Danubeparks ist Gewinner des Natura 2000 Award 2015

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Der Preis wird jährlich durch die EU Kommission für europäische Naturschutz-Projekte und -Initiativen im Rahmen von Natura 2000 vergeben. Das Netzwerk der Donauschutzgebiete wurde am 21. Mai in Brüssel für seine Leistungen in der Kategorie Grenzüberschreitende Kooperationen und Netzwerke ausgezeichnet.

In einer großen Zeremonie in Brüssel vergab EU-Umweltkommissar Karmenu Vella am Donnerstag, 21. Mai den diesjährigen Natura 2000 Award an das Netzwerk der Donauschutzgebiete DANUBEPARKS. Aus rund 100 europaweiten Bewerbungen wurde in fünf Kategorien je ein Preisträger von einer internationalen Jury ausgewählt. Zusätzlich wurde erstmalig über ein öffentliches Voting ein „Citizens‘ Award“ vergeben. Der seit 2014 jährlich vergebende Preis zeichnet europaweit bedeutsame Arbeiten für das Netzwerk Natura 2000 aus, das mit über 27.000 geschützten Habitaten Europas Naturerbe bewahrt und weiter entwickelt.

DANUBEPARKS – das Netzwerk der Donauschutzgebiete zeigt beispielgebend, dass die europaweite Zusammenarbeit von Schutzgebieten gelebte Realität ist, so die Begründung durch die Fachjury. Mit der Auszeichnung als effektivstes, innovativstes und nachhaltigstes Projekt in der Kategorie „Cross-border Cooperation and Networking“ ist ein Geldpreis sowie die Ausrichtung eines lokalen Natura 2000 Events verbunden.

„Diese Auszeichnung ist für uns alle sehr ermutigend. Manche unserer Kollegen arbeiten oft unter sehr schwierigen Bedingungen. Der Preis zeigt uns, dass unsere gemeinsame Arbeit in Europa geschätzt wird“, freut sich Carl Manzano, Direktor des Nationalpark Donau-Auen und Präsident von DANUBEPARKS.

DANUBEPARKS, das Netzwerk der Donauschutzgebiete wurde 2009 auf Initiative des Nationalpark Donau-Auen gegründet. Die transnationale Kooperation umfasst 20 Schutzgebiete in neun Ländern entlang der Donau. Bislang wurden mehr als 150 Aktivitäten in den Bereichen Artenschutz, Lebensraum-Management und Naturtourismus grenzüberschreitend umgesetzt.
Nach zwei erfolgreichen mehrjährigen Projekten, die vom EU-Programm ETZ-Südosteuropa gefördert wurden, hat 2015 der Verein DANUBEPARKS seine Arbeit aufgenommen. Die weitere Verbesserung der Lebensraum-Vernetzung zwischen den Schutzgebieten wird in den nächsten Jahren einen Schwerpunkt der Arbeit darstellen.

Titelfoto: Ingo Paszkowsky

 

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