Flughafen München und Lufthansa eröffnen neue Kinderspielfläche im Terminal 2 Humanoider Roboter mit künstlicher Intelligenz

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Im Flughafen München gibt es eine neue Kinderspielfläche im Non-Schengen-Bereich von Terminal 2. Der 110 Quadratmeter große Bereich befindet sich in Höhe des Gates H38 und eignet sich für Kinder im Alter von zwei bis zwölf Jahren. Hier kann sich der Nachwuchs kurz vor dem Abflug nochmal so richtig austoben: An Seilen klettern, die Rutschstange hochhangeln, den „Tower“ erkunden oder die Kuh „melken“.

Weil die Kinderspielfläche rundum verglast ist und nur einen Eingang bzw. Ausgang hat, behalten Eltern ihre Kinder gut im Blick.

Neue Kinderspielfläche im Non-Schengen-Bereich von Terminal 2 am Münchner Flughafen. Der 110 Quadratmeter große Bereich befindet sich in Höhe des Gates H38. Foto: Flughafen München GmbH / Michael Berninger
Neue Kinderspielfläche im Non-Schengen-Bereich von Terminal 2 am Münchner Flughafen. Der 110 Quadratmeter große Bereich befindet sich in Höhe des Gates H38. Foto: Flughafen München GmbH / Michael Berninger

Ebenfalls im Terminal 2 testet der Flughafen München als erster deutscher Airport seit Mitte Februar 2018 einen humanoiden Roboter, der mit künstlicher Intelligenz ausgestattet ist.

In einer mehrwöchigen Testphase empfängt Josie Pepper die Reisenden im nicht-öffentlichen Bereich des Terminals 2. Bei ihrem ersten Einsatz spricht sie Englisch und wartet in der Nähe des Abgangs zum Shuttle Richtung Satellitengebäude. Hier begrüßt sie Passagiere und beantwortet deren Fragen rund um Shops, Gastronomie und den Flugbetrieb.

In der Pilotphase soll herausgefunden werden, wie Josie Pepper bei den Passagieren ankommt. Über WLAN ist der Rechner mit dem Internet verbunden und hat dadurch Zugriff auf eine Cloud, in der Gesprochenes verarbeitet, interpretiert und mit den Daten des Flughafens verknüpft wird. Das Besondere daran: Dieser Robotertyp spricht keinen fertigen Text, sondern antwortet, durch seine Fähigkeit zu lernen, individuell auf eine Frage.

Die Technik der Roboterdame stammt vom französischen Unternehmen SoftBank Robotics und die „Gehirn-Technologie“ von Watson (IBM).

Titelfoto / Luftaufnahme vom Flughafen München mit Blick auf Tower, Parkhäuser sowie Terminal 1 und Vorfeld-West./ Foto: Flughafen München / Michael Fritz

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