Disneyland Paris: Fun Facts

Paris – Eine zauberhafte, märchenhafte aber auch spannende Welt empfängt den Besucher im Disneyland Paris. Damit der Aufenthalt unvergesslich bleibt, dafür sorgen mehr als 14000 Mitarbeiter aus 100 verschiedenen Ländern. 700 Schauspieler und Tänzer, 50 Musiker, 150 Designer, Zeichner und Dekorateure, 100 Techniker, 300 Schneiderinnen machen diese Welt so einzigartig unterhaltsam, bunt und lebendig. Und einige amüsante und interessante Fakten ermöglichen einen aufschlussreichen Blick hinter die Kulissen von Disneyland Paris.

 

Achtung Drache

Beliebtes Fotomotiv ist – wie weltweit in allen Disney Parks – auch in Paris das Dornröschenschloss. Das französische Exemplar zeichnet sich aber durch zwei Besonderheiten aus. Zum einen ist es tatsächlich einem echten Vorbild nachempfunden, und zwar dem Schloss Neuschwanstein in Bayern. Außerdem ließen sich die Disney-Imagineers, die Kreativköpfe des Parks, von den Illustrationen zum Zeichentrickfilm „Sleeping Beauty“ und den verspielten Elementen der französischen Châteaux inspirieren lassen. Doch beim Betreten der unterirdischen Grotte ist Vorsicht geboten: Dort haust ein 24 Meter langer und 2500 Kilo schwerer Drachen. Zwar ist er angekettet. Doch angesichts der rotglühenden Augen, der rauchenden Nüstern und des riesigen Körpers, weiß man nicht, ob es ihm gelingt, die Ketten zu sprengen. Der Drachen ist die größte computergesteuerte Figur im französischen Disneyland. Noch eins: Das Pariser Disneyschloss ist das einzige mit einem echten Hausdrachen. Nur wenige Schritte entfernt, einmal quer durchs Fantasyland, erreicht der Besucher das Märchenland – Le pays des Contes de Fées -, das in Frankreich im Vergleich zu den übrigen Disney Parks das größte ist, mit vielerlei Szenen aufwartet und vor allem Walt Disneys Faible für Miniaturen widerspiegelt.

 

Aladdin - für das Foto hat er seine Wunderlampe aus der Hand gelegt. Foto: Disney
Aladdin – für das Foto hat er seine Wunderlampe aus der Hand gelegt. Foto: Disney

 

Die schnellste Space-Mountain-Version

In der Main Street U.S.A., die vom Eingang aus schnurgerade aufs Schloss zuführt, wurden sage und schreibe 580.000 Ziegelsteine verlegt. Hinzu kommen 225.000 Glühbirnen, die die Fassaden beleuchten. Wer die nostalgische Flaniermeile entlang schlendert kann in den Schaufenstern die Namen einiger „Mieter“ entdecken. Dahinter verbergen sich Comicfiguren wie der Zahnarzt „Dr. Bitz“ oder reale Persönlichkeiten, die an der Entwicklung und Realisierung von Disneyland Paris beteiligt waren. Natürlich sind auch Walt und sein Bruder Roy Disney als „Gründer und Partner“ in einer Vitrine verewigt. Wer sich genau die Namen anschaut, kann auch den von Martin Sklar entdecken, der als Zeitschriftenherausgeber aufgeführt ist: Der Chef-Imagineer hatte die erste Main Street im ersten Disneyland in Kalifornien entworfen.

Im Discoveryland gibt es ebenso Beeindruckendes zu entdecken. Erstmalig im Disneyland Paris von den Imagineers ausprobiert und heute weltweit Standard in den Disney Themenparks ist das synchronisierte Audiosystem, das bei der Achterbahn „Space Mountain: De la Terre à la Lune“ (Von der Erde zum Mond) erstmals zum Einsatz kam. Was die Gäste während der Fahrt sehen und erleben, wird mit passender Musik untermalt und verstärkt. Einen weiteren Rekord stellt die Pariser „Space Mountain: Mission 2“ auf: Sie ist von den Space-Mountain-Versionen in allen Themenparks die schnellste und einzige, die die Passagiere auf den Kopf stellt. Eine weitere imponierende Zahl: In „Autopia“ fahren die Autos am Tag 2000 Kilometer.

 

Mit Musik von Aerosmith

Wie in Kalifornien, Florida und Tokio rattert auch im Pariser Frontierland der Goldgräberzug „Big Thunder Mountain“ durch die Berge: Das Exemplar im französischen Disneyland ist aber das schnellste, größte und längste. Eine weitere Weltneuheit war die Attraktion „Indiana Jones and the Temple of Peril“: Bis Ende 2004 war sie die erste Achterbahn, die rückwärts fuhr.

Auch der Walt Disney Studios Park glänzt mit einigen Besonderheiten. So wird in den einzelnen Gondeln des „Rock’n’Roller Coaster“ jeweils ein anderes Musikstück der Altrocker von Aerosmith gespielt. Übrigens ist die Limousine, die am Eingang zur „Studio Tram Tour: Behind the Magic“ steht, tatsächlich diejenige, die die böse Cruella de Vil alias Hollywoodstar Glenn Close in dem Film „102 Dalmatiner“ fuhr. Überhaupt gibt es eine Reihe von Requisiten und „falschen Kulissen“ aus einigen Filmklassikern im Walt Disney Studios Park zu entdecken. Also, Augen auf und sich treiben lassen!

 

Piraten gehören natürlich zu Disneyland dazu. Foto: Disney
Piraten gehören natürlich zu Disneyland dazu. Foto: Disney

 

Cars

In Disneyland Paris statten die Stars wie der rote „Lightning McQueen“ der atemberaubenden „Moteurs … Action Stunt Show Spectacular mit Lightning McQueen“ einen höchst explosiven Besuch ab.

 

Pirates of the Caribbean

Die Vorlage zu dem Welterfolg „Pirates of the Caribbean“ (Fluch der Karibik) mit Johnny Depp in seiner Paraderolle als Captain Jack Sparrow lieferten übrigens die gleichnamigen Themenfahrten in den Disney-Parks – auch der in Frankreich. „Pirates of the Caribbean“ zählt zu den beliebtesten und bekanntesten Attraktionen.

 

Geistervilla

Auch „Phantom Manor“, das Gruselhaus im „Frontierland“, inspirierte Filmemacher zu einem Leinwand-Erfolg, und zwar zu „Die Geistervilla“ mit Eddie Murphy. Aufgebaut ist „Phantom Manor“ wie eine Geisterbahn, ohne aber den Besucher zu verängstigen. Vielmehr hat man dank perfekter Illusionen das Gefühl wie ein Gespenst durch die Szenerie zu schweben.the

 

Titelfoto / Die zauberhafte Dame links im Bild ist natürlich Rapunzel. / Foto: Disneyland

 

Was Sie sonst noch im Disneyland Paris erleben können, finden Sie in unserem Special.

 

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