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Wohnmobil-Sharing – so geht es

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Knapp 1,5 Million Freizeitfahrzeuge – rund 740.000 Caravans und 767.000 Reisemobile – sind offiziell in Deutschland zugelassen, meldete der Caravaning Industrie Verband e.V. (CIVD) Ende August. Dabei haben Reisemobile bei den Bestandszahlen erstmals Caravans überholt. Rund 115.000 zusätzliche Fahrzeuge sind als Pkw zugelassen, werden aber durch Um- und Ausbauten auch als Reisemobil genutzt. Etwa 180.000 weitere Fahrzeuge sind auf Dauerstellplätzen untergebracht. Das macht in Summe über 1,8 Millionen Freizeitfahrzeuge, so der CIVD. Dabei ist die Nachfrage ungebrochen hoch, aber Probleme bei den Lieferketten und Fachkräftemangel bremsen die Hersteller aus.

Aber warum gleich ein Wohnmobil kaufen? Falls Du bisher noch nicht in einem Mobile Home geurlaubt hast, probierst Du am besten das Wohnmobil-Feeling selbst mal mit einem Leihfahrzeug aus, ehe Du dir ein eigenes Wohnmobil zulegst.

Wohnmobil mieten

Es gibt zahlreiche Anbieter für das Mieten von Wohnmobilen. Einen besonderen Ansatz der Vermietungsportale verfolgt jedoch Gobbony. Das Portal ist ein Camper-Sharing-Plattform. Von Sharing-Plattformen hast Du sicher schon gehört. Private Eigentümer bieten ihre eigenen Ressourcen zur Miete an. Die bekannteste Sharing-Plattform ist sicher Airbnb. Gobbony bringt nun private (und gewerbliche) Wohnmobilbesitzer und Mietinteressenten zusammen und stellt sicher, dass Eigentümer alle rechtlichen Voraussetzungen für die Vermietung erfüllen und Reisende zahlreiche Angebote für passende Wohnmobile finden. Ein Vorteil von Gobbony ist, dass Du auch Wohnmobile zum kleinen Preis findest, so die Macher.

Das Portal ermöglicht aber nicht nur die Vermietung, sondern auch den persönlichen Kontakt zwischen Eigentümer und Mieter. So können Mieter wertvolle Reisetipps für ihren Roadtrip im jeweiligen Urlaubsland erhalten, wie Sehenswürdigkeiten und Orte, die sie auf ihrem Roadtrip auf keinen Fall verpassen sollten. Zudem kennen die Eigentümer naturgemäß ihre Fahrzeug sehr gut und können für die geplante Reise genaue Tipps zum Fahrverhalten, der Nutzung und zum Fahrzeug insgesamt geben. Auch auf der Plattform selbst werden Erfahrungen und Tipps geteilt, wie zum Reisen mit Wohnmobil im Winter oder Tipps zum Sparen von Benzin oder Diesel.

Wohnmobil vermieten

Bist Du nun Feuer und Flamme für Reisen mit dem Wohnmobil und hast Dir mittlerweile selbst eines zugelegt, könntest Du dieses auf der Sharing-Plattform weitervermieten, für die Zeit in der Du es nicht selbst nutzt. Das Portal hilft Dir bei der Vermarktung. Außerdem gibt es eine spezielle Wohnmobil-Versicherung, die automatisch mit Deinem Mietkalender synchronisiert wird. Die zeitlich begrenzte flexible Versicherung ersetzt Deine eigene Teil- oder Vollkaskoversicherung während der Vermietung und kommt für Schäden auf. Dein Schadensfreiheitsrabatt bleibt im Schadensfall erhalten. Du zahlst eine feste Tagesprämie, die von der Ausstattung Deines Wohnmobils abhängt und bei 15 Euro pro Miettag beginnt.

Titelfoto: unsplash / Fabian

1 Kommentar zu „Wohnmobil-Sharing – so geht es“

  1. Gut zu wissen, wie das Wohnmobil Sharing abläuft. Ich suche derzeit auch eine Vermietung für Reisemobile. Das sieht sehr interessant aus.

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