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Inhaltsverzeichnis:
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Emirates ist vor allem für den Airbus A380, sein Drehkreuz Dubai und seine Premium-Kabinen bekannt. Doch rund um die Fluggesellschaft gibt es zahlreiche weitere interessante Entwicklungen – vom Bordunterhaltungssystem ice über Kooperationen mit anderen Airlines und künstliche Intelligenz bis hin zu biometrischen Kontrollen am Flughafen.
Auf dieser Seite sammeln und aktualisieren wir Fakten und Besonderheiten, die in unseren ausführlichen Beiträgen über die Emirates-Flugzeuge und den Service an Bord keinen eigenen Platz finden.
Alles über die Sitzplätze, Kabinen und wichtigsten Flugzeugtypen findest du in unserem großen Vergleich Emirates Sitzplätze und Service: A380, Boeing 777 und A350 im Vergleich. Außerdem haben wir eigene Beiträge über den Emirates Airbus A350, den Airbus A380 und die Boeing 777.
Emirates in Zahlen
Emirates beförderte im Geschäftsjahr 2025/26 insgesamt 53,2 Millionen Passagiere. Zum 31. März 2026 umfasste das Streckennetz 152 Städte in 80 Ländern.
Die Flotte bestand zu diesem Zeitpunkt aus insgesamt 277 Flugzeugen. Darunter befanden sich bereits 19 Airbus A350. Gleichzeitig standen noch 367 Flugzeuge im Auftragsbuch, darunter weitere A350 sowie Boeing 777X, Boeing 787 und Boeing 777-Frachter.
Neben dem eigenen Streckennetz setzt Emirates stark auf Kooperationen: Ende März 2026 bestanden 32 Codeshare- und 117 Interline-Partnerschaften. Dadurch können Emirates-Passagiere über Partnergesellschaften mehr als 1.700 zusätzliche Städte erreichen.
Bordunterhaltung
Das Bordunterhaltungssystem ice gehört zu den auffälligsten Serviceangeboten von Emirates. Nach Angaben der Fluggesellschaft stehen rund 6.500 Unterhaltungskanäle zur Verfügung. Das Angebot umfasst Filme, Fernsehserien, Dokumentationen, Nachrichten, Live-Sport, Podcasts, Sprachkurse und Musik.
Zur Musikbibliothek gehören mehr als 3.500 Alben und über 500 von Emirates und Spotify zusammengestellte Playlists. Insgesamt stehen rund 4.000 Stunden Musik und Podcasts zur Verfügung. Auf vielen Flügen bietet ice außerdem fünf Live-TV-Kanäle mit Nachrichten und Sportübertragungen.
Spotify an Bord

Emirates arbeitet mit Spotify zusammen. Dabei ist allerdings nicht die normale Spotify-App mit dem persönlichen Spotify-Konto gemeint. Stattdessen integriert Emirates von Spotify kuratierte Playlists und Podcasts direkt in das Bordunterhaltungssystem ice.
Das Angebot umfasst unterschiedliche Musikrichtungen sowie internationale Podcasts und wird regelmäßig aktualisiert. Auch deutschsprachige Inhalte gehören zum Programm.
Mehr über Sitzplätze und Service in den Emirates-Flugzeugen findest in unserem Beitrag hier.
Neue Bordunterhaltung im Airbus A350

