Neuseelands atemberaubende Landschaften – Kalender 2021 (Werbung)

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Neuseeland steht für faszinierende Landschaften, für unzählige Berge, lange Sandstrände, felsige unzugängliche Küsten, saftige Weiden, aber auch für karges Land, Geysire – eben für eine atemberaubende Natur.

Von meiner Reise nach Neuseland habe ich einige Tausend Fotos mitgebracht. Aus dem Fundus habe ich 13 ausgesucht, die m. E. gut die raue, herbe Landschaft repräsentieren.

Der Kalender ist bei Calvendo erschienen und in den Formaten A4 29,7 x 21 cm und A3 42 x29,7 cm im Buchhandel erhältlich. Oder hier direkt bei Amazon*.

Neuseeland in Kürze

Neuseeland besteht aus zwei Hauptinseln, der Nord- und der Südinsel, sowie mehr als 700 kleineren Inseln. Die beiden häufig als Mainland New Zealand bezeichneten Hauptinseln werden durch die an der schmalsten Stelle 23 km breite Cookstraße voneinander getrennt. Ein Großteil der kleineren Inseln wie etwa Stewart Island, die mitunter noch zum Mainland New Zealand gezählt wird, die Great-Barrier-Insel oder die dicht besiedelte Waiheke Island liegen innerhalb einer Zone von 50 km vor der Küste der Hauptinseln. Lediglich die 1000 km nördlich der Nordinsel gelegenen Kermadecinseln, die 700 km östlich liegenden Chathaminseln nahe der Internationalen Datumsgrenze sowie die mehr als 200 km südlich der Südinsel liegenden subantarktischen Inseln in den fünf unbewohnten Inselgruppen der Aucklandinseln, Campbell Islands, Antipoden-, Snares- und der Bountyinseln gehören nicht zum Archipel um die beiden Hauptinseln. Die Nordinsel liegt gänzlich auf der Australischen Platte, während die Südinsel sich auf der Australischen und der Pazifischen Platte befindet. Außerdem waren die Nord- und die Südinsel während der letzten Eiszeit miteinander verbunden.

Die rund 115.000 Quadratkilomter große Nordinsel ist die dichter besiedelte Insel Neuseelands. Auf ihr leben etwa drei Viertel der Einwohner, und sowohl die Hauptstadt Wellington als auch die größte Stadt des Landes Auckland liegen auf der Nordinsel.


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Karge Landschaft auf der Nordinsel zur Weihnachtszeit. Foto: Ingo Paszkowsky
Karge Landschaft auf der Nordinsel zur Weihnachtszeit. Foto: Ingo Paszkowsky

Auckland liegt auf einem Isthmus, der an der engsten Stelle weniger als zwei Kilometer breit ist und den Pazifik von der Tasmansee trennt. Nördlich des Isthmus befindet sich die North Auckland Peninsula, die sich wiederum in zahlreiche weitere Halbinseln bis hoch zur Aupouri Peninsula aufgliedert. Die Westküste der North Auckland Peninsula verläuft relativ glatt. Sie ist geprägt von langen Sandstränden, unter denen der Ninety Mile Beach der bekannteste sein dürfte, sowie zwei großen Naturhäfen, dem Kaipara Harbour und dem Hokianga Harbour. Südlich des Hokianga Harbours erstreckt sich der Waipoua Forest, der bedeutende Kauri-Bäume beherbergt. Die Ostküste dagegen ist zerklüfteter und weist zahlreiche vorgelagerte Inseln auf, beherbergt aber auch einige Naturhäfen. Die bekanntesten dürften die Bay of Islands und der Hafen der größten Stadt der Halbinsel, Whangarei, sein. Das Landesinnere wird von land- und forstwirtschaftlich genutztem Hügelland bedeckt.

Südlich von Auckland findet sich die Region Waikato. Im Westen dieser Region befindet sich ein Mittelgebirge, die Hakarimata Range, die aber an der Mündung des Flusses Waikato in die Tasmansee in eine sanfte Hügellandschaft übergeht. Östlich der Hakarimata Range schließen sich die Waikato Plains an, eine ausgeprägte Tiefebene, die sich zu beiden Seiten des Waikato erstreckt. Hier liegt Hamilton, die viertgrößte Agglomeration des Landes. Weiter östlich schließen sich dann mit den Kaimai und Mamaku Ranges wieder zwei überwiegend bewaldete Mittelgebirgszüge an. Diese trennen die Region von dem Gebiet rund um die Bay of Plenty. Im Norden der Bucht liegt die Coromandel Peninsula, die von der bis zu 900 m hohen Bergkette Coromandel Range geprägt wird, deren nördlicher Ausläufer die Great-Barrier-Insel ist.

