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Geisterstadt Prypjat, im Hintergrund das Atomkraftwerk. Foto: pixabay / Amort1939

Bildband: „Das 21. Jahrhundert“ von National Geographic

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Das 21. Jahrhundert ist 21 Jahre alt. Die National Geographic Society würdigt dieser Jahreskonstellation den Bildband „Das 21. Jahrhundert – Die spektakulärsten Fotografien der National Geographic Image Collection“. Seit 133 Jahren widmet sich National Geographic der Erforschung der Erde. In den ersten Veröffentlichungen spielte Bildmaterial noch keine Rolle. Das änderte sich natürlich aber bald. Mittlerweile umfasst das Fotoarchiv National Geographic Image Collection 11,5 Millionen fotografische Artefakte und über 50 Millionen digitale Bilder. Allein 2021 sind fast zwei Millionen weitere Bilder hinzugekommen.
Auf den 400 Seiten können wir über 270 eindrucksvolle Fotos aus den vergangenen 21 Jahren betrachten, viele Detailaufnahmen von Tieren, beeindruckende Landschaftsporträts und aufwühlende zeitgeschichtliche Aufnahmen.

Einige Beispiele:

Amphibienforschungszentrum von Costa Rica
Der Glasfrosch auf den Seite 10 und 11 von Jaime Culebras: Durch die dünne Haut auf der Bauchseite sind seine inneren Organe zu sehen.

Santa Maria del Tule, Oaxaca, Mexiko
Schüler posieren vor einer riesigen Montezuma-Zypresse, bekannt als „El Árbol det Tule“, die als größter Baum der Welt gilt. Diese Angaben sind unglaublich: Wahrscheinliches Alter 2000 Jahre, Umfang von 36 Metern und Durchmesser von rund 12 Metern.
Foto von Diane Cook und Len Jenshel auf den Seiten 12 und 13.

Sizilien, Italien
In diesen 21 Jahren des 21. Jahrhunderts gab es auch einige größere Vulkanausbrüche, erinnern wir uns an den auf der Kanaren-Insel La Palma. Carsten Peter hat den Ätner bei seinem Ausbruch 2001 spektakulär abgebildet. Seite 49

New York
Ersthelfer beobachten mit einer Mischung aus Ehrfurcht, Entsetzen und Unglauben den Ort der Terroranschläge auf das World Trade Center am 11. September 2001. Foto von Lynn Johnson Seiten 50 und 51

Bihar, Indien
Frauen transportieren bei sengender Hitze auf ihren Köpfen Dutzende von Ziegelsteinen. Die Frau im Vordergrund trägt 18!!! Ziegelsteine auf ihrem Kopf. Dieses Foto von Jodi Cobb lässt mich einfach nicht mehr los. Sie machte die Aufnahme 2003, als sie von National Geographic den Auftrag hatte, die weltweite Tragödie der Sklaverei des 21. Jahrhunderts zu enthüllen. Seiten 64 und 65

Tschernobyl, Ukraine
Die Ukraine blutet unter der russischen Aggression. Russlands Führung will die rechtmäßige Regierung der Ukraine mit einer Invasion stürzen. Das tapfere ukrainische Volk musste in jüngster Zeit viele Schicksalsschläge einstecken: die russische Okkupation von Donbass und Krim. Aber auch davor. 1986 unterlief den Betreibern des Kernkraftwerks eine fatale Fehlerserie im Kontrollraum des Reaktors Nummer vier. Gerd Ludwig fotografierte 2005 die Ruine. Seiten 102 und 103

Pacific Wild, Kanada
Am westlichen Rand Kanadas schwimmen Küstenwölfe zwischen den Inseln. Dieses Exemplar hat aufgehört, Heringsrogen zu fressen, um die halbuntergetauchte Kamera zu begutachten. Wir wissen, Wölfe sind nicht harmlos, aber der hier sieht einfach süß aus. Foto von Ian McAllister, 2014, Seiten 260 und 261

Das sagt der Verlag:

National Geographic: Das 21. Jahrhundert
21 Jahre ist das 21. Jahrhundert nun alt. Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen – und zwar eine fotografische. Aufwühlendes Zeitgeschehen, skurrile Randnotizen, anmutige Momente der Stille, zauberhafte Natureindrücke, detailverliebte Nahansichten – alles Facetten des beginnenden 21. Jahrhunderts, alles in großartiger Fotografie festgehalten. Ein dokumentierender Bildband aus allen Bereichen, für die National Geographic steht. Ein einzigartiges Zeitdokument.
400 Seiten, ca. 275 Abb., Format 22,5 x 27,1 cm Hardcover ISBN: 978-3-86690-788-1 € [D] 39,99 € [A] 41,20 sFr. 52,90 NATIONAL GEOGRAPHIC Verlag

Bezug über den Buchhandel oder hier bei Amazon* oder über den Shop von National Geographic, dort kannst du auch einen Blick ins Buch werfen.

Titelfoto / Die Tschernobyl-Katastrophe erschütterte im 20. Jahrhundert die Menschen, aber sie ist immer noch aktuell. Jetzt erst recht, nachdem russische Besatzer die Region eingenommen haben. Geisterstadt Prypjat, im Hintergrund das Atomkraftwerk. / Foto: pixabay / Amort1939

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