Im Airbus A350 setzt Emirates das AVANT-Up-System von Thales ein. Die Fluggesellschaft investiert mehr als 350 Millionen US-Dollar in die neue Generation ihres Bordunterhaltungssystems.
Zu den Besonderheiten gehören hochauflösende 4K- beziehungsweise 4K-HDR-Bildschirme, Bluetooth-Verbindungen für persönliche Kopfhörer sowie USB-C-Anschlüsse mit hoher Ladeleistung. Passagiere können damit eigene Geräte leichter mit dem Unterhaltungssystem verbinden.
Ausführliche Informationen über Kabine, Sitzplätze, WLAN und Bordunterhaltung findest Du in unserem Beitrag über den Emirates Airbus A350.
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Kooperationen und Partnerschaften
Künstliche Intelligenz: Emirates arbeitet mit OpenAI zusammen
Emirates und OpenAI haben im November 2025 eine strategische Zusammenarbeit vereinbart. Ein Bestandteil ist die unternehmensweite Einführung von ChatGPT Enterprise.
Daneben sollen Programme zur Schulung der Mitarbeitenden im Umgang mit künstlicher Intelligenz, technische Entwicklungsprojekte und die gemeinsame Suche nach konkreten KI-Anwendungen folgen. Emirates will künstliche Intelligenz unter anderem für betriebliche Abläufe, kommerzielle Aufgaben und Verbesserungen des Kundenerlebnisses nutzen.
Codeshare und Interline
Emirates gehört keiner der drei großen Luftfahrtallianzen Star Alliance, SkyTeam und oneworld an. Stattdessen arbeitet die Fluggesellschaft mit zahlreichen Airlines über Codeshare- und Interline-Abkommen zusammen.
Bei einem Codeshare verkauft eine Fluggesellschaft einen Flug unter ihrer eigenen Flugnummer, obwohl dieser ganz oder teilweise von einer Partner-Airline durchgeführt wird. Bei einer Interline-Verbindung können Flüge verschiedener Airlines auf einem gemeinsamen Ticket kombiniert werden, ohne dass beide Gesellschaften den Flug jeweils unter einer eigenen Flugnummer anbieten müssen.
Für Reisende kann das beispielsweise bedeuten, dass Anschlussflüge gemeinsam gebucht werden können und das Gepäck – sofern die jeweiligen Vorschriften und Flughäfen dies zulassen – bis zum Endziel durchgecheckt wird.
Zum 31. März 2026 verfügte Emirates über 32 Codeshare- und 117 Interline-Partner. Über diese Kooperationen sind mehr als 1.700 zusätzliche Städte außerhalb des eigenen Emirates-Streckennetzes erreichbar.
Zu den für Reisende aus Deutschland interessanten Kooperationen gehört beispielsweise die Partnerschaft mit Condor. Emirates-Passagiere können dadurch über Frankfurt, Düsseldorf und Hamburg zu weiteren europäischen und karibischen Zielen weiterreisen. Umgekehrt erhalten Condor-Passagiere über Dubai Zugang zu zahlreichen Emirates-Zielen.
Emirates und flydubai

Besonders eng arbeitet Emirates mit der ebenfalls in Dubai beheimateten Fluggesellschaft flydubai zusammen. Die Kooperation besteht seit 2017 und ergänzt das auf Großraumflugzeuge ausgerichtete Emirates-Netz durch zahlreiche regionale Ziele von flydubai.
Ende 2025 umfasste das gemeinsame Streckennetz 245 Ziele in 103 Ländern. Seit Beginn der Partnerschaft nutzten mehr als 22 Millionen Passagiere Verbindungen beider Fluggesellschaften.
Für Reisende gehören ein aufeinander abgestimmter Check-in, Gepäcktransfers, gemeinsame Buchungsmöglichkeiten und Emirates Skywards als gemeinsames Vielfliegerprogramm zu den wichtigsten Vorteilen.


Wichtige Links
Sitzplätze und Services in den Emirates-Flugzeugen
Sitzplätze und Sitzplatzanordnung im Emirates Airbus A380
Sitzplätze und Sitzplatzanordnung in der Emirates Boeing 777
Was sonst noch bei Emirates interessant ist, erfährst du hier.

Mehr über Sitzplätze und Service in den Emirates-Flugzeugen findest Du in unserem Beitrag hier.
Am Boden
Biometrische Technologie am Dubai International Airport
Emirates hat 85 Millionen Dirham in den Ausbau biometrischer Technik im Terminal 3 des Dubai International Airport investiert. Mehr als 200 Kameras mit Gesichtserkennung sollen registrierten Passagieren ermöglichen, verschiedene Stationen des Flughafens ohne wiederholtes Vorzeigen von Reisepass oder Bordkarte zu passieren.
Die Technik wird unter anderem beim Check-in, bei der Passkontrolle, beim Loungezugang und an ausgewählten Boarding-Gates eingesetzt. Die Kameras können registrierte Passagiere aus einer Entfernung von etwa einem Meter erkennen.
Die Registrierung ist unter anderem über die Emirates-App, Self-Service-Kioske oder beim Check-in möglich. Die Nutzung der biometrischen Funktionen ist freiwillig.

Ein kurzes Video erläutert die Funktion.

Cockpit und Crew
Neues Trainingszentrum für Piloten und Kabinenpersonal

Mit dem Wachstum der A350-Flotte und der geplanten Einführung weiterer neuer Flugzeugtypen baut Emirates auch seine Trainingskapazitäten aus. Im Geschäftsjahr 2025/26 eröffnete die Fluggesellschaft ein neues Trainingszentrum für Piloten.
Zusätzlich nahm das Emirates Centre of Hospitality den Betrieb auf. Dort werden die rund 25.000 Mitglieder des Kabinenpersonals in Service- und Hospitality-Themen geschult.


360-Grad-Blick ins A380-Cockpit
Wer einmal einen Blick in das Cockpit eines Airbus A380 werfen möchte, kann dies auch virtuell tun. In einem 360-Grad-Video von Emirates erklären zwei Piloten verschiedene Bereiche des Cockpits und Besonderheiten des größten Passagierflugzeugs der Emirates-Flotte.
Mehr über Sitzplätze und Service in den Emirates-Flugzeugen findest in unserem Beitrag hier.

