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Sardinien hat viele Traumstrände / Foto: pixabay / StephanieAlbert

Die schönsten Strände Sardiniens – Urlaubsempfehlungen

4 Minuten Lesezeit

Sardinien ist die zweitgrößte Insel im Mittelmeer und hat sich durch ihre vielen Sonnenstunden und das funkelnd blaue Wasser längst als beliebtes Urlaubsziel in Italien etabliert. Wer eine Ferienwohnung auf Sardinien ergattert hat, kann sich auf jeden Fall glücklich schätzen. Jetzt geht es nur noch darum, die schönsten Strände zu finden, damit man auch ja nichts verpasst.

Südküste Sardinens erleben

Punta Molentis

An der Südküste Sardiniens gibt es zahlreiche Strände und wunderbare Ferienunterkünfte, wie sie zum Beispiel von Tisenti bereitgestellt werden. Der südlichste dieser Strände ist Punta Molentis, der gleich doppelt daherkommt: eine Strandseite bietet feinen Sand, die andere schroffe Felsen. Die Bucht von Punta Molentis ist bei Schnorchlern beliebt, außerdem gibt es eine kleine Strandbar mit Getränken, Speisen und süßen Spezialitäten.

Scivu

Sportler haben ihr Paradies an dem Strand Scivu gefunden, der nicht nur mit seinen großen Dünen und Felsformationen aufwarten kann. Stattdessen bietet er durch die starken Winde, die hier wehen, auch perfekte Bedingungen fürs Surfen und Kiten. Zudem beginnen an diesem Strand verschiedene Wanderrouten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, die alle ins Landesinnere führen. Und auch wer etwas Ruhe sucht, ist hier willkommen: Am Strand von Scivu gibt es nämlich weniger Touristen als an manch anderen Orten.

Ostküste in Sardinien

Cala Brandinchi

Dieser feinsandige, helle Strand trägt mit seinen Dünen und Pinienhainen schon beinahe einen Hauch Karibik mit sich. Da der Strand flach ins Meer abfällt, können auch kleine Kinder wunderbar im Wasser spielen. Urlauber haben hier außerdem die Möglichkeit, Boote, Tretboote und Sonnenschirme auszuleihen. Sogar einige Bars, Cafés und Campingplätze befinden sich in der Nähe, sodass eine Ferienunterkunft am Cala Brandinchi garantiert ist.

Cala Luna

Diesen Strand sollte man bestenfalls am Morgen oder in der Nebensaison besuchen, denn ansonsten kann es hier wirklich voll werden. Das begründet sich vor allem durch die natürliche Schönheit von Cala Luna: Das funkelnde Wasser verführt zum Schnorcheln und Tauchen, während interessant geformte Felshöhlen wie die Grotte di Cala Luna einen Ort zum Fotografieren, Entspannen und Staunen bieten.

Cala Mariolu

Cala Mariolu stellt wohl den ruhigsten Strand der Ostküste dar, denn er liegt etwas abgeschieden im Golf von Orosei. Taucher und Schnorchler kommen hier voll auf ihre Kosten, aber auch sonst bietet der weiße Kieselstrand genügend Platz für Spaziergänger, Ruhesuchende und Naturfreunde. Der Nachteil: Cala Mariolu ist nur über einen Fußweg oder mit dem Boot erreichbar.

Cala Goloritzé

Auch dieser Strand ist ein wenig schwer zu erreichen – Touristen müssen entweder eine Bootstour oder eine längere Wanderung über Schotter und Geröll absolvieren. Ist dieses Problem aber einmal geklärt, kann der Sandstrand mit glasklarem Wasser und interessanten Naturschätzen aufwarten: So gibt es unter anderem das Naturdenkmal L’Aguglia, eine ungefähr 100 Meter hohe Felsnadel, oder das Felsentor L’Arco di Goloritzé zu bewundern und zu fotografieren.

Nordküste – traumhafte Strände und Landschaften

La Pelosa

Weißer Sand, kristallklares Wasser und raue Schieferfelsen – diese perfekte Kombination hat den Nordstrand La Pelosa zu einem der beliebtesten Postkartenmotive Sardiniens gemacht. Familien profitieren hier vom wellenarmen Meer, trotzdem eignet sich La Pelosa bei passenden Wetterbedingungen auch zum Wind- oder Kitesurfen. Durch das besonders klare Wasser lädt das Meer an diesem Strandabschnitt außerdem zum Schnorcheln ein.

Capriccioli

Die Costa Smeralda wird auch “Küste der Superreichen” genannt, denn hier finden sich so viele Promis wie nirgendwo sonst auf Sardinien. An dieser Küste liegt auch der Strand Capriccioli. Granitfelsen unterteilen ihn in zwei Hälften, Pinienhaine und Olivenbäume sorgen für das perfekte mediterrane Flair. Im Sommer kann es hier zwar sehr voll werden, doch durch die wunderschöne Landschaft und das flache Wasser ist Capriccioli vor allem für Familien der perfekte Strand.

Cala Spinosa

Der Strand Cala Spinosa liegt auf der Halbinsel Capo Testa, die besonders bei Kletterern beliebt ist. Doch auch vom Boden aus gibt es viel zu sehen: die Römer erbauten hier einst gigantische Skulpturen aus Granit; und bei klarem Himmel kann man sogar bis hinüber zur Nachbarinsel Korsika sehen. Wer etwas Glück hat, kann an diesem Strand sogar die eine oder andere Schildkröte antreffen – der perfekte Ort für Naturfotografen.

Unentdeckte Westküste

Is Arutas

Im Vergleich zum Süden ist der Westen Sardiniens recht unberührt geblieben. Am Strand Is Arutas auf der Sinis-Halbinsel zeigt sich das ganz besonders, denn hier gibt es immer ein freies Plätzchen zum Ausspannen. Die größte Besonderheit an Is Arutas ist jedoch der helle Quarzsand, der von Weiß bis hin zu Grün und Rosa in den verschiedensten Tönen leuchtet. Ein weiterer Pluspunkt: Hier sind sogar Hunde erlaubt.

Titelfoto / Sardinien hat viele Traumstrände / Foto: pixabay / StephanieAlbert

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