Blick unter die überdachte Holztreppe der Escaliers du Marché auf historische Häuser und eine steile Gasse in Lausanne.

Tour de France Femmes in Lausanne: Stimmung und Stadt in Bildern

Die Tour de France Femmes bringt nicht nur Spitzensport auf die Straße, sondern verwandelt ihre Etappenorte für einige Stunden in große Freiluftarenen. Auch in Lausanne war die besondere Atmosphäre des Rennens deutlich zu spüren: Zuschauer säumten die Strecke, Fahrerinnen kämpften um Sekunden und Platzierungen, und die Stadt am Genfersee bot dafür eine eindrucksvolle Kulisse.

In unserem Beitrag über die Tour de France Femmes in Lausanne konnten wir längst nicht alle Eindrücke zeigen. Deshalb haben wir weitere Aufnahmen in dieser Fotostrecke zusammengestellt.

Boote und Segelmasten im Yachthafen von Ouchy mit Genfersee und Alpen im Hintergrund.
Boote liegen am frühen Morgen still im Hafen von Ouchy; hinter dem Genfersee zeichnen sich die Alpen unter einem wolkenreichen Himmel ab. / Bild: Beate Lemcke

Tour de France Femmes am Genfersee

Werbewagen von ibis fährt vor dicht gedrängten Zuschauern durch eine Straße in Lausanne.
Auch der Hotelpartner ibis ist Teil der Werbekarawane, die vor dem Rennen durch Lausanne zieht und für Volksfeststimmung sorgt. / Bild: Beate Lemcke

Zum ersten Mal startete die Tour de France Femmes am Genfersee in Lausanne. Stunden zuvor war es in Ouchy noch ruhig – einige Menschen nutzten den frühen Morgen für Gymnastik an der Uferpromenade. Dann füllten sich die Wege entlang des Startpunktes und der Rennstrecke und eine Volksfeststimmung kam auf. Die spektakuläre Rundstrecke führte die Radsportlerinnen nach 138 Kilometern zurück in die Stadt, wo am späten Nachmittag die Zieleinfahrt in der Rue du Grand-Chêne erreicht war.

Viele Zuschauer an der abgesperrten Rennstrecke in Lausanne mit Begleitfahrzeugen kurz vor dem Start.
Kurz vor dem Start drängen sich Fans entlang der Strecke; Begleitfahrzeuge und Motorräder kündigen das nahende Fahrerinnenfeld an. / Bild: Beate Lemcke
Mehrere Rennfahrerinnen der Tour de France Femmes fahren vor Zuschauern durch die Lausanner Innenstadt.
Die Fahrerinnen passieren in hohem Tempo die dicht besetzten Absperrungen in der Lausanner Innenstadt und nähern sich dem Ziel in der Rue du Grand-Chêne. / Bild: Beate Lemcke

Stadtansichten

Die Altstadt von Lausanne ist geprägt von gepflasterten Gässchen mit kleinen Läden, die Kunsthandwerk anbieten, und Bistros. Da die mittelalterliche Stadt rund um den Cité Hügel entstand, sind beim Gehen einige Höhenmeter zu überwinden.

Farbig bemalte Justitiafigur mit Schwert und Waage auf dem Renaissancebrunnen am Place de la Palud vor historischen Häusern.
Die farbig gefasste Justitiafigur bekrönt den Renaissancebrunnen am Place de la Palud und setzt einen markanten Akzent zwischen den historischen Stadthäusern. / Bild: Beate Lemcke
Place de la Palud in Lausanne mit Renaissancebrunnen, Justitiafigur, Rathaus und belebtem Platz unter rot-weißen Sonnensegeln.
Der Place de la Palud bildet einen historischen Mittelpunkt der Lausanner Altstadt. Vor dem Rathaus steht der farbenfrohe Renaissancebrunnen mit seiner Justitiafigur. / Bild: Beate Lemcke
Farbenfrohe Altstadthäuser in Lausanne mit rosafarbener, blauer und ockerfarbener Fassade, Balkonen, Erker und Fensterläden.
Rosafarbene, blaue und ockerfarbene Fassaden mit Erkern, Balkonen und Fensterläden zeigen die architektonische Vielfalt der Lausanner Innenstadt. / Bild: Beate Lemcke
Verschachtelte Ziegeldächer mit Gauben, kleinem Turm, Balkonen und Fensterläden vor einem modernen Wohnhaus in Lausanne.
Ziegeldächer, Gauben, ein kleiner Turm und begrünte Balkone formen eine vielgestaltige Dach- und Giebellandschaft zwischen Alt- und Neubauten. / Bild: Beate Lemcke
Ansteigende gepflasterte Einkaufsstraße in der Lausanner Altstadt mit historischen Fassaden, Schaufenstern und wenigen Passanten.
Eine typische Szene in Lausanne: Gepflasterte Straßen führen zwischen kleinen Läden und historischen Fassaden stetig bergauf oder bergab. / Bild: Beate Lemcke
Weißer Abluftschlauch führt aus einer Ladentür auf einen gepflasterten Gehweg und ist mit einer Kette gesichert.
Wie ein dicker Elefantenrüssel führt der Abluftschlauch aus einer Ladentür auf den Gehweg; Kette und Vorhängeschlösser sichern die provisorische Konstruktion. / Bild: Beate Lemcke

Die Kathedrale von Lausanne

Die Kathedrale von Lausanne dominiert ihre Umgebung. Sie entstand im 12. und 13. Jahrhundert und wurde 1275 geweiht. Ihr gotisches Gewölbe und die monumentale Orgel prägen den Innenraum.

