uluru und Kata Tjuta begreifen zu können. Bucht einen Rundflug (https://www.ayersrockresort.com.au/experiences/detail/ayers-rock-scenic-flights) – wahlweise mit einem Helikopter oder einem Leichtflugzeug  (ab 120 AUS) – und genießt dabei die Sicht auf benachbarte Attraktionen wie den Lake Amadeus, den Kings Canyon (http://www.australia.com/en/places/red-centre/kings-canyon.html) und Glosses‘ Buff. Fensterplätze sind garantiert – haltet also eure Kamera bereit!

Tipp: Der Helikopter-Flug ist zwar teurer, aber unvergleichlich besser – man sieht viel mehr, auch weil der Hubschrauber tiefer fliegt und ein Heli-Flug macht eben auch mehr Spaß.

Tali Wiru

Verbringt eure erste Nacht stillvoll im Red Centre, angefangen mit einem einmaligen Tali Wiru Abendessen (https://www.ayersrockresort.com.au/experiences/detail/tali-wiru) (ab 345 AUS). Ein unvergesslicher Abend unter dem Sternenhimmel und mit großartigem Blick auf Uluru wird von diesem Open-Air-Restaurant zwischen April und Oktober angeboten. Zuerst könnt ihr den Sonnenuntergang bei Sekt und Canapés genießen, bevor ein vier-Sterne-Menü mit Gerichten wie Känguru-Carpaccio mit Akaziensamen und die besten Weinen Australiens (http://www.australia.com/en/articles/australian-wineries.html) serviert werden.

Die Aborigines mögen es nicht, wenn der Ayers Rock von Touristen bestiegen wird, weil er ihnen heilig ist. Dennoch kletterten bisher täglich Besucher auf diesen zweitgrößten Monolithen der Welt. Das ist nun verboten. Der Uluru Kata Tjuta Nationalpark ist auch ohne Besteigung des heiligen Berges ein Erlebnis. Foto: Ingo Paszkowsky

Uluru in 48 Stunden – Tag 2, morgens

Kamelritt im Sonnenaufgang

Ein weiteres unvergessliches Erlebnis soll der einstündige Kamelritt im am frühen Morgen mit Uluru Camel Tours (http://www.ulurucameltours.com.au/) (ab 80 AUS) sein. Werdet Zeuge des farbenprächtigen Sonnenaufgangs und genießt anschließend frisch gebackenes Damper zu einer Tasse Kaffee oder Tee beim wohlverdienten Frühstück.

Schöne Aussichten. Zwischen der Kata Tjuta oder den Olgas kann man gut wandern, sofern es nicht zu heiß ist. Foto: Ingo Paszkowsky

Spaziergang durch Kata Tjuta

Auch wenn ihr berühmter Nachbar Uluru die meiste Aufmerksamkeit bekommt, ist die etwa 50 Kilometer westlich gelegene Kata Tjuta mindestens genauso faszinierend. Macht einen Spaziergang, erkundet die 36 Berge dieser heiligen Stätte und schlendert über den Walpa Gorge Walk. Wenn ihr Lust auf mehr Bewegung habt, könnt ihr auch eine vierstündige Wanderung über den Valley of the Winds Walk direkt in das Herz dieser atemberaubenden Landschaft unternehmen. Auch wenn manche Etappen anstrengend sind, die umwerfende Aussicht ist dies allemal wert!

Flug übers rote Zentrum. Foto: Ingo Paszkowsky

Mittagessen in der Bunya Bar

Gönnt euch und euren Füßen bei einem leichten Mittagessen im Freien in der Bunya Bar des Desert Garden Hotels (https://www.ayersrockresort.com.au/accommodation/desert-gardens-hotel) eine Pause. Danach habt ihr die Möglichkeit im Mingkiri Kunst Laden zu stöbern oder durch das nahegelegene Wintjiri Arts and Museum zu schlendern, wo ihr den einheimischen Künstlern bei ihrer Arbeit zusehen und sie mit dem Kauf von liebevoll mit der Hand gefertigten Souvenirs unterstützen könnt.

