Expedition auf den Kilimanjaro


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Schon 100 n. Chr. berichtete der griechische Astronom und Geograph Ptolemäus von einem hohen Berg mitten in Afrika, der sogar mit Schnee bedeckt sein sollte. Auch ein spanischer Bericht um 1500 wurde in Europa nicht ernst genommen, zu unglaublich erschien die Geschichte. Erst als am 11. Mai 1848 der deutsche Missionar, Geograph und Sprachforscher Johannes Rebmann, vor dem Kilimandscharo stand und seine Eindrücke nach Europa berichtete, trat der Kilimandscharo in Europa ins öffentliche Interesse.

Die Erstbesteiger waren der Leipziger Bergsteiger, Geograph und Forscher Hans Meyer, der österreichische Alpinist Ludwig Purtscheller und als Bergführer Yohani Kinyala Lauwo, die den Gipfel nach zwei fehlgeschlagenen Erstbesteigungs-Versuchen von 1887 und 1888 am 6. Oktober 1889 erklommen.

Blick vom Uhuru Peak (Gipfel des Kibo) über den Rest des Furtwängler-Gletschers zum Nordeisfeld, die größte zusammenhängende Eisfläche am Kibo. Foto: Yosemite / GNU
Blick vom Uhuru Peak (Gipfel des Kibo) über den Rest des Furtwängler-Gletschers zum Nordeisfeld, die größte zusammenhängende Eisfläche am Kibo. Foto: Yosemite / GNU

Mittlweile besteigen über 20.000 Menschen jährlich den Berg. Dennoch ist die Tour wegen der Höhe und den Temperaturunterschieden alles andere als harmlos. Man rechnet, dass jeder zweite Bergsteiger es nicht bis zum Gipfel schafft.

Dertour hat mit seiner neuen Aktivreise „Kilimanjaro Intensiv“ einen Aufstieg zum schneebedeckten Gipfel in 5.900m Höhe in einer kleinen privaten Gruppe Gleichgesinnter und mit der Sicherheit professioneller Führung im Programm. Ein ausgebildeter Bergführer betreut jeweils zwei Teilnehmer. Mehrere Träger transportieren auf dieser Wanderreise mit Expeditionscharakter die gesamte Verpflegung, Geschirr und zum Teil auch das Gepäck der Gäste. Einen Tagesrucksack trägt jeder Teilnehmer selbst. Dertour bietet diese neue Tour wahlweise mit zwei Routen an. Die ideale Strecke mit sehr viel Zeit zum Akklimatisieren und einzigartigen Aussichtspunkten ist die Lemosho Route via Stella Point. Sie trifft oberhalb des Shira 2 Camps auf die Machame Route und ist nicht so stark frequentiert wie die bekanntere Marangu Route. Körperliche Fitness und gute Gesundheit müssen alle aktiven Teilnehmer für diese intensive Bergerfahrung am „Dach Afrikas“ mitbringen. Ihre Anstrengungen werden mit einem einzigartigen Ausblick auf die weite Landschaft Tansanias belohnt. Wer möchte, kann eine zusätzliche Nacht im Krater dazu buchen – das ultimative Naturerlebnis nach dem Gipfelsturm.

Auf dem Kilimanjaro, Wachstum bis auf ca. 4500m über NN. Foto: Hochschwab/GNU-Lizenz
Auf dem Kilimanjaro, Wachstum bis auf ca. 4500m über NN. Foto: Hochschwab/GNU-Lizenz

Preisbeispiel (Dertour Katalog Afrika):

„Privatreise: Kilimanjaro Intensiv“, 10-tägige Aktiv- und Wanderreise ab/bis Arusha, zwei Übernachtungen im Hotel und sieben Übernachtungen in 3-Mann-Zelten zur 2-Mann-Benutzung, Verpflegung gem. Programm, Getränke während der Bergbesteigung, Transfers, Schlafsack, Nationalparkgebühren, hoch qualifizierte englischsprechende Bergführer als Reiseleitung, Flying Doctor Service, ab 3.449 EUR pro Person. Zusatznacht im Krater ab 392 EUR pro Person.

Titelfoto / Eine Bergwandergruppe im Barranco Tal. / Foto: Dertour

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