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Emirates gehört zu den Fluggesellschaften, bei denen der Bordservice ein wichtiger Teil des Reiseerlebnisses ist. Das gilt nicht nur für die First Class mit Kaviar, Champagner und Dusche im Airbus A380, sondern auch für Economy, Premium Economy und Business Class. Je nach Reiseklasse unterscheidet sich allerdings deutlich, was an Bord serviert wird, wie viel Auswahl es gibt und welche Extras zusätzlich angeboten werden.
Wichtig ist: Emirates fliegt mit unterschiedlichen Flugzeugtypen und Kabinenkonfigurationen. Nicht jede Maschine bietet dieselbe Ausstattung, und auch die Menüs variieren je nach Strecke, Flugdauer, Saison und Abflugort. Wer genau wissen möchte, welches Essen auf dem eigenen Flug serviert wird, sollte vor der Reise die Funktion „Was gibt es auf meinem Flug?“ beziehungsweise die Buchungsverwaltung von Emirates nutzen.
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Economy Class mit Menüs
In der Economy Class erhalten Passagiere bei Emirates in der Regel eine mehrgängige Mahlzeit. Dazu gehören ein Hauptgericht, je nach Flug auch Salat oder Obst, Cracker und Käse sowie ein Dessert oder eine süße Komponente. Die Auswahl der Gerichte orientiert sich häufig an der Flugroute: Auf Strecken nach Asien, Australien, Europa oder in den Nahen Osten können entsprechend regionale Einflüsse auf dem Tablett landen.

Auch bei den Getränken ist Emirates in der Economy Class großzügiger als viele klassische Netzwerk-Airlines auf der Langstrecke. Softdrinks, Säfte, Wasser, Tee, Kaffee, Bier, Wein und Spirituosen sind im regulären Service enthalten. Champagner gehört in der Economy Class nicht zum kostenlosen Standardangebot. Bei Flügen ab Dubai lässt sich für besondere Anlässe bis 48 Stunden vor Abflug ein Kuchen-und-Champagner-Paket vorbestellen. Es kostet derzeit 43 US-Dollar und umfasst einen Vanillekuchen sowie eine 20-cl-Flasche Moët & Chandon Brut Impérial.
Auf längeren Flügen verteilt Emirates außerdem Amenity Kits mit praktischen Kleinigkeiten wie Schlafmaske, Socken, Zahnpflege-Set und Ohrstöpseln. Die Gestaltung dieser Sets greift inzwischen Natur- und Artenschutzmotive auf.
Premium Economy: mehr Platz und ein aufgewerteter Speiseservice
Die Premium Economy ist zwischen Economy und Business Class angesiedelt. Das merkt man nicht nur am Sitzabstand, sondern auch am Service. Die Mahlzeiten werden wertiger präsentiert, unter anderem auf Porzellan und mit richtigem Besteck. Je nach Tageszeit gibt es Frühstück, Mittagessen oder Abendessen, oft als mehrgängiges Menü mit Vorspeise oder Salat, Hauptgang und Dessert.

Auch die Getränkeauswahl ist hochwertiger als in der Economy Class. Emirates nennt unter anderem eine größere Auswahl an Weinen sowie Schaumwein wie Chandon. Damit rückt die Premium Economy näher an ein klassisches Premium-Erlebnis heran, ohne den vollen Business-Class-Service zu erreichen.
Zusätzlich gibt es auf längeren Flügen nachhaltige Amenity Kits. In der Premium Economy sind diese gegenüber der Economy Class aufgewertet und enthalten zusätzlich Pflegeprodukte, etwa von Aveda. Für Reisende, die mehr Komfort wünschen, aber nicht Business Class buchen möchten, ist die Premium Economy damit die beste Zwischenlösung.
Business Class: Restaurantgefühl über den Wolken
In der Business Class setzt Emirates stärker auf ein flexibles und hochwertiges Speiseerlebnis. Je nach Strecke werden mehrgängige Menüs mit regionalen Einflüssen serviert. Dazu kommen Snacks, Desserts, Käse, Kaffee- und Teevarianten sowie eine umfangreiche Getränkeauswahl.