Das Zentrum der Insel wird vom Volcanic Plateau dominiert, dessen Vulkane Ngauruhoe, Tongariro und Ruapehu den von der UNESCO zum ersten kombinierten Weltkulturerbe und Weltnaturerbe erklärten Tongariro-Nationalpark bilden. Der Ruapehu ist mit 2797 m die höchste Erhebung der Insel. Nördlich von ihm liegt, genau im Zentrum der Nordinsel, der Lake Taupo, der größte See des Landes. Östlich von diesem liegen der Kaingaroa Forest und der Te-Urewera-Nationalpark, zwei ausgedehnte Waldgebiete, die die Region bis zur Ostküste prägen. Dieses Gebiet ist schwach besiedelt und von zahlreichen Mittelgebirgen durchzogen. Die höchste Erhebung ist der 1754 m hohe, zur Ruakumara Range gehörende Hikurangi in der Nähe des East Capes. Im Westen der zentralen Hochebene geht die Landschaft in ein bewaldetes raues Hügelland über, dass vom Whanganui River und zahlreichen Seitenflüssen durchzogen wird. In der Mitte dieses Tieflands liegt der Whanganui-Nationalpark. Weiter westlich schließt sich daran die in die Tasmansee hineinragende Region Taranaki an. Diese wird vom 2518 m hohen gleichnamigen Vulkan geprägt. Um den freistehenden Vulkan herum befindet sich ein breiter Regenwaldgürtel, der durch den Egmont-Nationalpark geschützt wird. Die Region ist sehr fruchtbar und ein Zentrum der neuseeländischen Milchproduktion.

Schwefelquellen in Rotorua. Foto: Ingo Paszkowsky
Schwefelquellen in Rotorua. Foto: Ingo Paszkowsky

Südlich der Region um den Whanganui befindet sich die Manawatuebene, ein Auengebiet um die Flüsse Manawatu und Rangitikei. Daran schließt sich im weiteren Küstenverlauf die Kapiti Coast an, in deren Süden wiederum die Region Wellington rund um die Hauptstadt liegt. Nach Nordosten wird die Region durch die Tararua Range begrenzt, nach Osten durch die Rimutaka Range, zwei Mittelgebirgszüge, an die sich im Norden noch die Ruahine Range anschließt und die zu einem sich parallel zur Ostküste ziehenden Gebirgsrücken gehören, dem im Norden auch die bereits oben erwähnte Ruakumara Range angehört. Östlich der Gebirge befindet sich die sumpfige Wairarapaebene, die wiederum durch ein weiteres gebirgiges Gebiet im Osten eingegrenzt wird. Nordwestlich dieser Region findet man schließlich die Region Hawke’s Bay rund um die Hawke Bay. In deren Innern ist neben der bereits erwähnten Ruahine auch die Kaweka Range zu finden. Die übrige Region besteht aus sanftem Hügelland sowie der Auenlandschaft um den Wairoa River im Norden und der fruchtbaren Heretaungaebene im Süden. Im Norden schließt sich dann die bereits beschriebene Region um Gisborne an.

Die mit 151.215 Quadratkilometer etwas größere Südinsel wird dominiert von den parallel zur Westküste verlaufenden Neuseeländischen Alpen, auch Südalpen genannt. Dieses Hochgebirge ist die höchste Bergkette Australasiens und Ozeaniens. Ihre höchste Erhebung ist der 3754 m hohe Mount Cook, gefolgt vom 3498 m hohen Mount Tasman. Insgesamt sind 17 Gipfel höher als 3000 m. Sowohl die nördlichsten als auch die südlichsten Gebiete der Insel bestehen aus Mittelgebirgen, die teilweise auf über 1000 m Höhe ansteigen. Die Region West Coast zwischen Südalpen und der Tasmansee ist äußerst schmal und gehört zu den niederschlagsreichsten Gebieten der Erde. Aufgrund dessen schieben sich einige Gletscher der Südalpen, wie der Fox- und der Franz-Josef-Gletscher, durch sämtliche Vegetationszonen bis in die Regenwälder in Küstennähe; der äußerste Südwesten bildet reich gegliederte Fjordlandschaften. Weite Teile des Südwestens stehen als Nationalparks unter Schutz; gemeinsam bilden diese die Te Wahipounamu World Heritage Area. Östlich der Südalpen befinden sich die Canterbury Plains, eine große Schwemmebene, die sich gut für landwirtschaftliche Zwecke eignet, etwa für die Viehzucht.

Quelle: Wikipedia

Titelfoto: Ingo Paszkowsky

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