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Air Baltic will zurück in die Gewinnzone

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Berlin – Auf der ITB 2012 stellte der CEO von Air Baltic, Martin Gauss,  den neuen Businessplan „ReShape“ vorgestellt, mit dem die defizitäre Luftverkehrsgesellschaft bis 2016 umgerechnet rund 460 Millionen Euro einsparen und bereits in zwei Jahren in die Gewinnzone zurückkehren soll. Trotz sinkender Durchschnittserträge beim Ticketverkauf in Europa will man den Vorjahresverlust von umgerechnet rund 108 Millionen Euro bereits 2012 auf etwa 53 Millionen Euro reduzieren und 2014 ein Plus von rund 14 Millionen machen. „ReShape heißt, wir machen nicht etwas komplett Neues, sondern wir bringen uns wieder in Form“, sagte Gaus auf einer Pressekonferenz.

Die Schlankheitskur bedeutet nicht nur Einsparungen in allen Bereichen sondern auch den Abbau von 15 Prozent der derzeit rund 1.100 Arbeitsplätze bis zum Ende dieses Jahres. Gleichzeitig soll das Angebot für in Riga umsteigende Passagiere zwischen Nord und Süd sowie Ost und West weiter verbessert werden. Durch eine Anpassung der Flugpläne sollen kürzere Transitzeiten gewährleistet werden. Mehr Flugzeuge als bisher sollen an ausländischen Flughäfen übernachten, um eine frühere Ankunft in Riga zu ermöglichen. Bei den derzeit 60 Destinationen soll es keine weiteren Streichungen geben.

Gaus kündigte auch eine umfangreiche Flottenerneuerung an. Die letzten vier Fokker 50 -Turboprops werden noch in diesem Jahr ausgemustert, die beiden Boeing 757 verleast. Dagegen soll die Zahl der gegenwärtig acht Bombardier Q400 als „Arbeitspferd für kürzere Strecken“ vergrößert werden. Die 14 Boeing 737 Classic werden binnen sechs Jahren durch neue Modelle ersetzt. Zur Debatte stehen der Airbus A319 und die Boeing 737-700. Bis 2016 wird die Flotte so von 34 auf 26 Flugzeuge schrumpfen. Man werde die Zahl wieder „deutlich erhöhen“, wenn dies profitabel zu gestalten sei.

(Quelle Messe Berlin)

Titelfoto / Gegenwärtig fliegen acht Bombardier Q400 als Arbeitspferde für kürzere Strecken. Ihre Anzahl soll größer werden. / Foto: airBaltic

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