Sibirien will zum Geheimtipp für Aktiv-Urlauber werden

Last updated on 8. Januar 2019


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2 Minuten Lesezeit

Mit Rentierzüchtern durch die Tundra ziehen, im Hundeschlitten an den Rand der Zivilisation gleiten, aktive Vulkane besteigen oder unter meterdickem Eis im tiefsten See der Welt tauchen, das verspricht „Siberian Accord“ – ein Zusammenschluss von Regionen und Akteuren Sibiriens. Das Ziel von Siberian Accord ist eine stabile Wirtschaftsentwicklung der Regionen und damit auch einen höheren Lebenstand für die Menschen in Sibirien zu erreichen. Der Dachverband wurde bereits am 2. Oktober 1990 gegründet und besteht aus 15 Mitgliedsregionen. Der Bereich Tourismus verfolgt das Ziel, alle Regionen gemeinsam unter dem Dach „Siberian Accord“ zu vermarkten.

Der Akkem-See in der Republik Altai. Foto: Olympia Reisen Sibir
Der Akkem-See in der Republik Altai. Foto: Olympia Reisen Sibir

Wandern, Klettern, Reiten, Tauchen, Rafting – vor jederzeit atemberaubender Kulisse, versprechen die Reiseveranstalter. Beispielsweise führt die Besucher eine Tour von Krasnojarsk über Novosibirsk bis in den Altaj durch mehrere ausgedehnte Naturschutzgebiete, über Hügel und Berge, reißende Flüsse und breite Ströme, durch die Taiga ebenso wie durch üppige Wälder. Jagen, Fischen und intensive Naturerlebnisse inklusive der Beobachtung wilder Tiere sind hier genauso möglich wie sportliche Herausforderungen – im Sommer aber auch im überdurchschnittlich sonnigen Winter. Dazu lockt im Herzen Sibiriens das Naturwunder Baikal, der allerdings mit Umweltproblemen zu kämpfen hat, im Süden die Grenzregion zur Mongolei, im äußersten Osten Kamtschatka mit aktiven Vulkanen und rauchenden Schwefelseen – verbunden durch ein dichtes Netz von Flugrouten und der legendären Eisenbahnlinie Transsib.

Angebote werden gebündelt

„Es ist kaum möglich, alle natürlichen und kulturellen Schätze Sibiriens auf einer einzigen Reise zu erleben – und sei sie noch so ausgedehnt“, sagt Sergej Tichomirov, Direktor des Departments für Außenbeziehungen und Tourismus des Dachverbandes. „Aber wir bemühen uns, unsere Angebote aus der gesamten Region zu bündeln, um ausgewählte Touren für aktive Urlauber zusammenzustellen, die viel erleben und zugleich komfortabel buchen möchten“, ergänzt Viktor Dann, Organisator des gemeinsamen Auftritts auf der ITB und Inhaber von Olympia Reisen Sibir (Webseite in russischer Sprache), eine der größten Incoming-Agenturen Russlands. Dabei hilft ihm maßgeblich, dass sich die touristische Infrastruktur Sibiriens in den letzten Jahren äußerst positiv entwickelt habe – von den Flug- und Verkehrsverbindungen bis hin zum Angebot bei Gastronomie und Hotels verschiedener Kategorien und Größe. Allein sein Unternehmen bietet inzwischen eine zweistellige Anzahl verschiedenster Touren sowie eine Vielzahl individuell kombinierbarer Reisebausteine an: Für Familien über Aktiv-Urlauber bis hin zu kulturinteressierten Best-Agern.

Übrigens dürfen sich  Transit-Reisende, die in Novosibirsk einen Zwischenstopp einlegen, seit wenigen Wochen bis zu drei Tage ohne Visum im Land aufhalten. Die Kapitale im Zentrum des 13 Millionen Quadratkilomter großen Territoriums wird damit zur „Luft-Schleuse“ für einen visafreien Kurz-Tourismus, von dem sich Sibirien interessante Impulse verspricht.

Titelfoto / Der tiefste und wasserreichste Süßwassersee der Welt: der Baikalsee. / Foto: Olympia Reisen Sibir

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Wichtiger Hinweis

!!! Bitte beachte die Covid-19-Bestimmungen und -Einschränkungen deines Reiselandes bzw. deiner Reiseregion. Viele Einrichtungen könnten geschlossen sein. Und vor jeder Auslandsreise die Reisehinweise des Auswärtigen Amts checken !!!

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