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Seit Monaten brennt es in Australien. Buschfeuer sind während der Trockenheit in der Buschfeuer-Saison in Australien nichts außergewöhnliches. Sie treten meist lokal in wenig bewohnten Gebieten auf und richten auch nur begrenzte Schäden an. Davon abweichend gibt es alle Jahre wieder gibt größere Brandkatastrophen. Mit dem Klimawandel, der damit verbundenen Erwärmung und Trockenheit nehmen diese Wildfire zunehmend verheerende Ausmaße an. Ganz extrem ist es derzeit, denn 2019 war das trockenste Jahr in Australien seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.
Genaugenommen gibt es keinen Bundesstaat in Australien, der nicht vereinzelt Feuerherde aufzuweisen hat. Dagegen wüten die Brände in den beiden Bundesstaaten New South Wales (NSW) und Victoria (VIC) großflächig. Ein Ende ist nicht in Sicht, weil extreme Temperaturen herrschen und es kaum regnet.
Viele Menschen sind in Orten eingeschlossen, wurden und werden von Feuerwehr und Militär evakuiert. Wie Einwohner und Touristen im Küstenort Mallacoota, im Bundesland Victoria in der Region Gippsland, denen zur Flucht vor dem Feuer der Landweg verschlossen ist.

Erstmals seit dem 2. Weltkrieg wurden Reservisten einberufen, die im Kampf gegen das Feuer helfen sollen. Man rechnet, dass seit Beginn der Brände im September 2019 mindestens 27 Menschen ums Leben kamen. Auch die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt Australiens ist enorm betroffen. Experten gehen von einer Milliarde toter Tiere aus.
Die australische Tourismusorganisation Tourism Australia meldete sich Anfang Januar mit einem Statement. Wie alle Australier gelte das Mitgefühl den Familien und Gemeinden, die von den Bränden betroffen sind. Zudem sei man den Menschen sehr dankbar, die in vorderster Linie gegen die Brände kämpften.
Priorität der Tourismus-Behörde in den kommenden Wochen sei es, sicherzustellen, dass die wichtige Tourismusbranche, von der so viele Einzelpersonen, Gemeinden und Unternehmen im ganzen Land profitieren, weiterhin florieren kann. Man arbeite an der Verbreitung der Botschaft, dass der beste Weg, um Australiens Tourismusindustrie zu unterstützen, ein Besuch ist. Gleichzeitig würden sachliche Informationen darüber bereitgestellt, wo sich zu einem bestimmten Zeitpunkt Risikobereiche befinden.

Während Buschfeuer weiterhin Teile Australiens überziehen, seien viele Gebiete jedoch nicht betroffen und die meisten Tourismusunternehmen seien noch geöffnet.
Unter diesem Link informiert Tourism Australia, welche Sehenswürdigkeiten vom Feuer betroffen sind und welche nicht.
Lies auch die Sicherheitstipps zum Buschfeuer
Das Bureau of Meteorology der australischen Regierung liefert allgemeine Wetterinformationen für alle Teile Australiens (http://www.bom.gov.au/), auch über die Brandsituation im Rahmen des Wetters.
Informative Details liefert die Webseite bushfire & natural HAZARDS CRC

Genauere Informationen geben die entsprechenden Webseiten der jeweiligen Bundesstaaten bzw. Territorien
Derzeit am meisten betroffen sind New South Wales, Victoria und Queensland.
Außerdem informiert die Webseite https://www.livetraffic.com/ live über die Verkehrssituation in NSW.
Australian Capital Territory (ACT)
Reisende werden aufgefordert, sich bei lokalen Tourismusanbietern und Mitarbeitern der örtlichen Besucherinformationszentren über die örtlichen Bedingungen zu informieren.
Nützlich sind auch die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts für Australien

Trockenheit und Hitze machen auch den Kamelen in Australien zu schaffen. Die Tiere gefährden entlegene Ortschaften der Ureinwohner, indem sie das Trinkwasser verschmutzen und Lebensmittelvorräte plündern, meldet zeit.de. Daher würden nun 10.000 Kamele von Hubschraubern aus abgeschossen. In Australien gibt es weltweit die größte Population freilebender Kamele.
Titelfoto / Waldbrände in Victoria und New South Wales. Die Aufnahme stammt vom 4. Januar 2020 vom Suomi NPP-Satellit der NASA / Image credit: NASA

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