Per Mietwagen, Flieger, Bahn oder Linienbus: Wie sich Australien am besten erkunden lässt

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Australien hat eine Fläche von knapp 7,7 Millionen Quadratkilometern – viel Raum für spannende Abenteuer und Entdeckungen. Der Kontinent Down Under hat viel mehr zu bieten als die weltberühmte Oper in Sydney, kuschelige Koalas und das artenreiche Great Barrier Reef. Wer im Urlaub besonders viel Australien erleben möchte, sollte sich auf eine Rundreise begeben und dabei möglichst viele Highlights abklappern. Stellt sich noch die Frage, welches Beförderungsmittel für die Tour am besten geeignet ist.

Auf vier Rädern: Mit Auto oder Wohnmobil durch Down Under

Pkw und Wohnmobil bieten die größte Flexibilität bei einer Rundreise durch Australien. Das Straßennetz in Australien ist sehr gut ausgebaut, der Kontinent verfügt über einige der weltweit schönsten Reisestrecken. Autovermietungen finden sich in allen großen Städten, in Ferienorten und an den Flughäfen. Auch Wohnmobile lassen sich in den Metropolen leihen.

Wer Australien auf vier Rädern bereisen sein möchte, muss sich an den Linksverkehr gewöhnen. Doch das gelingt in der Regel schnell. Die Höchstgeschwindigkeit außerhalb von Ortschaften beträgt 110 Stundenkilometer, im Northern Territory 130. Man sollte sie besser nicht überschreiten: Radarkontrollen finden häufig statt, Verstöße werden mit saftigen Bußgeldern geahndet.


Im Outback drosselt sich die Geschwindigkeit automatisch: Wechseln die asphaltierten Highways zu buckeligen Pisten, drohen bei zu hohem Tempo Pannen. Außerdem können Regenschauer zu Schlamm und Morast auf der Strecke führen.

Der große Vorteil bei einer Tour mit dem Camper: Das Bett ist im Wohnmobil immer dabei, man muss sich nicht um Schlafgelegenheiten kümmern. Tipp: Diese Reiserouten von CU Camper zeigen, wo und wie man mit dem Wohnmobil am meisten aus seiner Rundreise durch Australien herausholt.

Durch die Luft: In kurzer Zeit den Kontinent abklappern

Keine Zeit für tagelange Touren entlang der Küsten oder durchs Outback? Dann ab in den Flieger. Mit dem Flugzeug können Reisende die riesigen Distanzen in kurzer Zeit überbrücken und zum Beispiel innerhalb weniger Tage die Städte Cairns, Perth und Melbourne sowie Australiens Wahrzeichen, den Ayers Rock (Uluru), abklappern. Ein Flug von West nach Ost dauert circa viereinhalb Stunden, ein Flug von Nord nach Süd dreieinhalb. Auch ein Abstecher nach Tasmanien ist über den Luftweg problemlos möglich. Von Melbourne dauert der Flug nur eine gute Stunde. Australische Fluggesellschaften wie Qantas, Jetstar und Virgin bieten Inlands-Flugverbindungen zu günstigen Preisen an. In der Regel spart man Geld, wenn man rechtzeitig vorab die Flüge bucht. Reiseportale helfen beim Preisvergleich.

Auf Schienen: Die Weiten des Landes erfahren

Die beeindruckenden Weiten des australischen Kontinents können Urlauber auch auf einer Bahnreise erfahren. Es gibt verschiedene Hauptverbindungen: Die Great Southern Rail führt quer durch das Land, während die Queensland Rail hauptsächlich entlang der Ostküste verkehrt und die Transwa das Schienennetz im Westen des Landes befährt. Wer mit dem Zug große Teile Australiens bereisen möchte, profitiert von einem Bahnpass. Damit bleibt man während der Reise flexibel, kann jederzeit aus- und zusteigen. Ein besonderes Erlebnis bieten Fernzüge wie der Indian Pacific oder The Ghan: Man durchquert den Kontinent über mehrere Tausend Kilometer und logiert in einer eigenen Kabine samt Bett und gehobener Ausstattung. Für Abwechslung auf den mehrtägigen Zugreisen sorgen die zahlreichen Sehenswürdigkeiten des Landes.

Mit dem Bus: Günstig reisen, bequem ankommen

Wer keinen Führerschein, Flugangst oder ein kleines Budget hat, kann Australien im Bus bereisen. Linienbusse wie der Greyhound verkehren auf Strecken entlang der Küsten und im Landesinneren – und schonen die Reisekasse. Dank guter Verbindungen sind auch spontane Trips mit den komfortablen Reisebussen möglich. Wer gern in der Gruppe reist, bucht bei einem Reiseveranstalter eine geführte Busrundreise.

Lotte Schnayder

Titelfoto / Der Uluru oder Ayers Rock. / Foto: Ingo Paszkowsky


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