Sprachreise nach London – ein Erfahrungsbericht (Werbung)

London – Für mich war es schon immer ein Traum, eine längere Zeit im Ausland zu verbringen. Als ich mein Bachelor-Studium abgeschlossen hatte, entschied ich mich nach einiger Recherche dazu, einen 3-monatigen Sprachkurs in London zu besuchen. Ganz günstig ist so ein Vorhaben natürlich nicht, aber zum Glück hatte ich etwas gespart und meine Eltern steuerten netterweise auch noch einen Teil bei, um mir meine Sprachreise zu ermöglichen.

 

In London suchte sich Michelle eine Sprachschule aus, die sehr zentral in der Nähe der Baker Street und der Oxford Street liegt, denn sie wollte möglichst viel vom Leben in der Stadt mitbekommen. Foto: ESL-Sprachreisen
In London suchte sich Michelle eine Sprachschule aus, die sehr zentral in der Nähe der Baker Street und der Oxford Street liegt, denn sie wollte möglichst viel vom Leben in der Stadt mitbekommen. Foto: ESL-Sprachreisen

 

In London suchte ich mir eine Sprachschule aus, die sehr zentral in der Nähe der Baker Street und der Oxford Street liegt, denn ich wollte möglichst viel vom Leben in der Stadt mitbekommen. Weil ich durch das Gymnasium schon recht gute Vorkenntnisse im Englischen hatte, konnte ich einen Sprachkurs zur Vorbereitung auf die Cambridge Prüfung CAE besuchen. Der Unterricht fand jeden Tag am Vormittag statt, aber zusätzlich gab es häufig auch noch Hausaufgaben, die wir am Nachmittag erledigen mussten. Zum Ende des Sprachkurses mussten wir dann eine offizielle mündliche und schriftliche Prüfung ablegen, die schon ziemlich anspruchsvoll war. Glücklicherweise lief es bei mir aber sehr gut: ich habe die Prüfungen bestanden und einige Wochen später das Cambridge-Zertifikat zugeschickt bekommen.

 

Der Unterricht fand jeden Tag am Vormittag statt, aber zusätzlich gab es häufig auch noch Hausaufgaben, welche die Studenten am Nachmittag erledigen mussten. Foto: ESL-Sprachreisen
Der Unterricht fand jeden Tag am Vormittag statt, aber zusätzlich gab es häufig auch noch Hausaufgaben, welche die Studenten am Nachmittag erledigen mussten. Foto: ESL-Sprachreisen

 

An der Sprachschule gefielen mir besonders die sehr netten Lehrer, die den Unterricht wirklich interessant gestalten konnten, und die ziemlich bunte Mischung von Teilnehmern. Schon in den ersten Tagen lernte ich viele verschiedene Menschen kennen, aus anderen europäischen Ländern, aber zum Beispiel auch aus Asien und Lateinamerika. Die meisten waren in einem ähnlichen Alter wie ich und wir nahmen häufig zusammen an Aktivitäten teil, die die Sprachschule organisierte. Am Anfang mussten wir natürlich erst einmal die wichtigsten Sehenswürdigkeiten besuchen: die Tower Bridge, den Palace of Westminster mit dem Big Ben, Buckingham Palace usw. Der Eintritt für Attraktionen wie Madame Tussauds war mir dann doch zu teuer, aber stattdessen besuchte ich andere Museen wie das Natural History Museum, denn zum Glück ist der Eintritt für die staatlichen Museen in London frei.

 

Als Unterkunft hatte Michelle ein Student House gewählt, eine Wohngemeinschaft mit anderen Sprachschülern. Foto: ESL-Sprachreisen
Als Unterkunft hatte Michelle ein Student House gewählt, eine Wohngemeinschaft mit anderen Sprachschülern. Foto: ESL-Sprachreisen

 

