Erste weibliche Ranger-Truppe Ostafrikas bekämpft die Wilderei

Laikipia Plateau in Kenia: Die ZEITZ Foundation hat die erste komplett weibliche Ranger-Truppe und Akademie zur Bekämpfung von Wilderei in Ostafrika in der Segera Conservancy in Kenia erfolgreich ins Leben gerufen. Mit Unterstützung der Julius Bär-Stiftung und privaten Spendern wurden die weiblichen Rekruten im März 2019 aus den lokalen Gemeinden von Segera ausgewählt, wobei insbesondere benachteiligten Frauen aus Randgruppen eine Chance gegeben wurde, teilt die Stiftung mit

Segera beheimatet das gleichnamige Luxus-Öko-Safari-Retreat, das Teil des führenden Ökosafari-Unternehmens Wilderness Safaris ist und durch seine zahlreichen Projekte für Naturschutz und Bevölkerung zugleich ein Paradebeispiel für die gelungene Verbindung von Luxus und Nachhaltigkeit ist.

Im April 2019 startete dann die erste Gruppe von 12 Rangerinnen in der neuen Ausbildungsakademie der ZEITZ Foundation auf Segera ein ganzheitliches Trainingsprogramm, um höchste Standards in Bezug auf Anti-Wilderei und Sicherheit zu erreichen. Die Frauen erhalten das gesamte Elitetraining, die Ausrüstung und die Unterstützung, die sie an vorderster Front für den Naturschutz benötigen, so die ZEITZ-Stiftung.

Nach ihrem Abschluss im September 2019 sollen die angestellten Rangerinnen weiterhin in ihren Gemeinden leben und durch den Dialog mit ihnen Frieden, interkulturelles Verständnis und den Erhalt fördern. Ziel ist es dann, die Initiative auszubauen – nicht nur im eigenen Land, sondern auf dem ganzen Kontinent – und damit ein spannendes Konzept für den Naturschutz und zur Stärkung von Frauen zu schaffen, bei dem Kenia eine führende Rolle übernehmen könnte.

Segera und Wilderness Safaris

Zentral im Herzen von Laikipia in Kenia gelegen, ist Segera Zuhause eines preisgekrönten Öko-Luxus-Safari-Refugiums und des Hauptsitzes der ZEITZ-Stiftung. Das 50.000 Hektar große Segera erhält einen lebenswichtigen Migrationskorridor sowie dauerhaften Zufluchtsort und bietet Wildtier- und Lebensraummanagement für das umliegende Ewaso-Ökosystem. Es ist eine treibende Kraft für die Förderung nachhaltigen Denkens und Handelns.

Das Segera Retreat ist Teil des Wilderness Safaris Portfolios. Wilderness Safaris ist eine Umweltschutzorganisation und zugleich Unternehmen für nachhaltigen Safari-Tourismus, das soziales Engagement für die Bevölkerung, Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit miteinander in Einklang bringt. Das Unternehmen betreibt ca. 40 Camps und Lodges in Namibia, Botswana, Simbabwe, Sambia, Kenia, Ruanda und setzt seit 1983 auf die Kombination von sanftem Tourismus und Naturschutz. Hinter jedem Camp und Projekt steht ein sogenannter ‚Purpose‘ – eine Absicht, die darauf abzielt, Afrikas Wildnis und Wildtiere zu bewahren und die lokalen Gemeinschaften in diesen Prozess einzubeziehen.

www.wilderness-safaris.com

www.segera.com

Die ZEITZ Foundation

Die ZEITZ foundation for Intercultural Ecosphere Safety wurde 2008 von Jochen Zeitz mit dem Ziel gegründet, nachhaltige, ökologisch und sozial verantwortliche Projekte zu entwickeln und zu unterstützen. Ziel ist es eine dauerhafte Wirkung und Nachhaltigkeit durch ein ganzheitliches Gleichgewicht von Naturschutz, Gemeinschaft, Kultur und Handeln (4C) zu erzielen. Die ZEITZ-Stiftung ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Kenia und Deutschland.

Jochen Zeitz war lange Jahre führenden Manager bei Sport-Marke Puma und brachte das Unternehmen wieder in die Gewinnzone. Mit 30 Jahren war er der jüngste Vorstandsvorsitzende eines börsennotierten deutschen Unternehmens. Im Jahre 2010 war Zeitz der Top-Verdiener der deutschen Vorstandsvositzenden mit einem Gehalt von knapp 10 Millionen Euro. Ende 2012 schied Zeitz bei Puma aus, um sich Nachhaltigkeitsprojekten zu widmen.

Mit dem Namen Zeitz ist auch das Zeitz Museum of Contemporary Art Africa (Zeitz MOCAA) in Kapstadt Südafrika verbunden. Es wurde in seinem Auftrag in öffentlich-privater Partnerschaft errichtet.

www.zeitzfoundation.org

Titelfoto / Die erste weibliche Anti-Wilderei-Einheit Ostafrikas in Segera, Kenia, nimmt demnächst ihren Kampf für den Naturschutz auf. / Copyright Crookes & Jackson

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