Zum Freiwilligendienst nach Myanmar und Samoa

Etwas Gutes tun und dafür bezahlen? Warum nicht, denn bei den Freiwilligendiensten, beispielsweise von Projects Abroad, sieht man selbst den (hoffentlich) Erfolg seine Hilfe und sammelt viele Eindrücke.

Wer sich freiwillig im Ausland für Kinder und Jugendliche engagieren möchte, kann dies nun auch im südostasiatischen Myanmar und auf den Samoa-Inseln im Südpazifik. Zum Weltjugendtag am 12. August 2012 startete Projects Abroad | Projekte weltweit in beiden Ländern Freiwilligenprojekte an Schulen und in sozialen Einrichtungen.

In Myanmar, auch Burma oder Birma genannt, markierte das Jahr 2011 den Anfang eines Demokratisierungsprozesses infolgedessen die langjährige Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi ins Parlament einziehen konnte. Trotz dieser positiven Entwicklungen sind die Folgen des Militärregimes offenkundig. Daher können sich Freiwillige in der ehemaligen Hauptstadt Rangun zum Beispiel in Waisenhäusern engagieren oder an Schulen Englisch unterrichten, um so die Zukunftschancen der jungen Burmesen zu verbessern.

Der Inselstaat Samoa im Südpazifik, wird – wie auch Myanmar – von der UN zu den am wenigsten entwickelten Ländern gezählt. Viele soziale Einrichtungen sind auf die Unterstützung durch Freiwillige angewiesen. Die Projekte von Projects Abroad | Projekte weltweit sind in der 40.000 Einwohner zählenden Hauptstadt Apia auf der Insel Upolu angesiedelt. Die Freiwilligen unterstützen dort die einheimischen Lehrer im Englisch-Unterricht oder betreuen Kinder in Pflege- und Fördereinrichtungen.

Durch ihre Arbeit leisten die Freiwilligen vor Ort einen wichtigen sozialen Beitrag. Gleichzeitig profitieren sie persönlich wie beruflich von ihrem Einsatz, indem Sprachkenntnisse sowie interkulturelle und soziale Kompetenz gestärkt werden. Denn neben dem freiwilligem Engagement haben die Teilnehmer auch zahlreiche Gelegenheiten, Land und Kultur näher kennenzulernen und sich mit Einheimischen auszutauschen.

In der Regel sind die Einsätze auf einen Monat festgelegt, aber es gibt auch Projekte, die ein kürzeres Engagement ermöglichen.  Die Preise sind nach Land und Projekt gestaffelt. Für einen Monat Unterrrichten in Indien berechnet Abroad rund 1500 Euro. Die Teilnahme an Projekten in China ist dagegen vergleichsweise teurer, zum Beispiel kostet ein einmonatiges Jura-Praktikum  2345 Euro. Im Preis enthalten sind u. a. Unterbringung, Verpflegung und Betreuung. Hinzu kommt die Anreise in das Projektland. Die Verlängerung auf zwei oder drei Monate ist möglich und kostet in der Regel zwischen 500 bis 600 Euro pro Monat zusätzlich. Wer noch länger bleiben will, zahlt dann wieder etwas mehr.

Über Projects Abroad | Projekte weltweit

Projects Abroad | Projekte weltweit ist einer der führenden Anbieter von Freiwilligendiensten und Praktika. Seit der Gründung im Jahr 1992 in Großbritannien haben über 35.000 Freiwillige am Programm teilgenommen. Das Berliner Büro wurde 2001 gegründet und ist Anlaufstelle für alle deutschsprachigen Interessenten. Neben den bestehenden Projekten für Freiwillige ohne Vorerfahrung gibt es seit 2011 Projects Abroad PRO, ein Programm speziell für berufserfahrene Freiwillige. Die Teilnehmer wählen Abreisedatum, Aufenthaltsdauer, Projekt und Land selbst. Während ihres Aufenthalts sind sie in Gastfamilien untergebracht und werden von Projects Abroad-Mitarbeitern vor Ort betreut. Die Programmteilnahme ist mit Gebühren verbunden, die für Unterkunft, Verpflegung, Versicherung und Organisation verwendet werden.

Weitere Informationen: www.projects-abroad.de

Titelfoto / Projects Abroad | Projekte weltweit startete im August neue Projekte zur Unterstüzung von Kindern und Jugendlichen in Myanmar (Burma) und Samoa. / Foto: Projects Abroad | Projekte weltweit


Weitere Ein- und Ansichten

Freiwillige können sich in Myanmar in der ehemaligen Hauptstadt Rangun zum Beispiel in Waisenhäusern engagieren oder an Schulen Englisch unterrichten, um so die Zukunftschancen der jungen Burmesen zu verbessern. Foto: Projects Abroad | Projekte weltweit
Freiwillige können sich in Myanmar in der ehemaligen Hauptstadt Rangun zum Beispiel in Waisenhäusern engagieren oder an Schulen Englisch unterrichten, um so die Zukunftschancen der jungen Burmesen zu verbessern.
Foto: Projects Abroad | Projekte weltweit

 

Nebenbei bleibt noch Zeit die Sehenswürdigkeiten des Landes zu besichtigen. Foto: Projects Abroad | Projekte weltweit
Nebenbei bleibt noch Zeit die Sehenswürdigkeiten des Landes zu besichtigen.
Foto: Projects Abroad | Projekte weltweit

 

Der Inselstaat Samoa im Südpazifik, wird – wie auch Myanmar – von der UN zu den am wenigsten entwickelten Ländern gezählt. Foto: Projects Abroad | Projekte weltweit
Der Inselstaat Samoa im Südpazifik, wird – wie auch Myanmar – von der UN zu den am wenigsten entwickelten Ländern gezählt.
Foto: Projects Abroad | Projekte weltweit

 

Viele soziale Einrichtungen in Samoa sind auf die Unterstützung durch Freiwillige angewiesen. Foto: Projects Abroad | Projekte weltweit
Viele soziale Einrichtungen in Samoa sind auf die Unterstützung durch Freiwillige angewiesen.
Foto: Projects Abroad | Projekte weltweit

 

Schöne Aussichten in Samoa. Foto: Projects Abroad | Projekte weltweit
Schöne Aussichten in Samoa.
Foto: Projects Abroad | Projekte weltweit