Emirates baut seine neue Kabine in weitere Maschinen ein
Emirates baut sein Streckennetz weiter aus und setzt gleichzeitig neue Fluggeräte sowie umfassende Produktupgrades ein. Damit erweitert die Airline die Verfügbarkeit der Premium Economy Class und sorgt für ein noch einheitlicheres Reiseerlebnis für Kunden.
Im Rahmen des laufenden Retrofit-Programms wird die Fluggesellschaft bis Mitte April 2026 die Umrüstung seiner ersten A380 in ehemaliger Zwei-Klassen-Version auf eine Drei-Klassen-Konfiguration umgestellt haben. Sie ist dann mit 76 Business-Class-Sitzen, 56 Premium-Economy-Class-Sitzen und 437 Economy-Class-Sitzen ausgestattet.
Außerdem werden die Emirates Boeing 777-200LR in Drei-Klassen-Konfigurationen umgerüstet.
Die erste umgerüstete Emirates A380 wird vom 14. April bis 31. Mai 2026 auf den Flügen EK903/904 zwischen Dubai und Amman eingesetzt, bevor sie ab dem 1. Juni auf der Strecke EK139/140 nach Prag zum Einsatz kommt. Bis November 2026 plant Emirates, alle 15 bisherigen Zwei-Klassen-A380 in die neue Drei-Klassen-Konfiguration umgerüstet zu haben.
Die folgenden zusätzlichen Flugzeugeinsätze sind ab März geplant:
Europa und Nordamerika
Ab dem 1. April werden die Flüge EK201/202 nach New York (JFK) jeweils montags, mittwochs, freitags und samstags mit einer umgerüsteten A380 in Vier-Klassen-Konfiguration durchgeführt; ab dem 1. Juni erfolgt der Einsatz täglich.
Ab dem 1. März setzt Emirates auf den Flügen EK085/086 nach Zürich eine A380 in Vier-Klassen-Konfiguration mit Premium Economy Class ein und bietet damit mehr als 1.500 wöchentliche Premium-Economy-Class-Sitzplätze von und nach Zürich an.
Ab dem 10. Mai werden zudem die Flüge EK101/102 nach Mailand mit einer umgerüsteten Boeing 777-200LR in Drei-Klassen-Konfiguration mit Premium Economy Class durchgeführt.
Ab dem 25. Oktober kommt auf den Flügen EK165/166 nach Dublin ebenfalls eine umgerüstete Boeing 777-200LR in Drei-Klassen-Konfiguration zum Einsatz; nach der Umstellung werden alle 21 wöchentlichen Flüge nach Dublin mit Premium Economy Class angeboten.
Asien
Ab dem 1. Mai 2026 werden die Flüge EK392/393 nach Ho-Chi-Minh-Stadt mit einer umgerüsteten Boeing 777-200LR in Drei-Klassen-Konfiguration durchgeführt. Mit diesem Upgrade bietet Emirates auf den zwei täglichen Flügen mehr als 600 wöchentliche Premium-Economy-Class-Sitzplätze von und nach Ho-Chi-Minh-Stadt an.
Richtung Hongkong werden die Flüge EK382/383 ab dem 1. Oktober von einer Boeing 777-300ER auf eine A380 umgestellt; ab dem 1. Dezember 2026 kommt dort eine umgerüstete A380 mit Premium Economy Class zum Einsatz.
Afrika
Ab dem 29. März werden die Flüge EK729/730 nach Entebbe mit der neuen A350 durchgeführt.
Naher Osten
Ab dem 1. Mai werden die Flüge EK945/946 nach Basra mit einer umgerüsteten Boeing 777-300ER in Vier-Klassen-Konfiguration durchgeführt. Damit wird auf allen fünf wöchentlichen Flügen nach Basra Premium Economy Class angeboten.
Indischer Ozean
Ab dem 29. März setzt Emirates auf den Flügen EK709/710 nach Mauritius eine umgerüstete Boeing 777-200LR in Drei-Klassen-Konfiguration ein.
Der Einsatz der Flugzeuge kann vorverlegt werden, wenn sie früher aus der Überholung kommen.
Emirates A380-800

