Vielfätige Unterwasserwelt von Hawaii

In Hawaii erleben Urlauber mit vielen Angeboten das Eintauchen in die sagenhafte Unterwasserwelt aus verschiedenen Perspektiven. Während Mutige ausgestattet mit Schnorchel und Flossen Rochen, Delphinen & Co. ganz nahe kommen, betrachten nicht so Mutige vom Strand aus ein wahres Spektakel hawaiianischer Artenvielfalt.

Auf Tuchfühlung mit Mantarochen

Mit mindestens sechs Metern Spannweite gehören Mantas zu den größten Fischen des Ozeans. Die Kona Coast auf Hawaii Island ist der einzige Ort in Hawaii und einer der besten Plätze weltweit, um die beeindruckenden Kreaturen zu beobachten – besonders im Dunkeln, wenn das Plankton vom Nachthimmel beleuchtet wird und die Tiere zum Abendessen lädt.

Mantas lassen sich am besten bei einer Bootstour sichten. Schiffe stechen bei Sonnenuntergang vom Honokōhau Harbour in See und fahren in Richtung Garden Eel Cove oder direkt zum Sheraton Kona Resort & Spa at Keauhou Bay. Für echte Unterwasserfans gibt es zudem Tauch- und Schnorchelexkursionen.

Verspielte Buckelwale

Zwischen Dezember und Mai besuchen jedes Jahr Tausende Buckelwale die warmen Gewässer Hawaiis. Was man dann sieht: Verspielte Wale an der Wasseroberfläche, die sich mit den Schwänzen abklatschen und Wasserfontänen in die Luft spritzen – ein absolutes Spektakel, sowohl an Land als auch bei einer Bootstour.

Buckelwale tümmeln sich um alle Inseln Hawaiis, jedoch gilt der flache Au‘au Kanal zwischen West-Maui, Lāna‘i and Moloka‘i als der beste Aussichtspunkt der Welt. Vom Schiff aus eröffnen sich fantastische Blicke auf die majestätischen Wesen. Wer sein Fernglas jedoch lieber vom Land aus zückt, dem sei beste Sicht vom Papawai Point oder vom Sanctuary Education Centre garantiert.

Akrobaten der Meere

Während Wale nur zu bestimmten Jahreszeiten zu beobachten sind, suchen Spinnerdelphine die warmen Pazifikgewässer das ganze Jahr über auf. Das Schauspiel der schwungvoll aus dem Wasser springenden Tümmler ist besser als jedes Feuerwerk, das gemeinsame Schwimmen mit ihnen fester Bestandteil jeder Bucketlist.

Beliebter Delphin-Spielplatz ist die Hulopo‘e Bay an Lāna‘i’s Südostküste.

Hawaiianischen Suppenschildkröten

Obwohl die hawaiianische Suppenschildkröte zu den bedrohten Tierarten gehört, ist sie doch die am stärksten vertretene Schildkrötenart auf den Inseln. Sehr wahrscheinlich, dass sie bei einem Strandspaziergang oder beim Schwimmen den Weg kreuzt. Doch obwohl manch einer den gemütlichen Vierbeiner niedlich finden mag – wegen der geschützten Spezies ist Anfassen streng verboten.

Den besten Blick auf die hawaiianischen Suppenschildkröten gibt es am Māluaka Beach im Turtle Town auf Maui. Turtle Town umfasst zahlreiche Orte, die sich zur Beobachtung anbieten.

Schnorcheln mit Exoten

Kristallklares Wasser und farbenprächtige Unterwasserlebewesen ergeben ein wahres Paradies für Schnorchelfans. Vom Black Bandit Angelfish bis zum hawaiianischen Staatsfisch Humuhumunukunukuāpuaʻa: Um die besten, verstecktesten Ecken entdecken zu können, empfiehlt sich die Buchung einer Bootstour oder eines lokalen Reisebegleiters. Was das Schnorchelauge dann zu sehen bekommt, ist eine wahre Belohnung für den Mut, in die hawaiianischen Tiefen einzutauchen.

Die wohl größte Farbenpracht des Ozeans befindet sich rund um den Molokini Crater, einem Unterwasservulkan vor der Südküste Mauis. 250 verschiedene Fischarten sind hier zu Hause und können bei einer gebuchten Schnorcheltour besucht werden. Die sichelförmige Insel schützt das Wasser innerhalb des Kraters, was Molokini zum perfekten Ort sowohl für Anfänger, als auch für Profischnorchler macht.

Abtauchen – im U-Boot

Besucher haben die einzigartige Möglichkeit, die Unterwasserwelt Hawai‘i’s im U-Boot zu erkunden. Suppenschildkröten, Haie, Stachelrochen, gelbe Segeldoktorfische, Aale und viele weitere Unterwasserlebewesen ziehen in den Tiefen des Pazifiks ihre Bahnen.

Wer eine U-Boot Tour ab O‘ahu bucht, bekommt nicht nur die natürlichen Korallenriffe mit all seinen Bewohnern zu Gesicht – es bietet sich zudem die perfekte Selfie-Gelegenheit mit Honolulu, Waikīkī Beach und dem Diamond Head im Hintergrund.

Paradies für Angler

Schon vor Jahrhunderten angelten die Hawaiianer leidenschaftlich, sind Meeresfrüchte doch zentraler Bestandteil der traditionellen hawaiianischen Küche. Ob Süßwasserangeln oder Tiefseefischen – die Inseln verführen eifrige Angler mit köstlichem Fang.

Der Menehune Fishpond in Alekoko in der Nähe von Līhu‘e auf Kaua‘i wurde vor über 1.000 Jahren gegraben und ist ein exzellentes Beispiel dafür, wie die Hawaiianer der Antike ihre Fische fingen. Der Legende nach wurde der Teich von den mystischen Menehune geschaffen. Die spitzbübischen kleinen Menschenlein, die legendäre technische Meisterleistungen vollbracht haben sollen, schufen den Teich angeblich in nur einer Nacht.

Weitere Informationen:

www.gohawaii.com/de

www.facebook.com/goHawaiiDE

Quelle: Hawai’i Tourism Authority

Titelfoto: © Hawai’i Tourism Authority (HTA) / Tor Johnson


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