An vielen Stellen ist der Uluru ausgewaschen. Foto: Ingo Paszkowsky

Uluru in 48 Stunden – Tag 2, nachmittags

Besuch des Red Ochre Spa

Verbringt nach diesem aktiven Morgen einen entspannten Nachmittag im Red Ochre Spa des Sails in the Desert Hotels (https://www.ayersrockresort.com.au/accommodation/sails-in-the-desert). Schwimmt im Pool unter Gummibäumen und lasst euch bei Wellnessanwendungen verwöhnen. Diese luxuriöse Oase mitten im Outback schenkt euch neue Energie, so dass ihr euch vor dem Abendessen bereit für einen Drink in der Walpa Lobby Bar fühlt.

Der Uluru von Nahem. Sein Besteigen ist nun nicht mehr möglich. Foto: Ingo Paszkowsky

Abendessen im Arnguli Grill

Entdeckt die kulinarische Vielfalt Australiens bei einem Dinner im Arnguli Grill des Desert Gardens Hotels. Genießt die typisch australischen Gerichte, die mit einzigartigen, lokal produzierten Gewürzen, Körnern und Samen verfeinert werden. Das umfangreiche Menü umfasst eine charakteristische Vorspeisenplatte, ein saftiges Wagyu-Steak und eine erlesene Auswahl australischer Weine.

Bevor ihr euch für die Nacht ins fünf-Sterne Sails in the Desert Hotel zurückziehen, solltet ihr unbedingt eine Sterne-Tour (https://www.ayersrockresort.com.au/experiences/detail/outback-sky-journeys) (ab 48 AUS) machen. Hier wird euch schnell bewusst, warum Zentralaustralien einer der bedeutendsten Orte zum Sterne-Deuten ist.

Tipp: Besonders die Hotelpreise sind in Australien sehr saftig und mithin auch die Restaurantpreise. Mit einem Camper seid nicht nur mobil, sondern preiswerter unterwegs und euer Essen könnt ihr euch kostengünstig selbst zubereiten. Vor allen Dingen könnt ihr eure Zeit besser selbst einteilen.

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Mehr über den Uluru und die Region (in englischer Sprache)

Mit Material von Tourism Australia

Titelfoto / Die Kata Tjuta oder auch The Olgas genannt. Im Hintergrund der Ulura. Im Uluru-Kata-Tjuta-Nationalpark, früher Ayers-Rock-Nationalpark. Aufnahme aus dem Helikopter. / Foto: Ingo Paszkowsky

Weitere Beiträge über die Ureinwohner Australiens

Die Insassen der Autos auf dem Parkplatz warten auf den Sonnenuntergang, um das Farbenspiel des Ayers Rock, in der Sprache der Aborigine Uluru genannt, und der Olgas, Kata Tjuta zu sehen. Foto: Ingo Paszkowsky

Auch interessant:

Das Astronautenfoto ISS023-E-29806 von den Kata Tjuta oder Olgas wurde am 30. April 2010 mit einer Nikon D3-Digitalkamera mit 800-mm-Objektiv aus der ISS aufgenommen / Foto: ISS023-E-29806 / NASA earth oservatory
Das Astronautenfoto ISS023-E-29806 von den Kata Tjuta oder Olgas wurde am 30. April 2010 mit einer Nikon D3-Digitalkamera mit 800-mm-Objektiv aus der ISS aufgenommen / Foto: ISS023-E-29806 / NASA earth oservatory

Wichtiger Hinweis

!!! Bitte beachte die Covid-19-Bestimmungen und -Einschränkungen deines Reiselandes bzw. deiner Reiseregion. Viele Einrichtungen könnten geschlossen sein. Und vor jeder Auslandsreise die Reisehinweise des Auswärtigen Amts checken !!!

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