Als Unterkunft hatte ich ein Student House gewählt, eine Wohngemeinschaft mit anderen Sprachschülern. Insgesamt wohnten wir zu fünft in dem Student House. Die Gemeinschaft im Haus war sehr gut, manchmal kochten wir etwas zusammen oder trafen uns für einen Spiele-Abend. Mit Bus und Tube benötigte ich etwa 45 Minuten bis zur Sprachschule. Das schockierte mich ehrlich gesagt am Anfang ein bisschen, aber ich musste feststellen, dass eine Metropole wie London einfach recht große Distanzen mit sich bringt. Zum Beispiel erzählte mir unser sehr netter Activity Coordinator in der Sprachschule, dass er über eine Stunde für die Fahrt zur Arbeit benötigt und dass das in seinem Freundeskreis in London völlig normal ist. Und zum Glück ist das Netz von öffentlichen Verkehrsmitteln ja sehr gut ausgebaut, so dass man nie lange auf die nächste Bahn warten muss. Mein Student House befand sich in der Zone 3 und für meine Fahrkarte musste ich etwa 140 Pfund pro Monat bezahlen, denn günstig ist London leider nicht.

 

Am Anfang des Aufenthalts mussten sie erst einmal die wichtigsten Sehenswürdigkeiten besuchen: die Tower Bridge, den Palace of Westminster mit dem Big Ben, Buckingham Palace usw. Foto: ESL-Sprachreisen
Am Anfang des Aufenthalts mussten sie erst einmal die wichtigsten Sehenswürdigkeiten besuchen: die Tower Bridge, den Palace of Westminster mit dem Big Ben, Buckingham Palace usw. Foto: ESL-Sprachreisen

 

Generell merkt man leider an vielen Stellen, dass London ein beliebtes Ziel für Touristen und entsprechend teuer ist. So kam ich auch auf die Idee, den sogenannten Job Club zu besuchen, den meine Sprachschule alle 2 Wochen angeboten hat. Bei den Treffen bekamen wir Tipps und Informationen dazu, wie und wo man sich in London einen Nebenjob suchen kann und was man als Ausländer in Bezug auf Arbeitsgesetze, Versicherungen usw. beachten muss. Wir übten zum Beispiel in Rollenspielen Vorstellungsgespräche und bekamen Hilfe dabei, unseren Lebenslauf gut zu gestalten. Nach dem zweiten Treffen hatte ich genügend Mut gefasst und begann mit den ersten Bewerbungen bei verschiedenen Restaurant-Ketten und Cafés. Meine Sprachkenntnisse waren zwar gut genug, aber leider musste ich bald feststellen, dass die Lokale lieber Mitarbeiter mit Erfahrung in der Gastronomie einstellen wollten und ein Zeitraum von 2 Monaten einfach sehr kurz ist.

Im Endeffekt hatte ich aber dann doch Glück und fand eine Stelle in einem Supermarkt, der vorübergehend eine Aushilfe zum Einräumen der Regale suchte. Der Job war zwar nicht sonderlich fordernd und mit dem Mindestlohn von etwa 6 Pfund pro Stunde recht niedrig bezahlt, aber so konnte ich mir an 3 Nachmittagen pro Woche etwas für meinen Lebensunterhalt dazuverdienen. Besonders schön fand ich auch, dass ich über meinen Job auch mit Londonern in Kontakt kam und viel Englisch sprechen musste. Das war es mir Wert, dass ich am Nachmittag etwas weniger Freizeit hatte und manchmal arbeiten musste, wenn meine Freunde aus der Sprachschule etwas unternehmen wollten.

 

London ist ein beliebtes Ziel für Touristen. Foto: ESL-Sprachreisen
London ist ein beliebtes Ziel für Touristen. Foto: ESL-Sprachreisen

 

Insgesamt muss ich sagen, dass meine Sprachreise nach London eine der besten Erfahrungen meines Lebens war. Mit der Beratung und Betreuung meiner Agentur ESL – Sprachreisen war ich sehr zufrieden und kann diese nur weiterempfehlen. Hoffentlich kann ich in Zukunft noch einmal so eine schöne Reise machen!

Michelle Rosen

Titelfoto / Die meisten Sprachschüler waren in einem ähnlichen Alter. Sie nahmen häufig zusammen an Aktivitäten teil, die die Sprachschule organisierte. / Foto: ESL-Sprachreisen