Ratgeber: “Wann sind wir endlich da?”

Last updated on 4. Juni 2021


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3 Minuten Lesezeit

Kaum ist man losgefahren, möchte man am liebsten wieder nach hause umkehren. So geht es vielen Familien, die wie jetzt mit dem Auto in die Sommerferien fahren und denen eine meist stundenlange Fahrt bei hohen Temperaturen auf vollen Autobahnen bevor steht. Oft genug fangen schon nach ein paar Kilometern die Kinder auf der Rücksitzbank an, zu quengeln und zu maulen, weil ihnen langweilig wird. Bereits nach kurzer Zeit fragen sie nörgelnd: „Wann sind wir endlich da?“ Um die Urlaubsstimmung nicht unnötig zu strapazieren, und damit sich die Autofahrt nicht für alle Beteiligten zu einer stressigen Unternehmung entwickelt, gibt es ein paar Tipps, wie man die Kleinen bei Laune hält.

Zunächst einmal eins vorne weg. Kinder dürfen nicht ungesichert im Auto mitfahren. „Kindersicherheitssysteme sind beinahe überall vorgeschrieben“, betont der ADAC. Auch das Gepäck gehört richtig verstaut, damit es bei einer Vollbremsung kein gefährliches Geschoss wird, unterstreicht der Online-Kinder-Reiseführer „Urlaub mit Sammy“.

Luftige Kleidung und richtige Ernährung

Wichtig auf einer langen Autofahrt ist ebenso luftige Kleidung für die Kleinen und die richtige Ernährung: Wasser und Obst beugen Übelkeit vor und sind Süßigkeiten vorzuziehen. Trotzdem sollten Spucktüten und Medikamente gegen Brechreiz griffbereit sein. Sinnvoll ist ebenso, eine Kühltasche mit Getränken und Snacks für zwischendurch zu packen und gut erreichbar im Auto zu verstauen.

Prinzipiell sollte man sich von Anfang an auf Verzögerungen und Staus einstellen. Daher empfiehlt die Verkehrspsychologin Marion Seidenberger, die Fahrtzeit nicht zu knapp zu kalkulieren, den Verkehrsfunk abzuhören und gegebenenfalls auf vorbereitete alternative Routen auszuweichen. Oberstes Gebot der Verkehrspsychologin ist, immer entspannt zu bleiben, auch im Stau, und, wenn der Verkehr wieder fließt, sich nicht zu hetzen, um die verlorene Zeit aufzuholen. Auch sollten Fahrten zur Mittagszeit vermieden werden. Um die Kleinen vor der prallen Sonne zu schützen, sollten die Fenster mit Tüchern verhängt werden, so der Kinder-Reiseführer.

Ältere Schulkinder können in die Reiseplanung einbezogen werden. „Wenn sie sich bereits zu Hause mit der Karte vertraut machen, können sie die zurückgelegte Strecke verfolgen und sich mit dem Reiseatlas beschäftigen“, erklärt der ADAC. Wichtig ist, häufig eine Rast einzulegen. „Jede Stunde eine Pause einlegen, möglichst an einer Raststätte mit Spielplatz zum Austoben“, rät der Automobilclub AvD.

Wichtige Utensilien für die Kids in einer Tasche

Überhaupt sollten die Eltern für die Kinder eine Tasche mit wichtigen Utensilien packen und griffbereit im Auto haben. In diese gehört das Kuscheltier, Kissen, Decke und die für die Kinder erforderlichen Hygieneartikel wie Windel oder Feuchttücher. „Mit ins Auto gehören auch die Lieblingsbücher der Kinder, in denen sie unterwegs schmökern können. Portable Spielkonsole und MP3-Player sollen nicht vergessen werden, denn vor allem ältere Kinder können sich damit sehr gut über einen längeren Zeitraum beschäftigen. Für kleinere Kinder eignen sich Kassettenrekorder oder CDs mit Hörbüchern, empfiehlt der ADAC. Auch ein Liederbuch ist sinnvoll, um sich beim gemeinsamen Singen die Zeit zu vertreiben. Kleine Spiele und Malvorlagen eignen sich ebenso. Der ADAC gibt außerdem Eltern den Tipp, „sich zeitweise zu Einzelkindern nach hinten setzen und vom Urlaubsziel erzählen. Das macht Lust auf die Ferien und nimmt ihnen das Gefühl, im Fond ausgegrenzt zu sein“.

Bei Ratespielen kann die Zeit im Fluge vergehen wie zum Beispiel bei „Ich sehe was, was du nicht siehst“ oder Wortschlangen bilden wie „Haustür – Türschloss – Schlossgarten“ und so weiter. Ältere Kinder ab etwa acht Jahren erraten gerne Kennzeichen oder versuchen, mit den Buchstaben der Nummernschilder Sätze zu bilden.

Übrigens hält der ADAC hält eine kostenlose Broschüre „Mit Kindern unterwegs“ in allen Geschäftsstellen bereit. Und noch ein Hinweis: Kinder brauchen für Auslandsreisen ein eigenes Reisedokument. Daher rät der Automobilclub Familien, rechtzeitig die Papiere zu überprüfen.

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