Schlafen bei den Großkatzen: Neue Lodges und Camps

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ist ein interessantes Reiseland mit vielen Naturattraktionen. Es gibt wieder einige Möglichkeiten mehr, das afrikanische Land zu entdecken.

Mit einem Ausblick auf 22.000 Hektar weites Land steht für Gäste des Okonjima Nature Reserve (http://www.okonjima.com) ab sofort eine neue Unterkunft zur Verfügung: Das Okonjima Plains Camp erinnert auf moderne Art an die Zeit der Rinderzucht in den 1920er Jahren und lädt mit seiner Lage mitten im Reservat zum Eintauchen in die namibische Weite ein.

Im Okonjima Nature Reserve dreht sich heute alles um den Schutz afrikanischer Raubtiere. Auf dem großflächigen, eingezäunten Gebiet werden unter anderem verwaiste Leoparden und Geparden langsam an die selbstständige Jagd gewöhnt, um später ausgewildert zu werden. Entdeckungstouren auf den Spuren der Raubkatzen, Nachtfahrten und Vogelbeobachtungen sind nur einige der Aktivitäten, die im Okonjima Nature Reserve zur Auswahl stehen. 2.000 Hektar „katzenfreies“ Land sind für Gäste reserviert, die in verschiedenen Camps und Suiten übernachten können. Das neue Okonjima Plains Camp vergrößert das Angebot nun mit sechs neuen „Garden Rooms“, 14 „Standard Rooms“ und zehn exklusiven, weiträumigen „View Rooms“ mit Rundum-Blick über die endlose Graslandschaft. Der nahegelegene Entertainmentbereich „The Lapa“ mit Dining Area, Pool und Lounge rundet den Aufenthalt ab.

Preisbeispiel: Übernachtung pro Person pro Nacht im Garden Room ab 70,00 Euro, im Standard Room ab 106,00 Euro und im View Room ab 163,00 Euro.

 

Per Esel-Gespann unterwegs. Auf der Straße C39 in Richtung Westen im Damaraland. Foto: Ingo Paszkowsky
Per Esel-Gespann unterwegs. Auf der Straße C39 in Richtung Westen im Damaraland. Foto: Ingo Paszkowsky

 

Kanaan N/a’an ku sê Desert Retreat öffnet seine Türen

Der Name des Resorts lässt sich kaum schreiben (und wie richtig aussprechen?): das Kanaan N/a’an ku sê Desert Retreat. Es ist das jüngste Mitglied der N/a’an ku sê Collection, zu der bereits die N/a’an ku sê Lodge and Wildlife Sanctuary sowie das Neuras N/a’an ku sê Wine and Wildlife Estate und das Utopia Boutique Hotel gehören. Vor sieben Jahren eröffnete N/a’an ku sê rund 42 Kilometer außerhalb der Hauptstadt Windhoek ein Rehabilitationszentrum für verletzte und verwaiste Tiere und öffnete die Pforten einer der ersten „Charity“ Lodges in .

Auf einem 33.000 Hektar großen Gebiet am Rande des Namib Naukluft Parks, zwischen den roten Dünen von Sossusvlei und den Tirasbergen, ist aus einer ehemaligen Farm ein modernes Gästehaus und kleines Refugium mit vier komfortablen und rustikalen Zimmern in authentischem Stil entstanden. Auf ökologische Nachhaltigkeit des Hauses wurde besonderer Wert gelegt – so wird der Strom vollständig aus Solarenergie gewonnen. Das Kanaan N/a’an ku sê Desert Retreat bietet Gästen einen harmonischen Rückzugsort inmitten des natürlichen Lebensraums von Bergzebras, Kudus, Karakalen, Straußen, Schakalen und Antilopen. Neben der Farmstead umfasst das Kanaan N/a’an ku sê Desert Retreat auch einen Campingplatz: das Camp 707 ruht in einem Tal neben den Tirasbergen und bietet Besuchern Stille, Abgeschiedenheit und einen einzigartigen Ausblick auf die Landschaft und den namibischen Sternenhimmel.

Das Kanaan N/a’an ku sê Desert Retreat liegt in den Händen des N/a’an ku sê Teams und konzentriert sich auf die Erforschung, die Rehabilitation sowie den Schutz von Umwelt und Tierwelt. In Zusammenarbeit mit dem Brown Hyaena Research Project unter der Leitung der Hamburger Biologin Dr. Ingrid Wiesel setzt sich das Kanaan N/a’an ku sê Desert Retreat insbesondere für die Erforschung und den Schutz der gefährdeten braunen Hyäne in ihrer natürlichen, fragilen Umgebung ein. Gäste erhalten einen Einblick in die diversen Forschungsprojekte zur Raubtierökologie und können aktiv an diesen mitwirken. Auf Kanaan werden verschiedenste Aktivitäten angeboten, Volunteers können beispielsweise bei  Freiwilligenarbeitsprogrammen in den Gebieten Natur- und Umweltschutz, Forschung und Nachhaltigkeit teilnehmen.

