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Slowenien ist einer der EU-Staaten mit der größten Biodiversität / Foto: pixabay / Walkerssk

Slowenien will Trendziel werden

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Die deutschen Urlauber schätzen Slowenien von Jahr zu Jahr mehr. Der slowenische Botschafter Mitja Drobnič erklärte auf der ITB im März in Berlin, der deutsche Markt gehöre zu den schnellst wachsenden in seinem Land. „Die slowenische Politik ist bei der Entwicklung der Produkte und deren Bewerbung sehr erfolgreich“, so Drobnič. Das Land verzeichnete einen kräftigen Zuwachs an internationalen Ankünften: 2011 legten diese um 8,8 Prozent auf gut zwei Millionen zu. Die Übernachtungen aus dem Ausland liegen mit 5,3 Millionen sogar um 9,1 Prozent über dem Vorjahresniveau.

214.000 der Slowenienbesucher kamen aus Deutschland, und damit ganze 12,5 Prozent mehr als 2010. Die Übernachtungszahlen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 11,7 Prozent auf gut 630.000. Besonders zur warmen Jahreszeit zieht es die Deutschen in das Land zwischen Alpen, Pannonischer Ebene und Adria. „Und für 2012 liegen mit der ausgesprochen guten Weinernte und der Kulturhauptstadt Maribor noch einmal mehr zwei gute Gründe für einen Slowenienbesuch vor“, so Botschafter Mitja Drobnič.

Marjan Hribar, Direktor für Tourismus und Internationalisierung, unterstrich die bedeutende Rolle des Tourismus für sein Heimatland, der inzwischen zwölf Prozent des Bruttoinlandsproduktes ausmache. „Trotz der guten Zahlen haben wir aber noch viel vor“, so Hribar. Unter anderem sollen Fluglinien entwickelt werden – in dem Bereich sei man leider bislang nicht sehr erfolgreich gewesen.

Majda Rozina Dolenc, Direktorin des slowenischen Fremdenverkehrsamtes in München zeigte sich überzeugt: „Slowenien wird immer bekannter als grüne Destination im Herzen Europas. Und freute sich über das Gästeplus von zwölf Prozent aus dem deutschen Markt.

Slowenien gilt europaweit als Trendziel und präsentiert sich rund um das Jahr so vielfältig wie wenige andere Destinationen. Verschiedene Landschaften von der mediterranen Adriaküste bis hin zu den schneebedeckten Gipfeln der Julischen Alpen bilden die ideale Kulisse für diejenigen, die im Urlaub in erster Linie Abwechslung und ein bisschen von allem suchen. Majda Rozina Dolenc ist sich sicher: „In Slowenien steckt riesiges Potential. Nur einen Katzensprung von Deutschland entfernt, liegen nirgendwo sonst in Europa Alpen und Meer so nah bei einander.“ Ein besonderer Fokus liegt auf der Thermenkultur des Landes: Unter slowenischer Sonne finden sich 15 zertifizierte Naturheilbäder und Thermen. Das Prinzip der gesunden Lebensart in den slowenischen Heilbädern gründet auf der mehrere Jahrhunderte langen Kurtradition und den Erfahrungen im Bereich der Balneologie, Klimatologie und Thalassotherapie. Die grüne Natur, vielfältige Unterbringungsmöglichkeiten, attraktive Wasser -Erlebnisse, eine umfangreiche Auswahl an Gesundheits-, Pflege- und Verwöhnprogrammen, kombiniert mit Aktivangeboten und Kulinarik machen einen Aufenthalt in Sloweniens Thermen zum Erlebnis.

Weitere Informationen zum Thema Thermenland Slowenien finden sich unter www.kur-slowenien.si.

Als grenzüberschreitendes Schmankerl – präsentierten die Slowenen mit ihren Kollegen aus Kärnten den neuen Alpe-Adria-Trail, der trekkingbegeisterte Reisende vom Großglockner über Slowenien bis ans Mittelmeer führen soll. Auf insgesamt 584 Kilometern geht die abwechslungsreiche Entdeckungsreise durch drei Länder und drei Kulturen: Vom Fuße des Großglockners in Österreich über die slowenischen Alpen bis an die italienische Adriaküste. Der Wanderweg führt auf 33 Etappen vorbei an Seen, Bächen und Flüssen bis hin zum Mittelmeer. Das geografische Ziel des Alpe-Adria-Trails heißt Muggia, südlich der Hafenstadt Triest in Italien. Drei Länder in sechs Etappen.

Wer die drei Länder in komprimierter Form entdecken will, entscheidet sich am besten für die Kurzversion des Alpe-Adria-Trails: Die Drei-Länder-Rundtour führt in sechs Tagesetappen auf 123 Kilometern durch Kärnten, Friaul-Julisch Venetien und Slowenien. Gestartet wird in Kärnten auf der Baumgartner Höhe beim Faaker See über Warmbad Villach, Nötsch und Feistritz. Anschließend erleben die Aktivurlauber Italien mit dem Kanaltal und den Orten Valbruna sowie der Einkaufsstadt Tarvis. Nach dem berühmten Wallfahrtsort Monte Santo di Lussari, den Laghi dei Fusine und dem Berg Mangart erreichen die Wanderer das vielfältige Naturparadies Slowenien mit dem berühmten Skisprung-Ort Planica. Nach einer weiteren Station im berühmten Wintersportort Kranjska Gora geht es zurück zum Ausgangspunkt in Kärnten.


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Titelfoto / Slowenien ist einer der EU-Staaten mit der größten Biodiversität / Foto: pixabay / Walkerssk

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