Steil nach oben gerichteter Blick auf die gotische Fassade und den Turm der Kathedrale von Lausanne vor blauem Himmel.
Die im späten 12. Jahrhundert begonnene Kathedrale dominiert mit ihrem Turm und der reich geschmückten Fassade die Lausanner Altstadt. / Bild: Beate Lemcke
Große Orgel mit zahlreichen silberfarbenen Pfeifen über einem gotischen Bogen in der Kathedrale von Lausanne.
Die mächtige Orgel fügt sich mit ihren weit ausgreifenden Pfeifen eindrucksvoll in die gotische Architektur der Kathedrale von Lausanne ein. / Bild: Beate Lemcke
Langes Seitenschiff der Kathedrale von Lausanne mit Säulen, Spitzbögen, Kreuzrippengewölbe und Sitzbänken.
Spitzbögen, Säulen und Kreuzrippengewölbe prägen das lichtdurchflutete Seitenschiff der Kathedrale von Lausanne. / Bild: Beate Lemcke

Esplanade de Montbenon

Eine weitläufige Parkanlage ist die Esplanade de Montbenon, am Vormittag rollen da einige aktiv Erholung suchende ihre Yogamatten aus und turnen unter Anleitung. Montbenon bietet eine attraktive Panorama-Aussicht auf den Genfersee und die Schweizer Alpen. Im Park stehen unter anderem das Casino de Montbenon, in dem die Cinémathèque suisse ihren Lausanner Verwaltungssitz hat, sowie der repräsentative Justizpalast im Renaissancestil.

Eingangsportal des Casino de Montbenon in Lausanne mit Säulen, Freitreppe und der Inschrift Casino.
Das historische Casino de Montbenon gehört zu den markanten Gebäuden der Parkanlage und beherbergt unter anderem Einrichtungen der Schweizer Filmkultur. / Bild: Beate Lemcke
Historischer Justizpalast an der Esplanade de Montbenon in Lausanne mit monumentaler Fassade, Freitreppe und Parkanlage.
Der repräsentative Justizpalast bildet mit seiner reich gegliederten Fassade einen architektonischen Blickfang an der Esplanade de Montbenon. / Bild: Beate Lemcke

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Bronzefarbene Fuchsskulptur auf einem aufgeschlagenen Buch im Park von Montbenon mit Gebäuden und Genfersee im Hintergrund.
Eine Fuchsskulptur auf einem aufgeschlagenen Buch gehört zu den zahlreichen Kunstwerken im Park von Montbenon; dahinter öffnet sich der Blick zum Genfersee. / Bild: Beate Lemcke
Große alte Bäume mit dichtem Blätterdach in der Parkanlage Esplanade de Montbenon in Lausanne.
Mächtige alte Bäume spenden Schatten und prägen die ruhige, grüne Atmosphäre der Esplanade de Montbenon. / Bild: Beate Lemcke
Trockene, gelblich verfärbte Rasenfläche auf der Esplanade de Montbenon mit Genfersee, Alpen und Baukränen im Hintergrund.
Die Aussicht von Montbenon reicht über eine von Hitze und Trockenheit gezeichnete Rasenfläche bis zum Genfersee und zu den Alpen. / Bild: Beate Lemcke
Großes rundes Klettergerüst mit Netzen und Schaukeln auf einem Spielplatz in der Esplanade de Montbenon in Lausanne.
Ein moderner Kletter- und Balancierparcours macht die Esplanade de Montbenon auch für Familien zu einem attraktiven Erholungsort. / Bild: Beate Lemcke

Collection de l’Art Brut

Seit 1976 präsentiert die Collection de l’Art Brut im Château de Beaulieu Werke von autodidaktischen Kunstschaffenden außerhalb des etablierten Kunstbetriebs.

Rote Ausstellungswand mit der weißen Aufschrift Art Brut en Suisse und dem Hinweis 1976–2026, 50 ans.
Die Jubiläumsausstellung „Art Brut en Suisse – Des origines de la collection à aujourd’hui“ zeigt, welche Schlüsselrolle die Schweiz für die Entstehung und Entwicklung der Art Brut spielte. / Bild: Beate Lemcke
Zwei gerahmte, detailreiche Zeichnungen von Adolf Wölfli an einer dunklen Museumswand.
Dicht gefüllte Bildwelten von Adolf Wölfli, einem der bekanntesten Schweizer Vertreter der Art Brut, in der Collection de l’Art Brut. / Bild: Beate Lemcke
Zwei farbig bemalte und beschriftete Briefumschläge von Chris Besser mit Figuren und Briefmarken.
Die französische Künstlerin Chris Besser verwandelte Briefumschläge mit Malerei, Schrift und aufgeklebten Briefmarken in eigenständige Kunstwerke. / Bild: Beate Lemcke
Von großen Platanen beschatteter Vorplatz der Collection de l’Art Brut mit Bänken in Lausanne.
Vor der Collection de l’Art Brut lädt der von Platanen beschattete Hof zu einer Pause vor oder nach dem Museumsbesuch ein. / Bild: Beate Lemcke

Titelbild / Unter der überdachten Holztreppe der Escaliers du Marché öffnen sich Blicke auf alte Häuser, kleine Läden und das steile Pflaster der Lausanner Altstadt. / Bild: Beate Lemcke

Mehr zur Tour de France Femmes sowie zu Sehenswürdigkeiten und Reisetipps für Lausanne gibt es in unserem Beitrag.

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