Jedes Jahr kommen über eine Million Besucher aus aller Welt, um den Artenreichtum und die Naturkulisse zu bewundern. Trotzdem gibt es in dem 20.000 Quadratkilometer großen Gebiet noch immer entlegene Gegenden, die sich am besten zu Fuß erkunden lassen.
Der Krüger Nationalpark erstreckt sich über zwei Provinzen, 350 Kilometer von Süden nach Norden, und ist das größte Naturschutzgebiet Südafrikas. Aufgrund der Distanz und der fast unberührten Lage ist der Norden des Parks bis heute ein Geheimtipp. Zu Fuß auf kürzeren Spaziergängen oder bei längeren Wandertouren bietet sich ein Einblick in die einzigartige Landschaft und eindrucksvolle Tierwelt.
Vier Tage geht es auf dem Lonely Bull Trail zu Fuß mit dem Zelt durch den Busch. Die Wandergruppe wird von zwei erfahrenen Wildhütern begleitet und umfasst vier bis acht Gäste. Es gibt keine festgelegte Route, so dass die Gruppe zusammen über den Verlauf der Wanderung entscheiden kann. Ausgangs- und Endpunkt ist das Shimuwini Camp am Letaba Fluss. Von dort werden die Wanderer mit einem Geländewagen an einem festgelegten Punkt im Busch abgesetzt, von dem aus die Reise beginnt. Gäste müssen sich auf der Wanderung selbst versorgen und auch eigene Zelte und Schlafsäcke mitbringen.

Um den äußersten Nordwesten des Krüger Nationalparks zu entdecken, können sich Besucher auf den 4-tägigen Pafuri Walking Trail begeben. Los geht es am Makuleke Camp von dem täglich verschiedene Touren starten. Die Safaris werden von erfahrenen Guides begleitet, die ihren Gästen Flora, Fauna und Kultur der Region anschaulich näher bringen. Das Camp selbst ist sehr einfach gehalten, es gibt keine Elektrizität, ein offenes Feuer sowie Paraffin-Lampen sorgen für die nötige Beleuchtung und übernachtet wird in geräumigen Zelten. Je nach Interessen, Ausdauer und Wetterbedingungen werden die Touren auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Gäste angepasst.

Zu Fuß können Besucher voll und ganz in die Natur eintauchen
Die Outpost Lodge befindet sich oberhalb der Luvuvhu Schlucht und bietet ebenfalls Tageswanderungen von drei bis fünf Stunden an. Die gesamte Outpost Lodge ist sehr offen gestaltet und von den Bungalows aus haben Gäste einen fantastischen Ausblick auf die umliegende Ebene. Zu Fuß können Besucher voll und ganz in die Natur eintauchen und ihre Sinne schärfen. Bei einer Walking Safari geht es weniger darum den Big Five mit Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Gepard zu begegnen, sondern eher den kleineren und nicht weniger interessanten Tieren im südafrikanischen Busch auf die Spur zu kommen, wie beispielsweise den „Little Five“ wie den Ameisenjungfern, Büffelweber, Elefantenspitzmaus, Pantherschildkröte und dem Riesenkäfer.

Sieben verschiedene Touren können Wanderfreunde auch direkt bei SANParks (South African National Parks) buchen. Besonders reizvoll ist der mehrtägige Nyalalandtrail, der entlang riesiger afrikanischer Baobabs, auch Affenbrotbäume genannt, führt. Am Abend erreicht man ein Camp mit rustikalen, strohgedeckten Hütten, welches versteckt am Madzaringwe Fluss an den Soutpansberg Mountains liegt. Nur wenige Kilometer vom Camp entfernt und zu Fuß leicht zu erreichen, befinden sich die Makahane Ruinen. Diese kulturellen Relikte sowie die Dinosaurierskelette machen das Wandern in dieser Region zu einer Reise in die Vergangenheit.
Quelle: South African Tourism; eigene Recherchen
Titelfoto / Zu Fuß durch Südafrikas größtes Wildtierreservat. / Foto: South African Tourism
(Der Beitrag wurde erstmals im Oktober 2013 veröffentlicht. Wir haben ihn aktualisiert.)
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Weitere Fotos von WeltReisender Ingo Paszkowsky findest Du hinter diesem Link.
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