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Ein Hotelzimmer steht für Erholung – digital gesehen ist es jedoch oft alles andere als sicher. Öffentliche Netzwerke, gemeinsam genutzte Technik und schlecht geschützte Geräte machen Hotels zu beliebten Zielen für Cyberkriminelle. Gerade auf Reisen lohnt es sich, genauer hinzuschauen.
„Cyberkriminelle machen keinen Urlaub, nur weil wir ihn gerade machen. Selbst in einem Hotelzimmer können Hacker Schwachstellen in der öffentlichen Infrastruktur und in Geräten ausnutzen, um auf die Daten von Nutzern zuzugreifen. Deshalb müssen Reisende ihre digitale Sicherheit ernst nehmen – insbesondere, wenn sie im Ausland auf unbekannte Netzwerke angewiesen sind“, sagt Matas Cenys, Produktleiter bei Saily.
Hier sind fünf typische Wege, wie deine Geräte auf Reisen ins Visier geraten – und wie du dich schützen kannst.
1. Hotel-WLAN: praktisch, aber anfällig
Kostenloses WLAN gehört in Hotels zum Standard. Für Angreifer ist es jedoch leicht, Netzwerke zu manipulieren oder gefälschte Hotspots einzurichten, die kaum vom echten Hotel-WLAN zu unterscheiden sind.
So schützt du dich: Erfrage den offiziellen Netzwerknamen an der Rezeption. Noch sicherer surfst du über mobiles Internet – zum Beispiel mit einer eSIM-Lösung wie Saily* oderHolafly*, die ohne öffentliches WLAN auskommt.
2. USB-Anschlüsse: lieber Abstand halten
USB-Ladebuchsen im Hotelzimmer können manipuliert sein. Beim sogenannten „Juice Jacking“ wird Schadsoftware über das Ladekabel auf dein Smartphone übertragen – unbemerkt, aber mit potenziell großem Schaden.
So schützt du dich: Nutze dein eigenes Ladegerät direkt an der Steckdose. Eine Powerbank oder ein USB-Datenblocker bietet zusätzlichen Schutz.
3. Smart-TVs: unterschätzte Schwachstelle
Viele Hotel-Fernseher sind internetfähig und teilweise mit Kamera oder Mikrofon ausgestattet. Sind sie schlecht abgesichert, können sie zur digitalen Schwachstelle werden.
So schützt du dich: Melde dich nicht mit privaten Streaming-Konten an. Wenn möglich, zieh den Stecker des TVs oder decke vorhandene Kameras ab.
4. Automatische Verbindungen deaktivieren
Smartphones verbinden sich oft automatisch mit bekannten WLAN- oder Bluetooth-Netzen. In Hotels kann das dazu führen, dass dein Gerät unbemerkt unsichere Verbindungen aufbaut.
So schützt du dich: Schalte automatische WLAN- und Bluetooth-Verbindungen aus. VPNs und Sicherheitsapps sollten immer aktiv sein – besonders unterwegs.
5. Phishing auf Reisen: besonders perfide
Gezielte Phishing-Angriffe sind in Hotels keine Seltenheit. Professionelle Hacker setzen auf täuschend echte E-Mails oder Nachrichten, die selbst erfahrene Nutzer hereinlegen können.
So schützt du dich: Klick keine unbekannten Links an und lade keine verdächtigen Anhänge herunter. Halte Betriebssysteme und Apps stets aktuell.
Egal ob Städtetrip oder Fernreise: Mit ein paar einfachen Maßnahmen und einer sicheren Internetverbindung – etwa über eine eSIM statt öffentliches WLAN – lässt sich das Risiko deutlich reduzieren. So bleiben am Ende vor allem die schönen Erinnerungen an die Reise.
Quelle: Saily; eigene Recherche
Titelbild / Wie sicher ist dein Hotelzimmer wirklich? / Bild: KI-generiert durch ChatGPT












