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Ferien in Dänemark, das ist neben Erholung an weißen Ostsee-Sandstränden immer auch eine Entdeckungsreise. Wer Land und Leute besser kennenlernen will, sollte sich nicht nur auf die Landeshauptstadt Kopenhagen beschränken, sondern zum Beispiel von Seeland aus auch einen Ausflug zur Insel Mön unternehmen. Dort gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, unter anderem den berühmten Schneckenhügel, der auf der 500-Kronen Banknote abgebildet ist.
Erholung und Abenteuer zugleich
Die Insel Mön liegt nur etwa 40 Kilometer südlich des Camping- und Ferienparks Feddet. Von hier aus kann man zahlreiche Tagestouren unternehmen. Der Campingplatz wurde 2020 als bester Campingplatz Dänemarks ausgezeichnet und bietet zahlreiche Aktivitäten für die ganze Familie. Unter https://feddet.dk/de/ gibt es nähere Informationen auch zu Feddet Strand, einem der beliebtesten Strände auf Süd-Seeland.
Die Dänen sind wahre Brückenbaumeister
Brücken sind in Dänemark von entscheidender Bedeutung. Sie verbinden die zahlreichen Inseln, die bis ins 19. Jahrhundert hinein nur auf dem Seeweg zu erreichen waren. Dann begann die dänische Brückenbaukunst, die heute Weltklasseniveau hat. Die schönste Brücke verbindet die Inseln Seeland und Mön. Sie ist 754 Meter lang und bietet einen spektakulären Ausblick.
Hügel- und Hünengräber in großer Zahl
Auf Mön befindet sich eine Vielzahl von Hügel- und Hünengräbern, die zum Teil noch sehr gut erhalten sind. Der Schneckenhügel, ein nur aus Erdmaterial bestehendes Hügelgrab, liegt bei Keldby, etwa drei Kilometer westlich der Inselhauptstadt Stege. Der Grabhügel mit einem spiralförmigen Rundgang bis zur vier Meter hohen Spitze hat einen Durchmesser von 20 Metern. Der Rundweg wurde aber erst vor 150 Jahren angelegt, während die ältesten Hügelgräber aus der Bronzezeit stammen. Im Osten der Insel befindet sich ein beeindruckendes Hünengrab mit einem sehr großen Deckstein. Diese Hünengräber, die im Gegensatz zum Hügelgrab aus Steinen aufgetürmt sind, waren rund 3500 Jahre v. Chr. so etwas wie die Friedhöfe der Menschen. Es war üblich, den Verstorbenen einen großen Steinhügel zu hinterlassen, die sogenannten Ganggräber oder Dolmen, die durchaus mehrfach belegt wurden. Die Großsteingräber in Dänemark sind seit 2013 Teil des europäischen Megalithkulturwegs. Die Straße, die durch Deutschland, Niederlande, Dänemark und Schweden führt, gibt Einblicke in die gemeinsame Vergangenheit. Die Einweihung fand auf der Insel Mön am bekanntestes Großsteingrab Klekkendehöj statt.
Abstecher in die Gegenwart
Wenn man schon auf Mön ist, sollte man unbedingt auch einen Besuch der Kreidefelsen an der Ostküste der Insel einplanen. Sie ragen über 120 Meter aus dem Meer und bilden die höchste Steilküste Dänemarks. An einer Stelle führt eine Treppe mit 500 Stufen hinunter ans Meer. Wer Fisch liebt, ist in der Hafenstadt Klintholm an der richtigen Adresse. Hier kann man fangfrischen Plattfisch kaufen. In der Nähe der Steilküste steht das kleinste Schloss Dänemarks. Liselund ist ein Landsitz von einem englischen Park umgeben, in dem auch ein chinesische Teepavillon und ein Norwegerhaus stehen. Auch das Innere des Schlosses kann besichtigt werden. Wer mit Kindern unterwegs ist, sollte noch einen Besuch im Geocenter einplanen. In der interaktiven Ausstellung können Kinder die unterschiedlichen Epochen von der Eiszeit bis heute entdecken. Außerdem gibt es direkt vor der Tür des Geocenters einen riesigen Erlebnisspielplatz.
Noch mehr Infos zu Mön auf Mønguide.com (in englischer und dänischer Sprache)
Titelfoto / Auf der Insel Mön gibt es viel zu bestaunen, wie die imposanten Kreidefelsen / Foto: pixabay / kordi_vahle
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