Bereits nach dem Einsteigen wird häufig Champagner angeboten. Während des Fluges stehen außerdem Weine, Cocktails, Spirituosen und alkoholfreie Getränke zur Auswahl.
Die Business Class ist als Lie-flat-Produkt ausgelegt, sodass Essen, Arbeiten, Schlafen und Unterhaltung stärker ineinandergreifen als in den günstigeren Klassen.
Auf ausgewählten Strecken können Business-Class-Passagiere ihr Hauptgericht bereits vor dem Flug online auswählen. Die Vorbestellung ist ab 14 Tagen bis 24 Stunden vor Abflug möglich und kostenlos. Änderungen sind ebenfalls bis 24 Stunden vor dem Flug möglich. Vorspeise, Dessert und weitere Bestandteile des Menüs werden weiterhin an Bord ausgewählt. Welche Strecken den Service anbieten, zeigt Emirates in der Buchungsverwaltung an.
Eine Bar in 12.000 Metern Höhe

Ein besonderes Extra gibt es im Airbus A380: Dort befindet sich die bekannte Onboard Lounge. Sie steht Business- und First-Class-Gästen zur Verfügung. Serviert werden dort Getränke, Cocktails, kleine Snacks, Canapés und Gebäck. Das ist weniger „Barhopping“ als vielmehr ein kleiner Treffpunkt über den Wolken – aber genau deshalb für viele A380-Fans ein Highlight.
First Class: Kaviar, Dom Pérignon und Dine-on-demand
Die First Class ist die Reiseklasse, in der der Service am weitesten individualisiert wird. Statt fester Essenszeiten steht das Prinzip Dine-on-demand im Vordergrund: Passagiere können essen, wann es ihnen am besten passt. Dazu kommen mehrgängige Menüs, kleine Gourmet-Häppchen und Snacks für zwischendurch.

Besonders bekannt ist der Kaviar-Service. In der First Class wird Kaviar klassisch mit Beilagen wie Blinis, Toast, Ei, Zwiebeln, Sauerrahm, Zitrone und Schnittlauch serviert.
Emirates hat ein Kaviar-Service-Ritual entwickelt. Das Kabinenpersonal von Emirates zieht weiße Handschuhe an und deckt den Tisch des Passagiers mit einer Leinentischdecke ab. Für das volle Kaviar-Erlebnis wird dann eine kuratierte Auswahl an Accessoires auf die Decke gelegt – knuspriger Melba-Toast, weiche Blinis, Eigelb, Eiweiß, Schnittlauch, weiße Zwiebeln, Sauerrahm und Zitrone. Dazu reicht Emirates Dom Pérignon.
Auch jenseits dieses Rituals ist die Getränkekarte in der First Class deutlich exklusiver als in den anderen Klassen – mit hochwertigen Champagnern, Weinen, Cocktails, Spirituosen, Kaffeespezialitäten und arabischem Kaffee.

Für First Class-Passagiere: Dusche über den Wolken
Im Airbus A380 kommt ein weiteres Alleinstellungsmerkmal hinzu: die Shower Spa. First-Class-Gäste können sich dort während des Fluges erfrischen. Dazu gibt es hochwertige Pflegeprodukte, Amenity Kits, Schlafanzüge und je nach Strecke weitere Komfortartikel. In der Boeing 777 bietet Emirates ebenfalls First-Class-Suiten an, allerdings ohne Borddusche. Die konkrete Ausstattung hängt also vom Flugzeugtyp ab.

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Essen & Getränke an Bord von Emirates-Flugzeugen - Reiseklassen im Überblick
| Reiseklasse | Essen | Getränke | Besondere Services |
|---|---|---|---|
| Economy Class | Mehrgängige Mahlzeit mit Hauptgericht, Beilage, Dessert oder süßer Komponente | Kostenlose Softdrinks, Säfte, Wein, Bier und Spirituosen | teilweise Amenity Kits auf längeren Flügen |
| Premium Economy | Aufgewertete mehrgängige Menüs, serviert auf Porzellan | Größere Getränkeauswahl, darunter Schaumweine und Weine, darunter Chandon 2021; je nach Route weitere Premiumweine | Mehr Platz, größerer Tisch, hochwertigere Decken/Kissen, Amenity Kit auf längeren Flügen |
| Business Class | Mehrgängige Menüs, regionale Gerichte, Snacks | Champagner, Cocktails, Weine, Spirituosen, Kaffee- und Teeauswahl | A380-Onboard-Lounge |
| First Class | À-la-carte-Menüs, Dine-on-demand, Kaviar, Gourmet-Snacks | Dom Pérignon, Premiumweine, Cocktails, arabischer Kaffee | A380-Onboard-Lounge |
Emirates erweitert 2026 seine Wein- und Champagnerauswahl
Bei Wein verfolgt Emirates ein ungewöhnlich langfristiges Konzept. Seit 2006 hat die Airline nach eigenen Angaben mehr als eine Milliarde US-Dollar in ihr Weinprogramm investiert. Rund fünf Millionen Flaschen lagern inzwischen in eigenen beziehungsweise speziell dafür vorgesehenen Anlagen in Frankreich. Viele Weine kauft Emirates Jahre vor ihrem Einsatz an Bord und lässt sie zunächst reifen.
Dabei unterscheiden sich die Weine je nach Reiseklasse und Flugroute. Gerade bei hochwertigen und nur in kleinen Mengen verfügbaren Jahrgängen ist deshalb nicht jeder Wein im gesamten Streckennetz erhältlich.
Emirates berücksichtigt bei der Auswahl unter anderem Fruchtcharakter, Säure, Tannine, Holzeinfluss und Reifezustand. Bordeaux-Weine für die Business Class reifen nach Angaben der Fluggesellschaft häufig mindestens acht bis zehn Jahre, bevor sie ausgeschenkt werden. Für die First Class vorgesehene Weine können zwölf bis 15 Jahre oder länger eingelagert werden.

