Mit dem Hausboot in den Urlaub


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4 Minuten Lesezeit

Für einen abwechslungsreichen und eindrucksvollen Urlaub ist es nicht zwingend notwendig, eine lange Flugreise zu unternehmen. Vor der eigenen Haustür oder in den wasserreichen Regionen Deutschlands gibt es ebenfalls viel zu entdecken. Der Urlaub auf einem Hausboot eröffnet beispielsweise neue Möglichkeiten. Die Landschaft vom Wasser aus zu entdecken, hat eine besondere Faszination. Dies gilt auch dann, wenn der Urlaub in der Region geplant ist, in der man lebt. Ein solcher Urlaub erfordert nicht zwingend einen Führerschein oder Kenntnisse im Steuern eines Bootes. Er steht auch jenen Urlaubern offen, die bislang noch nie auf einem Boot unterwegs waren.

Urlaub in einem Hausboot – das gilt es zu beachten

Das Hausboot ist ein kleiner Bungalow mit einer Ausstattung, die einen angenehmen Urlaub garantiert. Es gibt einen Wohnraum mit Küche, eine Dusche mit WC, mehrere Schlafplätze und natürlich einen Außenbereich. Eine Sonnenterrasse oder ein Grill gehören bei vielen Anbietern zur Ausstattung. Die Größen der Hausboote unterscheiden sich, und mit ihnen auch die Preise. Ein Vergleich ist in jedem Fall lohnenswert, um ein gutes Angebot zu finden.

Wichtig sind folgende Punkte beim Planen eines Urlaubs auf dem Hausboot:

  • Wenn kein Bootsführerschein vorhanden ist, muss die Motorleistung das führerscheinfreie Fahren erlauben
  • Die vorgeschriebene Personenanzahl darf keinesfalls überschritten werden
  • Es ist empfehlenswert, Seekarten mitzuführen und die Route vorab zu planen
  • Landgänge sind möglich, wenn es öffentlich zugängliche Bootsanliegeplätze gibt, die in Bezug auf die Größe das Anlegen eines Hausbootes erlauben
  • Grundkenntnisse der Beschilderung auf dem Wasser sollten vorhanden sein

Hausboote sind aufgrund ihrer Konstruktion auf einem schwimmenden Ponton nur für Fahrten auf ruhigen Binnengewässern geeignet. So ist es möglich, auf den Berlin-Brandenburger Seen ein Hausboot zu mieten und bis zur Elbe oder ins Odergebiet zu fahren. Auch auf den großen Flüssen wie Rhein, Donau oder Main gibt es Hausboote zur Miete. Auf Nord- und Ostsee ist das Fahren mit einem Hausboot hingegen nicht möglich. Auch ein führerscheinfreies Fahren ist auf Hochseegewässern nicht erlaubt. Aus diesen Gründen sollte der Urlaub auf einem Hausboot im Binnenland geplant werden.

Weitere Informationen zu den Bußgeldern im Wassersport gibt es auf dem Ratgeberportal bussgeldkatalog.org und eine kleine Checkliste für den Urlaub auf dem Hausboot finden Sie hier zum download.

Fahren ohne Bootsführerschein

Die Regelungen für Fahren ohne Bootsführerschein sind auf den deutschen Gewässern recht unterschiedlich. Es ist wichtig, sich vorab bei den zuständigen Behörden zu erkundigen. Im Seengebiet Berlin-Brandenburg gibt es viele Anbieter von Hausbooten. Hier ist ein führerscheinfreies Fahren möglich, wenn die Motorgröße eine bestimmte PS-Stärke des Motors nicht übersteigt. Darüber hinaus können Urlauber einen Charterschein erwerben, um Boote mit stärkeren Motoren fahren zu können. Der Erwerb des Charterscheins erfolgt über eine Einweisung beim Vermieter der Hausboote.

Führerscheinfreie Angebote sind gekennzeichnet

In der Regel kennzeichnen die Vermieter führerscheinfreie Angebote bei Hausbooten. Hierbei handelt es sich um kleinere Boote, die Platz für bis zu vier Personen bieten. Hausboote mit größerem Aufbau oder der Möglichkeit, sechs bis acht Personen zu befördern, benötigen einen stärkeren Antrieb. Hier ist in der Regel ein Charterschein oder ein Bootsführerschein erforderlich. Auskünfte erteilt der Vermieter des Hausbootes.

Anlegen, Ankern und Übernachten – der Urlaub auf einem Hausboot

Bei mehrtägigen oder mehrwöchigen Fahrten sind Übernachtungen auf dem Hausboot obligatorisch. Dazu kann das Boot an einem Steg angelegt oder geankert werden.

Ankern auf Seen und Flüssen

Grundsätzlich ist das Ankern auf Seen und Flüssen gestattet. Hier ist es wichtig, die Beschilderung zu beachten. Ein durchgestrichener Anker auf weißem Hintergrund mit einem roten Rahmen weist darauf hin, dass das Ankern nicht gestattet ist. Dies ist in der Regel an Engstellen, an Brücken oder auf Kanälen der Fall, die für die Berufsschifffahrt genutzt werden. Ansonsten kann man das Boot ankern und so lange liegen, wie man möchte. Weitere Tipps zum Ankern auf esys.org

Anlegen des Hausbootes

Mit dem Hausboot kann man an öffentlichen Stegen und Bootsliegeplätzen anlegen. Dies ist häufig kostenpflichtig oder zeitlich begrenzt. Der Vorteil liegt darin, dass die Möglichkeit besteht, während des Urlaubs Städte oder Regionen kennenzulernen. Oftmals gibt es einen Hafenmeister, der die Einweisung vornimmt und alle Fragen beantwortet.

Titelfoto / Menschen genießen Freizeitaktivitäten während eines Hausbooturlaubs mit Le Boat. Der Stolpsee liegt nur wenige Kilometer von der neuen Basis in Fürstenberg/Havel in Brandenburg entfernt. / © Page Chichester / www.leue-photo.com / Le Boat

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