 

Dünenlandschaft im Namib Naukluft Park. Foto: Ingo Paszkowsky
Dünenlandschaft im Namib Naukluft Park. Foto: Ingo Paszkowsky

 

Preisbeispiel: Dinner, Übernachtung und Frühstück im Einzelzimmer pro Person/Nacht ab ca. 100,00 Euro. Dinner, Übernachtung und Frühstück im Doppelzimmer pro Person/Nacht ab ca. 80,00 Euro. Camping: ab ca. 20,00 Euro pro Campsite plus ca. 10,00 Euro pro Person.

Weitere Informationen: http://kanaannamibia.com/

Informationen zu den Freiwilligenarbeitsprogrammen: http://www.naankuse.com

 

Eine Herde Steppenzebras in der Nähe des Wasserlochs von Okaukuejo im Etosha National Park. Foto: Ingo Paszkowsky
Eine Herde Steppenzebras in der Nähe des Wasserlochs von Okaukuejo im Etosha National Park. Foto: Ingo Paszkowsky

Susuwe Island Lodge: Wiedereröffnung in neuem Gewand

Wem die Übernachtungspreise der beiden oben angeführten Unterkünfte zu gering erscheinen, ist vielelicht in der Susuwe Island Logde (http://www.caprivicollection.com/susuwe/index.php) richtig. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten heißt die Susuwe Island Lodge am Kwando River ihre Gäste in neuem Design und mit zusätzlichen Annehmlichkeiten willkommen. Insgesamt sechs luxuriöse Suiten bieten Komfort und bilden ideale Rückzugsorte inmitten der unberührten Landschaften des „grünen Zipfels“ Namibias. Jede Suite ist ausgestattet mit einem privaten Tauchbecken und einer Aussichtsplattform, eingenistet zwischen einheimischen Bäumen, die den Blick auf endlose Graslandschaften und satte, von Wasserlilien durchzogene Feuchtgebiete freigibt.

Auf Flussfahrten und geführten Pirschfahrten können Gäste die einzigartige Artenvielfalt beobachten, die in und am Kwando River beheimatet ist – von Nilpferden und hunderten von Vogelarten zu Elefanten, Büffeln, Löwen und Leoparden – und zuschauen, wie sich die Farben der Landschaften mit Auf- und Untergang der Sonne von satt-leuchtendem Grün in ein weiches gold-gelb wandeln.

Die Susuwe Island Lodge ist Teil der Caprivi Collection. Zur Feier der Wiedereröffnung können Besucher mit dem „Caprivi Celebration River Cruise Package“ gleich zwei Lodges der Collection erleben: Das Angebot beinhaltet zwei Übernachtungen in der Susuwe Island Lodge, zwei Übernachtungen in der Lianshulu Lodge sowie einen Transfer per Flussfahrt.

Preisbeispiel: Vier Übernachtungen im Doppelzimmer mit Vollpension ab 2.247,00 Euro (Preis pro Zimmer in der Nebensaison).

 

Im Huib-Hochplateau unterwegs. Foto: Ingo Paszkowsky
Im Huib-Hochplateau unterwegs. Foto: Ingo Paszkowsky

„Have a story to tell“ – neue Website der Gondwana Collection

Die Gondwana Collection (http://www.gondwana-collection.com/home/) hat nach ihrem Re-Branding im März dieses Jahres nun auch eine neuer Website: Leidenschaftlich, authentisch und ernsthaft möchte die Gondwana Collection die Geschichten Afrikas an Besucher vermitteln. Auf der Seite werden neben umfassenden Informationen zu den einzelnen Lodges und Campsites auch Kartenmaterial und Vorschläge zu Aktivitäten zur Verfügung gestellt. Zudem informiert ein Blog über aktuelle Themen.

Die Unternehmensgruppe unterhält insgesamt vier private Naturparks und 13 Lodges in Namibia. Zusätzlich werden von der Gondwana Collection konzipierte Touren in den Regionen rund um die Lodges angeboten, die Besuchern die Kultur und die Landschaft Namibias näher bringen. Seit der Gründung im Jahr 1995 verbindet das Unternehmen nach eigenen Angaben auf nachhaltige Weise Gastbetrieb mit Naturschutz und sozialem Engagement.

Quelle: Nambia Tourism Board

Titelfoto / Die vielen Dünen geben dem Namib Naukluft Park sein Gepräge. / Foto: Ingo Paszkowsky


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