First Class: Dom Pérignon 2017 und gereifte Spitzenweine
In der First Class bleibt Dom Pérignon ein zentraler Bestandteil des Getränkeangebots. Gegen Ende 2026 will Emirates im weltweiten Streckennetz den Dom Pérignon Vintage 2017 einführen.
Daneben richtet sich die Weinauswahl teilweise nach dem Flugziel. Auf Afrika-Strecken wird derzeit beispielsweise Chevalier-Montrachet Grand Cru 2015 von Bouchard Père & Fils ausgeschenkt. Der Weißwein aus Burgund stammt aus einer der kleinen Grand-Cru-Lagen von Puligny-Montrachet.
Auf Europa-Strecken gehört aktuell der Le Petit Cheval Blanc 2023 von Château Cheval Blanc zur First-Class-Auswahl. Der seltene weiße Bordeaux wird überwiegend aus Sauvignon Blanc mit einem Anteil Sémillon erzeugt.
Reisende nach Ostasien können derzeit auf Seña 2016 treffen, einen chilenischen Cabernet-Sauvignon-geprägten Rotwein aus dem Aconcagua Valley.
Weitere Veränderungen folgen im Herbst und Winter 2026:
- ab Ende September: Penfolds RWT Shiraz 2015 auf Verbindungen nach Australasien
- ab Oktober: Château Mouton Rothschild 2003 auf Strecken nach Großbritannien
- ab Dezember: Vilafonté Series C 2016 auf ausgewählten First-Class-Strecken
Besonders bemerkenswert ist der Château Mouton Rothschild 2003. Der mehr als 20 Jahre gereifte Bordeaux stammt aus Pauillac und gehört seit der Aufwertung 1973 zu den Premier-Cru-Weingütern der Bordeaux-Klassifikation von 1855.
Die konkreten Weine können sich allerdings nach Route und Zeitraum unterscheiden. Wer wegen eines bestimmten Jahrgangs bucht, sollte deshalb vor dem Flug im aktuellen Emirates-Menü nachsehen.
Die Champagner-Partnerschaft bleibt exklusiv
Die langjährige Zusammenarbeit zwischen Emirates und Moët Hennessy besteht weiterhin. Emirates ist nach Angaben der Airline die einzige kommerzielle Fluggesellschaft, die offiziell Moët & Chandon, Veuve Clicquot und Dom Pérignon an Bord ausschenkt.
Welche Cuvée beziehungsweise welcher Jahrgang serviert wird, hängt von Reiseklasse, Route und Zeitpunkt ab. Eine feste Liste einzelner Jahrgänge kann deshalb schnell überholt sein.
In der First Class ist Dom Pérignon die prestigeträchtigste Marke der Auswahl. In der Business Class werden je nach Strecke unter anderem Moët & Chandon oder Veuve Clicquot angeboten.
Business Class: neue Weine aus Bordeaux und von der Rhône

Auch in der Business Class wird das Weinangebot 2026 verändert. Auf USA-Verbindungen serviert Emirates derzeit La Dame de Montrose 2014 von Château Montrose. Der Wein stammt aus Saint-Estèphe in Bordeaux und ist der Zweitwein des als Deuxième Grand Cru Classé eingestuften Château Montrose.
Ab Ende September kommt auf Strecken nach Ostasien Châteauneuf-du-Pape Blanc 2024 vom Domaine des Sénéchaux hinzu. Weißer Châteauneuf-du-Pape ist vergleichsweise selten: Nur ein kleiner Teil der Produktion dieser südfranzösischen Appellation entfällt auf Weißwein.
Wer sein Essen möglichst genau planen möchte, kann auf ausgewählten Business-Class-Flügen auch das Hauptgericht vorbestellen. Die Auswahl ist ab 14 Tagen bis 24 Stunden vor dem Abflug möglich und kann bis 24 Stunden vor dem Flug geändert werden. Vorspeise und Dessert werden weiterhin an Bord gewählt.
Premium Economy: erstmals englischer Schaumwein

