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Haunted London: Reisen mit Gruselfaktor

London ist bekannt für seinen Nebel, seine dunklen Gassen und zwielichtige Gestalten. Kaum eine andere europäische Hauptstadt kommt mit so viel Gruselatmosphäre daher wie die englische Metropole. Egal ob Gruselshow oder echter Spuk im Pub – Gänsehaut ist dem garantiert, der sich auf die dunkle Seite Londons einlässt.

Anreise und Unterkunft

Jeder perfekte Urlaub startet mit einer guten Anreise. London hat mehrere Flughäfen, die größten sind Heathrow, Stansted und Gatwick. Online lassen sich bequem Flüge buchen, die einen zu guten Konditionen die englische Hauptstadt bringen. Und schon kann das Gruselerlebnis beginnen. Wer gleich in die Vollen gehen möchte, kann sich direkt in einem der Londoner Spukhotels einquartieren. Besonders bekannt für seine nebulösen Dauergäste ist das Langham Hotel, welches allerdings auch stolze Preise für das Nachtquartier verlangt. Immerhin hat man dafür die Chance auf eine Begegnung mit den Geistern eines ermordeten Paares oder gar dem eines deutschen Prinzen aus der Kaiserzeit. Auch andere paranormale Begebenheiten, wie das unerklärliche Flackern von Lichtern, wurden aus dem Hotel berichtet. Wer nicht in eine Nacht im Luxushotel investieren möchte, sollte in Erwägung ziehen, sich im Georgian House Hotel einzuquartieren. Diese Unterkunft ist preisgünstiger, kann aber dennoch mit reichlich Spukgeschichten aufwarten. Zudem erinnern einige der aufwendig gestalteten Zimmer an die Schlafsäle aus Hogwarts.

Enjoy the spirits – Spuk im Pub

In London beherbergen nicht nur die Hotels Geister, sondern natürlich auch die Pubs. Im Spaniards Inn in Hampstead Heath beispielsweise soll der Geist eines Spaniers gesichtet worden sein, der einst bei einem Duell tödliche Verletzungen erlitt. Auch der Geist von Dick Turpin soll hier umgehen. Das Spaniards Inn ist jedoch bei weitem nicht der einige Pub mit paranormalen Aktivitäten. Weitere Wirtshäuser, in denen von ungewöhnlichen Erscheinungen berichtet wurde, sind unter anderem das Bow Bells, das Grenadier, das Viaduct Tavern, das Coach and Horses oder Ye Olde Cock Tavern in Fleet Street, wo der Geist von Oliver Goldsmith regelmäßig einkehren soll. Die Liste ist jedoch endlos lang und eine kurze Internetrecherche liefert schnell zahlreiche Treffer.

Auf Geistertour

Wer sich nicht damit begnügen möchte, eventuell im Hotel oder im Pub einem Geist zu begegnen, hat in London zahlreiche Möglichkeiten, weitere berühmt-berüchtigte Spukorte aufzusuchen. Neben Bustouren gibt es geführte Rundgänge zu einschlägigen Plätzen, die für Geistererscheinungen oder blutrünstige Kriminalfälle bekannt sind. Gänsehaut ist ebenso bei einem Besuch des London Dungeons garantiert, wo die gruseligsten und grausamsten Geschichten aus der Vergangenheit der britischen Metropole präsentiert werden. Wer einen Flug Hamburg-London bucht, kann sogar Gruselstimmung im Doppelpack erleben, denn mit dem Hamburg Dungeon wartet dort das norddeutsche Äquivalent auf seine gruselbegeisterten Besucher.

Nicht nur für die letzte Ruhe

Friedhöfe sind ein gern besuchter Ort für echte Geisterjäger und alle, die es werden möchten. Aber auch ohne diese Intention üben sie eine große Anziehungskraft aus, denn sie sind ein Ort der Ruhe, an dem die Zeit stillzustehen scheint. In London gibt es sieben besonders sehenswerte Friedhöfe aus viktorianischer Zeit, wie Highgate oder Kensal Green. Neben aufwendig gestalteten Mausoleen, Grabsteinen und Denkmälern befinden sich hier auch einige Ruhestätten berühmter Persönlichkeiten. Wer etwas Ruhe vom turbulenten Londoner Stadtleben sucht, für den ist ein Besuch dieser Anlagen absolut empfehlenswert.

Titelfoto: London Bridge / Foto: PIRO4D / pixabay

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