Lufthansa baut kurzfristig eine Luftbrücke nach Taschkent und Doha auf, um die Bundesregierung mit Sonderflügen bei der Evakuierung zu unterstützen. Der erste, durch die Bundesregierung gecharterte, Sonderflug startet bereits heute Abend aus Taschkent. Zum Einsatz kommt ein Airbus 340-300 Langstreckenflugzeug.
Damit ermöglicht Lufthansa innerhalb nur weniger Stunden schnell und flexibel den ersten Sonderflug aus dem zentralasiatischen Land, das derzeit keine Airline der Lufthansa Group regulär anfliegt. Kurzfristig wurden Verkehrsrechte beantragt, die Creweinsatzplanung vorgenommen und das Flugzeug für den Einsatz freigestellt.
Lufthansa wird im Rahmen der Luftbrücke und in Abstimmung mit der Bundesregierung in den nächsten Tagen weitere Flüge aus Taschkent, Doha oder anderen Anrainerstaaten durchzuführen.
Mittlerweile wurde der dritten Evakuierungsflug über die Luftbrücke aus Kabul durchgeführt. Dazu sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts heute (17.8.):
Soeben ist in Kabul erneut ein A400M mit 139 Menschen an Bord gestartet, darunter deutsche, andere europäische und afghanische Staatsbürger. Sie fliegen zunächst nach Usbekistan und von dort mit der Lufthansa morgen weiter nach Deutschland. Die Luftbrücke soll auch in den nächsten Tagen fortgesetzt werden, sofern es die Sicherheitslage irgendwie zulässt.
Titelfoto / Mit einer A340-300 fliegt Lufthansa im Auftrag der Bundesregierung Flüchtlinge von Usbekistan nach Deutschland aus / Foto: Lufthansa / Oliver Roesler
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