Auch in der Premium Economy baut Emirates das Weinangebot aus. Bereits ab September 2026 wird Chablis Premier Cru Jean-Marc Brocard 2024 ausgeschenkt. Ab Oktober folgt La Parde de Haut-Bailly 2014, ein gereifter Bordeaux aus Pessac-Léognan.
Eine Premiere gibt es ebenfalls im Oktober: Mit Wiston Estate Brut NV nimmt Emirates erstmals einen englischen Schaumwein in sein Bordangebot auf. Er wird exklusiv in der Premium Economy auf Großbritannien-Strecken serviert.
Wiston Estate liegt in West Sussex. Der Schaumwein wird aus Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier nach der traditionellen Flaschengärung hergestellt – also grundsätzlich nach derselben Methode wie Champagner. Als Champagner darf er allerdings nicht bezeichnet werden, da dieser Name Weinen aus der französischen Champagne vorbehalten ist.
Weiterhin zum Premium-Economy-Angebot gehört Chandon 2021 aus dem australischen Yarra Valley. Der Schaumwein wird ebenfalls nach traditioneller Methode erzeugt und vier Jahre gereift. Emirates bezeichnet ihn als weltweite Exklusivität der Airline.
Economy Class bekommt ebenfalls neue Weine

Auch Economy-Passagiere bleiben bei der neuen Auswahl nicht außen vor. Aktuell gehört unter anderem Domaine de la Baume Tautavel 2023 zum Angebot. Der Rotwein aus dem südfranzösischen Roussillon wird aus Grenache und Syrah erzeugt. Ab Oktober soll Château Pech-Latt Corbières 2024 hinzukommen. Der Rotwein aus Südfrankreich wird aus für die Region typischen Rebsorten wie Syrah, Grenache, Carignan und Mourvèdre erzeugt.
Beim Weißwein nennt Emirates unter anderem Cuvée Sabourin Picpoul de Pinet 2024 von der französischen Mittelmeerküste sowie Journey’s End Weather Station Sauvignon Blanc 2025 aus der Region Stellenbosch in Südafrika.
Die normalen Weine gehören zum kostenlosen Getränkeangebot der Economy Class. Dazu kommen weiterhin unter anderem Fruchtsäfte, Softdrinks, Bier und Spirituosen.
Wer etwas Besonderes feiern möchte, kann bei einem Abflug von Dubai zusätzlich ein Kuchen-und-Champagner-Paket bestellen. Es kostet derzeit 43 US-Dollar und umfasst einen Vanillekuchen sowie eine 20-cl-Flasche Moët & Chandon Brut Impérial. Die Bestellung muss spätestens 48 Stunden vor dem Flug erfolgen.
Vegane, vegetarische, koschere und andere Spezialmenüs
Emirates bietet eine große Auswahl an Spezialmenüs. Dazu zählen unter anderem vegetarische und vegane Mahlzeiten, koschere Menüs, Kindergerichte, Babynahrung sowie Mahlzeiten für bestimmte medizinische oder religiöse Anforderungen. Wer ein Spezialmenü benötigt, sollte es rechtzeitig vor dem Flug in der Buchungsverwaltung bestellen.

Besonders stark ausgebaut hat Emirates in den vergangenen Jahren das vegane Angebot. Pflanzliche Gerichte werden in allen Reiseklassen angeboten. Auf stark nachgefragten Strecken können vegane Optionen auch Teil des regulären Menüs sein, sicherer ist aber die Vorbestellung. Emirates verweist dabei zunehmend auf möglichst natürliche Zutaten und weniger stark verarbeitete Fleischersatzprodukte.