Emirates Boeing 777
Boeing 777-9 künftig am häufigsten in der Flotte vertreten
Video auf Youtube über die Business-Klasse der Emirates B777
Derzeit umfasst die Emirates-Flotte 260 Flugzeuge. Mit 123 Boeing 777-300ER führt zahlenmäßig dieser Flugzeugtyp, dicht gefolgt von der Airbus A380-800 mit 116 Fliegern.
Mit diesen Flugzeugen fliegt Emirates
| Flugzeugtyp | Bestand | bestellt |
|---|---|---|
| Airbus A380-800 | 116, davon 90 derzeit in Betrieb | |
| Airbus A350-900 | 65 | |
| Boeing 777-300ER | 123 | |
| Boeing 777-200LR | 10 | |
| Boeing 777-9 | 170 | |
| Boeing 777-8 | 35 | |
| Boeing 787-10 | 15 | |
| Boeing 787-8 | 20 | |
| Boeing 777-Freighters | 11 | 5 |
| Gesamt | 260 | 310 |


Engagement
Gemeinsam mit The Donkey Sanctuary gegen den Handel mit Eselhaut
In Zusammenarbeit haben The Donkey Sanctuary und Emirates den Leitfaden „Aviation Risk and Threat Assessment“ erstellt, um auf die Risiken hinzuweisen, die der Handel mit Eselshäuten und seine Verbindung zu schweren und organisierten kriminellen Aktivitäten birgt.
Den neuesten Zahlen von The Donkey Sanctuary zufolge werden jedes Jahr sechs Millionen Esel wegen ihrer Häute getötet, die meisten davon in Afrika. Diese Häute werden dann per Schiff und Flugzeug in die ganze Welt exportiert, bevor sie zur Herstellung traditioneller Medizin und Heilmittel verwendet werden.

In einer Untersuchung von The Donkey Sanctuary und der Saïd Business School und der Wildlife Conservation Research Unit (WildCRU) der Universität Oxford wurden wichtige Beweise für den Zusammenhang zwischen dem Transport von Eselshäuten und anderem illegalen Wildtierhandel und organisierter Kriminalität vorgelegt. Der unregulierte und unhygienische Häutehandel stellt auch eine ernsthafte Bedrohung für die globale Biosicherheit dar.
Emirates hat bereits ein Verbot für den Transport von Eselshäuten erlassen. Im Februar dieses Jahres haben afrikanische Staatschefs auf dem 37. Gipfeltreffen der Afrikanischen Union (AU) ein kontinentweites Moratorium für die Schlachtung von Eseln wegen ihrer Häute gebilligt. Wenige Tage nach der Entscheidung der AU weitete Emirates seine Null-Toleranz-Politik für den Transport verbotener Arten, Jagdtrophäen und anderer damit verbundener Produkte auf Eselshäute und -teile aus.
Sponsoring
Emirates und Real Madrid verlängern ihre Partnerschaft bis 2031

Emirates und Real Madrid CF haben ihre Partnerschaft verlängert. Damit wird eines der prominentesten Sponsoring-Engagements im internationalen Fussball bis 2031 fortgeführt und eine Zusammenarbeit gefestigt, die sich über nahezu zwei Jahrzehnte erstrecken wird.


Emirates mit Kurier-Service für Pakete
Die Airline bringt mit Emirates Courier Express eine End-to-End-Zustellungslösung auf den Markt, die das Erlebnis der Expresszustellung neu definieren soll.
In Zusammenarbeit mit Kunden auf der ganzen Welt wurde das Produkt ausgiebig getestet und verfeinert. Im vergangenen Jahr transportierte Emirates Courier Express mehrere Tausend Pakete aus den VAE, Saudi-Arabien, Bahrain, Kuwait, Oman, Südafrika und dem Vereinigten Königreich. Die durchschnittliche Zustellzeit von Emirates Courier Express beträgt weniger als 48 Stunden.
Traditionell wird die Zustellung über Landesgrenzen hinweg über ein globales Hub-and-Spoke-Modell abgewickelt, bei dem ein Paket mehrere Stationen durchläuft, bevor es am Zielort ankommt.
Emirates Courier Express funktioniert nach einem anderen Modell. Wie die Passagiere werden die Pakete auf direktem Weg vom Absender zum Zielort befördert. Dieser Ansatz verkürze die Transitzeit erheblich. Direkte Verbindungen werden mit verschiedenen Servicelevels kombiniert, die von dringenden Zustellungen am nächsten Tag bis hin zu einem zweitägigen Premium-Service reichen, sowie mit einer Reihe innovativer neuer Produkte.
Zunächst wird der Kurierservice in den bereits genannten Ländern verfügbar sein. Preise teilte Emirates in ihrer Mitteilung nicht mit.
Titelfoto / Emirates A380: Wassertaufe in Frankfurt. /Foto: Emirates
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Mehr über Sitzplätze und Service in den Emirates-Flugzeugen findest du in unserem Beitrag hier.
(Hinweis: Der Beitrag wird regelmäßig aktualisiert.)
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