Hier könnte NSA-Whistleblower Edward Snowden wohnen…

Der Name von NSA-Enthüller Edward Snowden ist weltweit in aller Munde. Denn seit Tagen sitzt der Mann, der die Spionage durch die US-amerikanische NSA-Behörde aufgedeckt hat, im Transit-Bereich des Moskauer Flughafens Scheremetjewo fest. Das erinnert an den Film Terminal von Steven Spielberg aus dem Jahr 2004 mit Tom Hanks und Catherine Zeta-Jones in den Hauptrollen.

Bei insgesamt 21 Ländern hat Snowden bisher Asyl beantragt. Der Großteil davon hat ihm bereits eine Absage erteilt, wenige Staaten zögern noch mit ihrer finalen Antwort. Wimdu.de, ein Portal für Privatunterkünfte, setzt auf Snowdens Bekanntheit und zeigt passende Domizile für den ehemaligen NSA-Mitarbeiter in potenziellen Ländern von Venezuela bis Island.

In Peking freuen sich Gastgeber Jason mit Frau und Kind auf Besucher. Ihre Wohnung liegt im obersten Stockwerk eines Hochhauses und bietet Snowden damit reichlich Rückzugsmöglichkeiten. Foto: Wimdu
In Peking freuen sich Gastgeber Jason mit Frau und Kind auf Besucher. Ihre Wohnung liegt im obersten Stockwerk eines Hochhauses und bietet Snowden damit reichlich Rückzugsmöglichkeiten. Foto: Wimdu

Eine neue Familie finden im Reich der Mitte:

In Peking freuen sich Gastgeber Jason mit Frau und Kind auf Besucher. Ihre Wohnung liegt im obersten Stockwerk eines Hochhauses und bietet Snowden damit reichlich Rückzugsmöglichkeiten. Auch für Kaffee und Gebäck muss der US-Amerikaner das Haus nicht verlassen, denn das Frühstück wird ihm in den eigenen vier Wänden serviert. Kosten für das Zimmer in der China-WG: Rund 38 Euro. http://www.wimdu.de/offers/80B79XIW.

 „Du kommst hier net rein“ – Abschotten in Caracas:

Etwas Verständnis für Edward Snowden zeigt offensichtlich Venezuelas Präsident. Der Amerikaner habe der Menschheit einen großen Dienst erwiesen. Dennoch wird der Skandal-Enthüller höchstwahrscheinlich eine Wohnung mit großer Privatsphäre bevorzugen. Dem Wunsch nach Abgeschiedenheit wird das Domizil von José Guillermo in Caracas gerecht. Dort sorgt ein Sicherheitsdienst rund um die Uhr dafür, dass unerwünschte Besucher nicht ins Haus kommen. Kostenpunkt: Etwa 46 Euro pro Nacht. http://www.wimdu.de/offers/5JT4N6G0.

Sizilianisches Refugium am Meer:

Auf der Insel Sizilien sind die gesellschaftlichen Strukturen ja bekanntermaßen recht schwer von außen zu entwirren – ein mögliches Argument für ein neues Leben an der malerischen Küste. Das kann der US-Amerikaner in der Nähe der Metropole Catania bereits ab 66 Euro haben. Falls er das Haus doch einmal verlassen möchte, sind das malerische Städtchen Taormina sowie der imposante Vulkan Ätna nur einen Steinwurf entfernt. http://www.wimdu.de/offers/8SBG667X.

Venezuela. Dem Wunsch nach Abgeschiedenheit wird das Domizil von José Guillermo in Caracas gerecht. Dort sorgt ein Sicherheitsdienst rund um die Uhr dafür, dass unerwünschte Besucher nicht ins Haus kommen. Ob sich allerdings CIA oder NSA von einem Sicherheitsdienst abhalten lassen? Foto: Wimdu
Venezuela. Dem Wunsch nach Abgeschiedenheit wird das Domizil von José Guillermo in Caracas gerecht. Dort sorgt ein Sicherheitsdienst rund um die Uhr dafür, dass unerwünschte Besucher nicht ins Haus kommen. Ob sich allerdings CIA oder NSA von einem Sicherheitsdienst abhalten lassen? Foto: Wimdu

Der Blick ins Nirgendwo:

Seit der legendären Aschewolke haben die Isländer mit dem Eyjafjallajökull ebenfalls einen überaus prominenten Vulkan. Ein noch bekannterer Einwohner könnte Edward Snowden werden, falls das abgelegene Land im Norden Europas ihm Asyl gewährt. Dort könnte sich der Amerikaner beispielsweise in dem landestypischen Häuschen von Wimdu-Gastgeber Hrafn einquartieren. Laut Beschreibung blicken Bewohner durch das Fenster nämlich ins buchstäbliche Nichts. Dennoch verfügt das Domizil über alle Annehmlichkeiten der Neuzeit, wie beispielsweise einen Satelliten-Fernseher. Auf diese Weise wird der Kontakt zur Außenwelt nicht komplett abgeschnitten. Mit 160 Euro pro Übernachtung ist diese Wahl jedoch eine eher hochpreisige Option als künftiger Wohnort. http://www.wimdu.de/offers/A0DZ4RNS.

Kubanisches Embargo:

Der Karibikstaat Kuba gilt seit Jahrzehnten nicht unbedingt als stärkster diplomatischer Verbündeter der USA. Daher kann Snowden auch hier immer noch auf ein positives Signal für seinen Antrag hoffen. Bei Angst vor unangekündigten nächtlichen Besuchen bietet sich das Celida y Pito-Hostel an, dessen Zimmer im Erdgeschoss über massive Eisengitter verfügen. Dennoch müssen Bewohner keineswegs auf menschliche Wärme verzichten, da die Gastgeberin mit herzhaftem Frühstück und leckeren Cocktails dafür sorgt, dass sich Neu-Ankömmlinge hier sehr schnell heimisch fühlen. Der Tarif von rund 22 Euro pro Nacht ist darüber hinaus schon fast so etwas wie ein kubanischer Freundschaftspreis. http://www.wimdu.de/offers/BF9O2VNQ.

Titelfoto / Island. Spätestens seit dem letzten Bond-Film Skyfall wissen wir, dass eine freie Ebene rund ums Gehöft ausgezeichnet geeignet ist, um eventuell ankommende Fieslinge frühzeitig ausmachen zu können. Wimdu empfiehlt das landestypische Häuschen von Wimdu-Gastgeber Hrafn für Edward Snowden – mit dem “Blick ins Nirgendwo”. / Foto: Wimdu