Spenden sammeln für die gefährdete Tierwelt von Mauritius

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Das Paradies Mauritius ist in Gefahr durch die Ölkatastrophe vor der Küste. Der Frachter Wakashio ist vor einigen Wochen auf ein Riff aufgelaufen und inzwischen zerbrochen. Mehr darüber in unserem Beitrag.

The Lux Collective, nach eigenen Angaben einer der größten Hotelbetreiber im Indischen Ozean, hat sich mit dem britischen Fotografen Mark Read und der Mauritian Wildlife Foundation zusammengetan, um durch den Verkauf von Fotoabzügen Spenden für die von der Ölpest bedrohte endemische Tierwelt von Mauritius zu sammeln. Einige Naturreservate und die dortige Fauna und Flora sind von der Umweltkatastrophe stark betroffen.

“Unsere schöne, Covid-freie Insel Mauritius hat einen Schlag erlitten. Die Ölkatastrophe ist weder in der Nähe noch hat sie direkte Auswirkungen auf unsere Resorts, aber wir sind zutiefst besorgt über deren Folgen für die Tierwelt, die Ökosysteme und die Lebensgrundlagen der Communities, die von der biologischen Vielfalt der Meere und Küsten abhängig sind. Wir rufen alle Freunde von Mauritius auf, gemeinsam etwas gegen diese Katastrophe zu tun. Zusammen mit Mark Read, einem Freund von LUX* Resorts & Hotels und renommierten Fotografen, bitten wir Sie um Ihre Unterstützung”, betont Julian Hagger, Executive Vice President von The Lux Collective.

“Mauritius liegt mir sehr am Herzen, da ich dort seit 2012 fotografiere. Es war eine so herausfordernde Zeit für das Land, und angesichts dieser erschütternden Nachrichten möchte ich alles in meiner Macht Stehende tun, um zur Rettung und Wiederherstellung der zerbrechlichen Tierwelt und der natürlichen Schönheit dieses einzigartigen Teils der Welt beizutragen”, fügt Mark Read hinzu.

Kunstdrucke gegen die Krise

10 Fotografien wurden ausgewählt, welche die Schönheit der Insel, des Ozeans und der Flora und Kultur feiern. Die Drucke können in zwei Größen (16 x 12 cm und 20 x 16 cm) für 100 EUR bzw. 150 EUR über folgenden Link erworben werden. Der gesamte Erlös geht an die Mauritian Wildlife Foundation.

Mauritius-Brillenvogel (Mauritius Olive White-eye, Zosterops chloronothos) gehört zu den sehr seltenen Vögeln und ist vom Aussterben bedroht / Foto: © Jaques de Spéville
Mauritius-Brillenvogel (Mauritius Olive White-eye, Zosterops chloronothos) gehört zu den sehr seltenen Vögeln und ist vom Aussterben bedroht / Foto: © Jaques de Spéville

Ein bedrohtes Ökosystem

Seit 1985 arbeitet die Mauritian Wildlife Foundation daran, die 26 Hektar große Ile Aux Aigrette in einen Küstenwald zu verwandeln, der dem vor 400 Jahren bestehenden Reservat ähnelt. Die Ölkatastrophe bedroht nun das gesamte Ökosystem.

“Wir haben die gefährdeten Pflanzenarten in der Baumschule evakuiert, und während der Wald den Dämpfen und der drohenden Verschmutzung durch Wasser und Boden ausgesetzt ist, sind die meisten Vögel, mit Ausnahme von 12 kritisch gefährdeten Mauritius-Brillenvögeln und sechs gefährdeten Mauritiuswebern, auf der Insel geblieben. Wir müssen nun von Grund auf daran arbeiten, diese Insel wieder so herzustellen, wie sie vor dem Ölleck war, was mindestens 10 Jahre dauern wird”, so Jean Hugues Gardenne, Fundraising- und Kommunikationsleiter der Mauritian Wildlife Foundation. Die Mauritian Wildlife Foundation (MWF) ist die einzige Nichtregierungsorganisation (NGO) in Mauritius, die sich ausschließlich mit dem Erhalt und dem Schutz der bedrohten Pflanzen- und Tierarten des Landes befasst.

Haare gegen die Katastrophe

Im Laufe der letzten Tage haben sich auch Teammitglieder von LUX* Hotels & Resorts, SALT Resorts und Tamassa Resorts sowie lokale und regionale Gemeinden zusammengetan, um fünf Tonnen menschliches Haar zu spenden. Dies wird als effizienter Füllstoff von Nylonplanen verwendet, um den Ölfluss in Richtung Küste einzudämmen.

Der Mauritiusweber (Mauritius Fody, Foudia rubra) wird auf der Roten Liste der gefährdeten Arten der IUCN geführt / Foto: © Jaques de Spéville
Der Mauritiusweber (Mauritius Fody, Foudia rubra) wird auf der Roten Liste der gefährdeten Arten der IUCN geführt / Foto: © Jaques de Spéville

Titelfoto / Aufnahme vom 15. August 2020. An diesem Tag zerbrach die MV Wakashio / Foto: Satellite image ©2020 Maxar Technologies


Reisehinweise Mauritius

Aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens warnt das Auswärtige Amt weiterhin vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Mauritius. Reise-Hinweise des Auswärtigen Amts zu Mauritius Mauritius hat alle Einreisen bis auf weiteres untersagt. Der Flughafen ist für den regulären Reiseverkehr geschlossen, Air Mauritius führt jedoch vereinzelt Rückkehrflüge nach Paris durch. Premierminister Pravind Jugnauth kündigt eine stufenweise Wiederöffnung der Grenzen von Mauritius für internationale Reisen an. Die Rückführung mauritischer Staatsangehöriger wird bis Ende September fortgesetzt. Ab Anfang Oktober werden weitere Flüge von und zu bestimmten Zielen geplant. Mauritische Staatsangehörige, Einwohner und Inhaber einer Arbeits-/Berufserlaubnis werden bei Reisen nach Mauritius bevorzugt behandelt. Die Passagiere werden ihre Flugtickets und Hotelzimmer online buchen können. Die nächste Phase werde die vollständige Wiederöffnung der Grenzen sein, die auf der Grundlage der Entwicklung der Covid-19-Pandemie in Betracht gezogen wird.

Bearbeitungsstand: 2.9.2020

Weitere Informationen zu Mauritius


 

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