Für Kinder zwischen zwei und zwölf Jahren gibt es eigene Kindermahlzeiten. Für Babys sind ebenfalls Babynahrung und Unterstützung beim Erwärmen von mitgebrachter Nahrung vorgesehen. Eltern sollten dennoch vertraute Babynahrung dabeihaben, wenn das Kind sehr wählerisch ist oder besondere Bedürfnisse hat.
🌱 Veganes Essen bei Emirates – kurz erklärt
- ✈️ Verfügbarkeit: Auf allen Emirates-Flügen und in allen Reiseklassen
- ⏰ Vorbestellung: Bis spätestens 24 Stunden vor Abflug
- 🍽️ Bordmenü: Auf stark nachgefragten Strecken ohne Vorbestellung erhältlich
- 📊 Vegane Rezepte: 488 Gerichte auf Flügen zu 140 Destinationen
- 📈 Servierte Mahlzeiten: Rund 500.000 vegane Menüs pro Jahr
- 🥗 Beliebtheit: Auch bei nicht-veganen Gästen als leichte Option gefragt
🌍 Kulinarisches Konzept:
Fokus auf möglichst unverarbeitete pflanzliche Zutaten, ohne industrielle Fleischersatzprodukte.
Inspiriert von traditionell pflanzenbetonten Küchen aus dem Mittelmeerraum, der Levante, Asien und Afrika.
🚜 Zutatenherkunft:
Frisches Blattgemüse u. a. von Bustanica, der weltweit größten hydroponischen Vertical Farm nahe Dubai.
🛋️ Zusätzlich:
Vegane Speisen in allen Emirates Lounges sowie pflanzliche Milchalternativen an Bord.
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Kaffee, Tee und arabische Gastlichkeit
Auch Kaffee spielt im Emirates-Service eine größere Rolle, als man auf den ersten Blick denkt. In Economy und Premium Economy wird Kaffee im Rahmen des normalen Services angeboten. In Business und First Class ist die Auswahl deutlich größer und kann je nach Flug Cappuccino, Espresso, entkoffeinierten Kaffee, Eiskaffee oder arabischen Kaffee mit Kardamom und Safran umfassen.
Gerade der arabische Kaffee passt gut zum Selbstverständnis der Airline: Emirates verbindet internationale Langstrecke mit Elementen traditioneller Gastlichkeit aus Dubai und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Dazu gehören auch Datteln, Teevarianten und der insgesamt stärker zelebrierte Getränkeservice in den Premiumklassen.
Saisonale Menüs: Oktoberfest, Weihnachten und besondere Anlässe
Neben dem regulären Bordservice bietet Emirates immer wieder saisonale Menüs. Dazu gehören etwa Angebote zum Oktoberfest auf Flügen von und nach Deutschland oder besondere Menüs zu Weihnachten, Thanksgiving, Onam, Ramadan oder dem chinesischen Neujahr. Solche Aktionen sind zeitlich begrenzt und nicht auf allen Strecken verfügbar, zeigen aber, wie stark Emirates den Bordservice auch für Marketing und Reiseerlebnis nutzt.

Für Passagiere bedeutet das: Wer Glück hat, bekommt auf bestimmten Strecken ein saisonales Menü serviert. Verlassen sollte man sich darauf aber nicht, denn solche Angebote hängen vom Reisezeitraum, der Route und der jeweiligen Klasse ab.
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Unterhaltung, WLAN und Service drumherum
Zum Bordservice gehört bei Emirates nicht nur Essen und Trinken. Das Unterhaltungssystem ice bietet eine sehr große Auswahl an Filmen, Serien, Musik, Spielen und Live-TV-Inhalten. Auf vielen Flügen ist außerdem WLAN verfügbar. Die Konditionen hängen vom Skywards-Status, der Reiseklasse und dem gewählten Tarif ab. In First und Business Class können Skywards-Mitglieder auf vielen Flügen kostenloses WLAN nutzen, während in Premium Economy und Economy häufig Chat- oder Datenpakete angeboten werden.
Emirates rüstet schrittweise seine Jets mit Starlink-Internet aus. In diesen Maschinen ist der Interzugriff in allen Klassen kostenlos.
In Business und First Class beginnt der Service oft schon vor dem Abflug: Loungezugang und Chauffeur-Service sind auf vielen Strecken Teil des Premium-Erlebnisses. Auch hier gilt allerdings: Die Verfügbarkeit hängt von Ticket, Strecke, Land und Tarifbedingungen ab.
Wer Emirates bucht, sollte trotzdem genau hinsehen. Nicht jedes Flugzeug bietet dieselben Sitze, nicht jede Strecke dieselben Extras und nicht jedes Menü ist auf jedem Flug verfügbar. Der konkrete Service hängt von Route, Flugzeugtyp, Kabinenkonfiguration und Flugdauer ab. Genau das macht eine kurze Prüfung vor dem Abflug sinnvoll – besonders dann, wenn man wegen eines bestimmten Produkts, einer bestimmten Klasse oder eines besonderen Bordservices bucht.
Titelfoto / First Class-Gäste können in den Emirates unbegrenzt Kaviar genießen / Foto: Emirates
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Weitere Fotos von WeltReisender Ingo Paszkowsky findest Du hinter diesem Link.
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